Bali Kino

Bali Kino Berlin

 

 

 

 


 Bali Kino
 Teltower Damm 33
 14169 Berlin
 Tel.: 030 / 811 46 78
 Fax: 030 / 812 99 538

 

Unser Monatsprogramm und Veranstaltungsflyer zum Ausdrucken.

Programmänderungen vorbehalten. Angaben ohne Gewähr.



06_Monatsprpgramm_Juni_2017.pdf
07_Monatsprogramm_Juli_2017.pdf
07-Walter-Steffen-Filme.pdf


Überflieger - Kleine Vögel, großes Geklapper

Der verwaiste Spatz Richard wird liebevoll von einer Storchenfamilie aufgezogen. Ihm würde nicht im Traum einfallen, dass er selbst kein Storch ist. Als sich seine Eltern und sein Bruder im Herbst für den langen Flug ins warme Afrika rüsten, offenbaren sie ihm die Wahrheit: Ein kleiner Spatz ist nicht geschaffen für eine Reise wie diese und sie müssen ihn schweren Herzens zurücklassen. Für Richard ist das kein Grund, den Kopf in die Federn zu stecken. Auf eigene Faust macht er sich auf den Weg nach Afrika, um allen zu beweisen, dass er doch einer von ihnen ist! Zum Glück kommen ihm dabei Olga, die zu groß geratene Zwergeule und ihr imaginärer Freund Oleg zu Hilfe. Als sie Kiki, einen selbstverliebten Karaoke-Wellensittich mit Höhenangst, aus seinem Käfig befreien, beginnt ein turbulentes Abenteuer, das die drei Überflieger über sich hinauswachsen lässt!

 

Regie Toby Genkel & Reza Memari
Belgien/Deutschland/Luxemburg/Norwegen 2017
84 Minuten
FSK 0, empf. ab 8 Jahren

 

 

Do. 15.6. - So. 18.6.2017 um 16.00 Uhr

Do. 22.6. - So. 25.6.2017 um 16.00 Uhr


NEO RAUCH – Gefährten und Begleiter

Neo Rauch ist einer der weltweit erfolgreichsten deutschen Maler seiner Generation. Seine Bilder faszinieren durch ihren rätselhaften Realismus, die Figuren scheinen wie aus der Zeit gefallen. Schlafwandlerisch gehen sie ihren Tätigkeiten nach. Das, was der Maler auf der Leinwand zeigt, bewegt sich zwischen Traum, Phantasie und schwer greifbarer Wirklichkeit, zugänglich und eigenwillig zugleich. Nie ist das Bildgeschehen eindeutig oder konkret – und doch zieht es den Betrachter in seinen Bann.

 

Im Mittelpunkt des Films steht Neo Rauch selbst: Erstmals seit Jahren spricht er vor der Kamera über seinen Zugang zur Kunst, seine Bilderwelten und die vom frühen Verlust seiner Eltern geprägte Vergangenheit. Filmemacherin Nicola Graef zeigt den Künstler bei der Arbeit im Atelier, beobachtet den kritischen Austausch mit seiner Frau, der Malerin Rosa Loy, und diskutiert mit internationalen Sammlern, Galeristen und Kunstliebhabern das Phänomen Neo Rauch.

 

Regie Nicola Graef
Deutschland 2017
105 Minuten
FSK ab 0 Jahren
empf. ab 14 Jahren
Dokumentation

 

 

Do. 22.6. - Mi. 28.6.2017 um 18.00 Uhr


BEUYS

Beuys. Der Mann mit dem Hut, dem Filz und der Fettecke. 30 Jahre nach seinem Tod erscheint er uns als Visionär, der seiner Zeit voraus war. Geduldig versuchte er schon damals zu erklären, dass „Geld keine Ware sein darf“. Er wusste, dass der Geldhandel die Demokratie unterwandern würde. Doch mehr als das. Beuys boxt, parliert, doziert und erklärt dem toten Hasen die Kunst. Wollen Sie eine Revolution ohne Lachen machen? fragt er – und lacht. Sein erweiterter Kunstbegriff führte ihn mitten in den Kern auch heute relevanter gesellschaftlicher Debatten.

 

»Ich bin gar kein Künstler. Es sei denn unter der Voraussetzung, dass wir uns alle als Künstler verstehen, dann bin ich wieder dabei. Sonst nicht.«

 

Regisseur Andres Veiel und seine Editoren Stephan Krumbiegel und Olaf Voigtländer zeichnen in ihrer furiosen, klugen Collage unzähliger, oftmals bisher unerschlossener Bild- und Tondokumente das Bild eines einzigartigen Menschen und Künstlers, der in seiner rastlosen Kreativität Grenzen sprengte. BEUYS ist kein klassisches Porträt, sondern eine intime Betrachtung des Menschen, seiner Kunst und seiner Ideenräume, mitreißend, provozierend und verblüffend gegenwärtig.

 

Regie Andres Veiel
Deutschland 2017
107 Minuten
ohne FSk
empf. ab 14 Jahren
Dokumentation

 

 

Do. 22.6. - Mi. 28.6.2017 um 20.30 Uhr


Hanni & Nanni: Mehr als beste Freunde

Hanni und Nanni werden von ihrer Mutter Susanne auf das Internat Lindenhof geschickt, da sie beruflich für längere Zeit verreisen muss und es Charlie, dem Vater der Mädchen, nicht zutraut, sich um die Zwillinge zu kümmern, ohne dabei ein komplettes Chaos anzurichten. Hanni und Nanni finden das überhaupt nicht in Ordnung und planen, sich so daneben zu benehmen, dass sie noch während der Probezeit von der Schule fliegen. Doch dann hat Nanni plötzlich doch Spaß am Internatsleben, entdeckt das Reiten für sich und findet neue Freundinnen, während Hanni immer noch auf den Rausschmiss hinarbeitet. Plötzlich sind die Zwillingsschwestern nicht mehr ganz so unzertrennlich wie bisher. Doch als Lindenhof verkauft zu werden droht, müssen sie sich zusammenraufen. Und der Schlüssel zur Rettung des Internats könnte im Haus des grantigen Godehard liegen, den Hanni eines Tages zufällig im Wald trifft...

 

Regie Isabell Šuba
Deutschland 2017
98 Minuten
FSK ab 0 Jahren
empf. ab 8 Jahren

 

 

Do. 29.6. - Di. 4.7.2017 um 16.00 Uhr

Do. 6.7. - Mi. 12.7.2017 um 16.00 Uhr


Rückkehr nach Montauk

Der Schriftsteller Max Zorn reist zur Vorstellung seines neuen Werks „Jäger und Gejagte“ nach New York, begleitet von seiner Publizistin Lindsay und seine Lebensgefährtin Clara, die in der PR-Agentur des Autors arbeitet. In seinem Buch erzählt Zorn vom Scheitern einer Liebe in New York vor 17 Jahren. Vor Ort versucht er über seinen alten Förderer und Mäzen Walter, den er zufällig trifft, die Adresse seiner früheren Liebe Rebecca Epstein zu erfahren. Rebecca, aus Ostdeutschland ausgewandert, ist inzwischen eine erfolgreiche Anwältin, will Max zunächst nicht treffen und lädt ihn dann doch zu einem gemeinsamen Tag in Montauk ein, einem malerischen kleinen Fischerstädtchen an der Spitze von Long Island. Max sagt zu, obwohl er vergeben ist…

 

Regie Volker Schlöndorff
Deutschland 2017
106 Minuten
FSK ab 0
empf. ab 14 Jahren

 

 

Do. 29.6. - Mi. 5.7.2017 um 18.00 Uhr


DER KÜNSTLERGARTEN: DER AMERIKANISCHE IMPRESSIONISMUS

Der Amerikanische Impressionismus orientierte sich an französischen Vorbildern wie Renoir und Monet, ging jedoch schon bald seine eigenen Wege. Über einen Zeitraum von 30 Jahren enthüllte diese Stilrichtung ebenso viel über die amerikanische Nation, wie über deren Kunst als kreatives Kraftwerk…

 

Der Film basiert auf der immens populären Wanderausstellung „The Artist’s Garden: American Impressionism and the Garden Movement, 1887–1920“, die an der Pennsylvania Academy of the Fine Arts startete und im Florence Griswold Museum in Old Lyme, Connecticut endete.

 

Regie Phil Grabsky
Großbritannien 2017
87 Minuten
FSK ab 0 Jahren
empf. ab 14 Jahren
Dokumentation

 

 

Do. 29.6. - Mi. 5.7.2017 um 20.30 Uhr

EXHIBITION ON SCREEN


MICHELANGELO: LIEBE UND TOD

Michelangelo gilt als einer der bedeutendsten Künstler der italienischen Hochrenaissance, so bedeutend wie außer ihm wohl nur noch Leonardo da Vinci.

 

Um dem zeitgenössischen kunstinteressierten Publikum das Leben und Wirken des Genies Michelangelo näher zu bringen, wirft die Dokumentation „MICHELANGELO: LIEBE UND TOD“ anhand einer Ausstellung in der National Gallery of London einen neuen Blick auf die Biographie des Künstlers. Dabei geht es nicht nur um die Beziehung zu seinem Zeitgenossen da Vinci, sondern auch um sein breitgefächertes Betätigungsfeld, dass neben der Bildhauerei auch Malerei, Architektur und Poesie umfasste – neben seinem wohl berühmtesten Werk, der David-Statue, die in der Galleria dell’Accademia in Florenz steht, ist er etwa auch für die Deckenmalerei der Sixtinischen Kapelle und zahlreiche Bauwerke verantwortlich.

 

Regie David Bickerstaff
Großbritannien 2017
90 Minuten
FSK ab 0 Jahren
empf. ab 14 Jahren
Dokumentation

 

 

Do. 6.7. - Mi. 12.7.2017 um 18.00 Uhr

EXHIBITION ON SCREEN


Die Schönen Tage von Aranjuez

Ein traumhafter Sommertag. Ein Garten. Eine grün umrankte Veranda. An einem Gartentisch sitzen eine Frau und ein Mann, von Bäumen umgeben, durch die hin und wieder ein sanfter Wind weht. In der weiten Ebene in der Ferne liegt Paris. 

 

Ein Zwiegespräch zwischen der Frau und dem Mann, ein Fragen und Antworten. Es geht um Erfahrungen in der Liebe, um die Kindheit, um Erinnerungen, um das Wesen des Sommers und darum, was Männer und Frauen unterscheidet, um weibliche Sicht und männliche Wahrnehmung. 

 

Mit Blick auf die Terrasse, die Frau und den Mann, sehen wir im Haus dahinter den Schriftsteller, der sich diesen Dialog gerade ausdenkt und ihn auf seiner Schreibmaschine tippt. Oder ist es umgekehrt? Erzählen ihm die beiden, was er dann nur noch zu Papier bringen muss: Einen letzten langen Dialog zwischen Mann und Frau? (Nach dem gleichnamigen Theaterstück von Peter Handke)

 

Regie Wim Wenders
Deutschland 2017
98 Minuten
FSK ab 0 Jahren
empf. ab 14 Jahren

 

 

Do. 6.7. - Mi. 12.7.2017 um 20.30 Uhr


Conni & Co 2 – Das Geheimnis des T-Rex

Jedes Jahr im Sommer verbringen Conni und ihre Freunde die Ferien auf der Kanincheninsel vor den Toren von Neustadt. Die Insel ist ein echtes Kinder- und Naturparadies – doch das gerät in Gefahr! Der Bürgermeister Neustadts, Connis ehemaliger Schuldirektor Möller, will ein gigantisches Hotel an dem schönen Ort errichten und hat vor den Anwohnern ein gewichtiges Argument: neue Jobs. Eine schwere Situation für Conni, zumal ihr Vater Jürgen auch noch der Architekt des Bauvorhabens werden soll. Als Hund Frodo einen Dinosaurierknochen auf der Insel findet, könnte dies die Rettung sein, doch dann geht der wertvolle Fund verloren und ausgerechnet Connis bester Freund Paul ist schuld daran, dass kein Beweis für die Existenz des Knochens verbleibt. Aber so leicht lässt sich Conni nicht unterkriegen. Stattdessen nimmt sie den Kampf zur Rettung der Kanincheninsel auf…

 

Regie Til Schweiger
Deutschland 2017
96 Minuten
ohne FSk
empf. ab 8 Jahren

 

 

Do. 13.7. - So. 16.7.2017 um 16.00 Uhr

Do. 20.7. - So. 23.7.2017 um 16.00 Uhr


MÜNCHEN IN INDIEN

MÜNCHEN IN INDIEN erzählt die Geschichte von Hannes Fritz, der im Jahr 1925 seinen sicheren Beruf als Banker aufgibt, um Kunstmaler zu werden und sich ab 1930 Fritz-München zu nennen. Als die Nazis immer mehr Macht gewinnen und sich vorbereiten, Europa in den Terror des 2. Weltkriegs zu führen, bereist Fritz-München zwischen 1932 und 1937 den indischen Subkontinent und wird zum einzigen deutschen Hofmaler der indischen Maharajas. Konstantin Fritz, der Enkelsohn des Malers, folgt den Spuren und sucht nach den verschollenen Bildern seines Großvaters. Bei dieser Reise von der Pfalz über München und den Starnberger See bis zum indischem Subkontinent, von 1896 bis in das Jahr 2012, lässt sich Konstantin Fritz von den Tagebucheinträgen und den einzigartigen, historischen 16mm Filmaufnahmen seines Großvaters durch das heutige Deutschland und Indien führen. So zeigt der Film das prunkvolle Leben der indischen Fürsten zur britischen Kolonialzeit und vermittelt einen direkten Einblick in den heutigen Alltag Indiens. In diesem Kontext wird MÜNCHEN IN INDIEN zur spannenden und abenteuerlichen Geschichte vom Aufstieg und Fall des Malers Fritz-Münchens, eines außergewöhnlichen und doch exemplarischen Künstlers des 20. Jahrhunderts.

 

Regie Walter Steffen
Deutschland 2013
95 Minuten
empf. ab 14 Jahren

 

 

Do. 13.7.2017 um 18.00 Uhr

Fr.  14.7.2017 um 20.30 Uhr

So. 16.7.2017 um 18.00 Uhr

 

Ein Regisseur und seine Region: BAYERN
WALTER STEFFEN


Fahr ma obi am Wasser

Der Dokumentarfilm Fahr ma obi am Wasser liefert als Geschichtsstunde ein kulturhistorisches Landschaftsporträt der Flüsse Isar und Loisach, auf denen seit Jahrhunderten Flößer ihrem Handwerk nachgehen. Der Strom der Isar und dessen Zufluss Loisach im bayrischen Oberland werden seit eintausend Jahren genutzt, um sie auf zu Flößen vertäuten Baumstämmen zu befahren. Dieses jahrhundertealte Handwerk prägte die Geschichte der Region und hat sich bis heute gehalten. Filmemacher Walter Steffen (Happy Welcome) begibt sich mit den Flößern auf einem selbstgebauten Floß für seine Doku "Fahr ma obi am Wasser" auf die Reise von den Quellen der zwei Flüsse im österreichischen Tirol durch den Isarwinkel und das Loisachtal  bis nach München. Er verweilt dabei an vielen Orten entlang  der Wasserstraße und spricht mit Historikern, Flößerfamilien, Musikern, Bauern und Handwerkern über ihren Beruf, überwindet  Stromschnellen und stellt historische Ereignisse als Re-Enactment  nach, um so eine Verschmelzung von Gegenwärtigem und Vergangenem in seinem Film zu erzeugen. 

 

Regie Walter Steffen
Deutschland 2017
90 Minuten
empf. ab 14 Jahren

 

 

Do. 13.7.2017 um 20.30 Uhr

Sa. 15.7.2017 um 18.00 Uhr

So. 16.7.2017 um 20.30 Uhr

Di.  18.7.2017 um 20.30 Uhr

Mi.  19.7.2017 um 18.00 Uhr

 

Ein Regisseur und seine Region: BAYERN
WALTER STEFFEN


TRÜFFELJAGD IM 5 SEEN LAND

Der bayerische Schriftsteller Gerd Holzheimer hat in seinem Buch »Auf Trüffeljagd im Fünfseenland« ca. 40 Geschichten über diese Region gesammelt und nimmt den Leser mit auf eine literarische Wanderung. Mit seinem tiefgründigen und humorigen Stil erzählt Holzheimer von der Kulturgeschichte der Region, von ihren besonderen Orten, Menschen und Ereignissen.

Acht dieser einzigartigen Geschichten werden in diesem Film erzählt und vom Autor selbst sowie bekannten Schauspielern aus der Region gelesen. Eine literarisch-filmische Entdeckungsreise von Walter Steffen nach Erzählungen von Gerd Holzheimer 

 

Regie Walter Steffen
Deutschland 2013
80 Minuten
empf. ab 14 Jahren

 

 

Fr.  14.7.2017 um 18.00 Uhr

Mo. 17.7.2017 um 20.30 Uhr

 

Ein Regisseur und seine Region: BAYERN
WALTER STEFFEN


BAVARIA VISTA CLUB

Musikergeschichten aus Oberbayern Oberbayern erfreut sich einer sehr lebendigen und experimentierfreudigen Musikszene, die die traditionelle alpenländische Musikkultur mit modernen Stilen und Instrumenten verbindet.

 

Die Dokumentation porträtiert aktuelle Bands wie die Unterbiberger Hofmusik, Zwirbeldirn, IRXN, Williams Wetsox & Schorsch Hampel, Barbara Lexa, Zwoastoa und Wolfgang Ramadan & Wally Warning und führt zum bekannten Open Air Festival des BAVARIA VISTA CLUB auf der Kreutalm. Der Volkskundler und Musiker Andreas Koll stellt zudem die historische Entwicklung der alpenländischen Musik vor. Die mitreißende Dokumentation von Walter Steffen vereint musikalische Vielfalt und charmante, kreative Künstlerpersönlichkeiten. Dabei gelingt es dem Film, den oberbayerischen Esprit einzufangen, der seit jeher das Land und die Menschen ausmacht und nur schwer in Worte zu fassen ist. Ein Musikfilm der etwas anderen Art, der auch mit den Vorurteilen gegenüber Volksmusik aufzuräumen versteht und als erfrischendes Roadmovie daherkommt. 

 

Regie Walter Steffen
Deutschland 2014
90 Minuten
empf. ab 14 Jahren

 

 

Sa. 15.7.2017 um 20.30 Uhr

Di.  18.7.2017 um 18.00 Uhr

 

Ein Regisseur und seine Region: BAYERN
WALTER STEFFEN


HAPPY WELCOME

Der Dokumentarfilm HAPPY WELCOME begleitet vier Clowns von "Clowns ohne Grenzen" bei ihrer Willkommens-Tour durch Deutschland zu acht Aufnahmeeinrichtungen und Heimen für Flüchtlinge und Asylbewerber. Die Idee dahinter: Im eigenen Land die unsichtbaren Grenzen überschreiten und abbauen. Während ihrer Auftritte sagen die Clowns auf ihre eigene, ganz besondere Art den Menschen, die hier teilweise nach Jahren der Flucht auf Asyl und damit auf eine Zukunft hoffen: Welcome to Germany!

 

Als Roadmovie erzählt der Film von dieser Reise, von den Auftritten der Clowns und ihren Begegnungen mit Kindern und Erwachsenen aus Syrien, dem Kosovo, Somalia, Nigeria und anderen Ländern. Er erzählt von Treffen mit Helfern, Mitarbeitern, engagierten Bürgern u. a. in den jeweiligen Auftrittsorten. Berührende aber auch heitere und unterhaltsame Momente und Situationen, die wir mit der Kamera begleiten dürfen. Mit diesen Beobachtungen und den besonderen (Reise-)Bildern von Deutschland als "Gastland" wird der Film zu einer fragmentarischen Bestandsaufnahme der aktuellen Willkommenskultur. Menschlich sehr nah, gleichzeitig aber mit gebotener kritischer Distanz, fokussiert dieser Film das derzeit wohl brisanteste aller innenpolitischen Themen und wird für die Zuschauer Anregung sein, damit jeder auf seine eigene Weise sagen oder zeigen möge: Welcome to Germany! 

 

Regie Walter Steffen
Deutschland 2015
85 Minuten
empf. ab 14 Jahren

 

 

Mo. 17.7.2017 um 18.00 Uhr

Mi.  19.7.2017 um 20.30 Uhr

 

Ein Regisseur und seine Region: BAYERN
WALTER STEFFEN


Der Traumhafte Weg

Griechenland im Sommer 1984, die Europawahlen stehen bevor. Kenneth, ein englischer Musiker, und Theres, eine junge Deutsche, sind ein Paar. Sie singen auf der Straße, um sich ihre Ferien zu finanzieren. Als Kenneth die Nachricht erhält, dass seine Mutter verunglückt ist, reist er allein nach England, wo seine Mutter seit ihrem Unfall im Koma liegt. Im Herbst besucht er Theres, die mit ihrer Mutter in einer westdeutschen Kleinstadt lebt. Er verbringt die Nacht mit ihr in einem Hotel. Theres erscheint ihm als Rettung, aber es fehlt ihm die Kraft, sie erneut zu gewinnen. Theres bekommt neun Monate später einen Sohn. Sie lässt das Kind bei ihrer Mutter, um wie geplant mit dem Studium zu beginnen.

 

Vier Jahre später hat Kenneths Mutter das Bewusstsein noch immer nicht wiedererlangt. Kenneth hat sich in einen Zustand zunehmender Verwahrlosung und ins Heroin geflüchtet. Als er nach längerer Abwesenheit wieder zuhause auftaucht, bittet ihn sein Vater, Morphium zu besorgen, um die Mutter sterben zu lassen. Kenneth erfüllt die Bitte seines Vaters. Die Tat und der Tod der Mutter wird für ihn zum Auslöser, England endgültig den Rücken zu kehren. Zur gleichen Zeit beendet Theres ihr Studium und geht mit ihrem Sohn als Lehrerin nach Berlin.

 

Berlin, heute. Ariane, eine 40jährige Fernsehschauspielerin und Mutter einer 10-jährigen Tochter, steht zusehends ratlos vor ihrem eigenen Leben. Aus der Krise und dem Verlangen, ihr Leben zu ändern, wächst die Entscheidung, sich von ihrem Mann, dem erfolgreichen Anthropologen David, zu trennen.

 

David liebt seine Frau. Aus Respekt vor ihrer Entscheidung sucht er sich eine Wohnung. Sie liegt in einem neuen Appartementhaus am Hauptbahnhof. Wenn er aus dem Fenster schaut, sieht er einen Obdachlosen, der sich mit seiner Hündin an der Treppe zur U-Bahn niedergelassen hat. Es ist Kenneth, der nicht weiß, dass auch Theres mit ihrem mittlerweile erwachsenen Sohn in Berlin lebt.

 

Regie Angela Schanelec
Deutschland 2017
81 Minuten
FSK ab 12 Jahren
empf. ab 14 Jahren

 

 

Do. 20.7. - Mi. 26.7.2017 um 18.00 Uhr

Do. 27.7. - Mi. 2.8.2017 um 20.30 Uhr


In Zeiten des abnehmenden Lichts

Ostberlin, im Frühherbst 1989. Wilhelm Powileit, hochdekoriertes SED-Parteimitglied und Patriarch der Familie, wird heute 90 Jahre alt. Für die DDR, in die er 1952 aus dem mexikanischen Exil zurückkehrte und die er aus Überzeugung mit aufbaute, naht der 40. Geburtstag - es wird der letzte sein. Wilhelm und seine Frau Charlotte, einander in inniger Verbitterung verbunden, rüsten sich für Wilhelms Ehrentag. Nachbarn, Genossen und singende Pioniere treten an, um dem Genossen Powileit zu gratulieren, Blumen zu überreichen und ihm einen weiteren Orden zu verleihen. Charlotte hofft auf die Unterstützung der Familie: ihr Sohn Kurt, der 1956 aus den Arbeitslagern der UdSSR nach Ostberlin gekommen ist, und in Ostberlin als Historiker arbeitet, Kurts russische Frau Irina, die er heimlich betrügt, und auch Charlottes erwachsener Enkel Sascha haben ihre festen Plätze im parteikonformen Jubiläumsspektakel. Doch Sascha wird heute nicht wie gewohnt den Tisch fürs kalte Buffet aufbauen. Er ist, nur wenige Tage zuvor, in den Westen abgehauen. Die Nachricht platzt in die Festgesellschaft wie eine Bombe. Während Kurts Schwiegermutter Nadeshda Iwanowna in Wodka geschwängerter Runde ihre russischen Weisen anstimmt, rechnet die verzweifelte Irina mit ihrer Schwiegertochter Melitta und der ganzen Gesellschaft ab. Haushaltshilfe Lisbeth fegt die Scherben zusammen und auch Charlottes Freundin Stine versucht zu retten, was zu retten ist. Doch je weiter das Fest dem Ende zugeht, umso mehr brechen sich Geheimnisse ihre Bahn... Die Veränderung ist nicht mehr aufzuhalten. Es ist die Zeit des abnehmenden Lichts.

 

Regie Matti Geschonneck
Deutschland 2017
101 Minuten
FSK 0, empf. ab 14 Jahren

 

 

Do. 20.7. - Mi. 26.7.2017 um 20.30 Uhr

Do. 27.7. - Mi. 2.8.2017 um 18.00 Uhr


Pünktchen und Anton

Pünktchen und Anton sind unzertrennliche Freunde. Pünktchen ist das Töchterchen reicher Eltern, die kaum Zeit für sie haben. Anton arbeitet bis tief in die Nacht, um seine arme, kranke Mutter zu unterstützen. Um für Antons Mutter einen Urlaub im Gebirge zu finanzieren, verkauft Pünktchen nachts Streichhölzer auf der Straße. Pünktchens Eltern erkennen, daß sie sich zu wenig um ihre Tochter kümmern, und als Anton auch noch einen Einbruch in ihr Haus verhindert, herrscht eitel Sonnenschein: beide Familien fahren gemeinsam in Urlaub.

 

Regie Thomas Engel

Deutschland/Österreich 1953

91 Minuten

empf. ab 6 Jahren

 

 

Do. 27.7. - So. 30.7.2017 um 16.00 Uhr