Bali Kino

Bali Kino Berlin

 

 

 

 


 Bali Kino
 Teltower Damm 33
 14169 Berlin
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 Fax: 030 / 812 99 538

 

Unser Monatsprogramm und Veranstaltungsflyer zum Ausdrucken.

Programmänderungen vorbehalten. Angaben ohne Gewähr.



05_Monatsprogramm_Mai_2018.pdf
05-Utopien-entwickeln.pdf


Zwei Herren im Anzug

Ein Jahrhundert – Eine Familie – Drei Generationen. Ein Stück bayerische Geschichte.

 

Mit bayerischer Wucht und dabei auch poetisch zeigt Autor, Regisseur und Schauspieler Josef Bierbichler in „Zwei Herren im Anzug“ nach Motiven seines erfolgreichen Romans „Mittelreich“ ein Familienepos, in dem gleichzeitig deutsche Geschichte von 1914 bis heute und ein großes Stück Heimat erzählt wird.

 

Regie Josef Bierbichler
Deutschland 2018
139 Minuten
FSK ab 12 Jahren

 

 

Do 17.5.2018 um 18.00 Uhr

Sa 19.5. - Mi 23.5.2018 um 18.00 Uhr

Do 17.5. - So 20.5.2018 um 20.30 Uhr


System Error

Regisseur Florian Opitz setzt sich in seiner neuen Dokumentation mit dem Kapitalismus auseinander, der heute, wie es Karl Marx vorausgesagt hat, alle Lebensbereiche bestimmt und ewigen Wachstumszwang diktiert. Alle sehen, dass die Ressourcen der Erde schwinden und die Umwelt immer mehr kaputtgeht, aber trotzdem ist der Widerstand gegen die kapitalistische Art der Warenproduktion gering.

 

In „System Error“ zeigt Opitz die Perspektive derjenigen Menschen, die den Kapitalismus bestimmen – und die ihn kritisieren.

 

Regie Florian Opitz
Deutschland 2018
97 Minuten
FSK ab 0
empf. ab 14 Jahren

 

 

Mo 21.5. - Mi 23.5.2018 um 20.30 Uhr


Wendy 2 – Freundschaft für immer

Wendy lebt seit einem Jahr glücklich mit ihren Eltern Heike und Gunnar auf Rosenborg. Aber die Lage ist ernst, denn der Reiterhof ihrer Oma Herta steht kurz vor der Pleite. Als Wendy von dem Jugendturnier erfährt, das von Ulrike, der Chefin des großen und modernen Reiterhofs St. Georg, ausgerichtet wird, ist sie sich sicher: Ein Sieg und die damit verbundene Geldprämie wären die Rettung für Rosenborg. Aber ihr Pferd Dixie ist und bleibt ein Zirkuspferd und will einfach nicht springen. Doch dann bringt Metzger Röttgers das traumatisierte Turnierpferd Penny nach Rosenborg. Wendy erkennt sofort Pennys Potential und durchschaut zugleich das Problem: Penny hat Angst vorm Springen. Während sie voll damit beschäftigt ist, Penny zu helfen, fühlt sich Dixie zunehmend vernachlässigt... Wird es Wendy gelingen, die Freundschaft zu Dixie zu retten, Pennys Angst zu heilen und mit ihr das Turnier zu gewinnen?

 

Regie Hanno Olderdissen
Deutschland 2018
97 Minuten
ohne FSK
empf. ab 8 Jahren

 

 

Do 24.5. - So 27.5.2018 um 16.00 Uhr


RHINLAND. FONTANE

Rhinland. Fontane ist nach Oderland.Fontane der zweite Teil, der sich mit den Wanderungen durch die Mark Brandenburg beschäftigt. Darin verarbeitet der Filmemacher die Texte Fontanes, die von der Arbeit von Torfstechern, kapitalistischen Verhältnisse, preußischem Militarismus und Selbstreflexionen handeln. Auf der Bildebene sehen wir in langen Einstellungen gegenwärtige Landschaften, die sich zu den „historischen“ Texten auf sehr wunderbare, gar nicht so betuliche, sondern sehr sinnliche Weise einfügen.  

„Die Welt und ihr Wesen aufzuspüren, ist Sallmanns Absicht“

 

Regie, Buch & Kamera Bernhard Sallmann
Deutschland 2017
67 Minuten
empf. ab 14 Jahren

 

 

Do 24.5. - Sa 26.5.2018 um 18.00 Uhr


ZEIT FÜR UTOPIEN

Nachhaltigkeit ist das Schlagwort unserer Zeit. Wenn man das Wort ernst nimmt, steht es für Umdenken und Handeln – weg von der Geiz-ist-geil-Mentalität, weg von der Wegwerfgesellschaft und der Profitmaximierung. Zwar sind Veränderungen auch im Kleinen möglich, doch oft scheitert es daran, Nachhaltigkeit im Alltag umzusetzen. 

 

ZEIT DER UTOPIEN zeigt lebensbejahende, positive Beispiele, wie man mit Ideen und Gemeinschaftssinn viel erreichen kann. So können 1,5 Millionen Menschen ausschließlich mit regionaler, frischer Biokost versorgt werden und urbanes Wohnen ist mit einem Bruchteil jener Energiemenge möglich, wie sie derzeit durchschnittlich pro Kopf verbraucht wird.

Ein Smartphone kann auch fair produziert werden und eine ehemals dem Großkonzern Unilever-Konzern gehörende Teefabrik funktioniert nun sehr gut in Selbstverwaltung. 

 

ZEIT FÜR UTOPIEN ist eine inspirierende filmische Entdeckungsreise zu den Einsteigern in eine neue Gesellschaft.

 

Regie Kurt Langbein
Deutschland 2018
98 Minuten
FSK ab 0
empf. ab 14 Jahren

 

 

So 27.5. - Mo 28.5.2018 um 18.00 Uhr


DAS GEGENTEIL VON GRAU

Brachflächen, Leerstand, Anonymität, Stillstand – nicht alle zwischen Dortmund und Duisburg wollen sich damit abfinden. Im Gegenteil. Immer mehr Menschen entdecken Möglichkeiten und greifen in den städtischen Alltag ein. Ein Wohnzimmer mitten auf der Straße, Nachbarschaft, Gemeinschaftsgärten. Stadtteilläden, Repair Cafés und Mieter*inneninitiativen entstehen in den Nischen der Städte – unabhängig, selbstbestimmt und gemeinsam.   

 

Das Gegenteil von Grau zeigt unterschiedliche Gruppen, die praktische Utopien und Freiräume leben und für ein solidarisches und ökologisches Miteinander im urbanen Raum kämpfen. Der Regisseur Matthias Coers wird am Dienstag, 29.5.2018 zum anschl. Filmgespräch anwesend sein.

 

Regie Matthias Coers und Recht auf Stadt Ruhr
Deutschland 2017
90 Minuten
empf. ab 14 Jahren

 

 

Di 29.5. - Mi 30.5.2018 um 18.00 Uhr


DER LANGE SOMMER DER THEORIE

Berlin, Sommer 2016. Im letzten Haus im Niemandsland hinter dem neuen Hauptbahnhof wohnen Nola, Katja und Martina in einer Künstlerinnen-WG. Ihre Zeit ist gezählt, denn bald entsteht hier Europacity.  

 

Die drei jungen Frauen leben auch sonst prekär. Katja ist Schauspielerin und hadert mit ihren Rollen, nebenbei vermietet sie Wohnungen an Touristen. Martina ist Fotografin, die keine Lust auf die Schmeicheleien eines Kurators hat und sich lieber mit ihrer Band auf der Bühne die Seele aus dem Leib schreit. Nola macht einen Film, bei dem sie SoziologInnen, HistorikerInnen, Kulturschaffende und TheoretikerInnen interviewt. Ihr geht es um Theorie und wie man sie heute nutzbar machen kann.    

 

Nola ist das Zentrum des Films, ihre Interviews erleben wir als Publikum mit. Im mit Sätzen bedrucktem Hosenanzug läuft sie durch den Film zu ihren GesprächspartnerInnen, vorbei an den letzten Baustellen Berlins, durch eine Stadt, die schon verkauft scheint. Es geht um Feminismus, den öffentlichen Raum, Gentrifizierung, Theorie und Praxis im neuen Film von Irene von Alberti. Als essayistisches Diskurstheater inszeniert, bricht "Der lange Sommer der Theorie" immer wieder aufs Neue ganz bewusst in viele unterschiedliche Richtungen aus und stellt damit mehr Fragen, als dass er Antworten geben will.

 

Regie Irene von Alberti
Deutschland 2017
81 Minuten
empf. ab 14 Jahren

 

 

Do 24.5. - Mi 30.5.2018 um 20.30 Uhr