Bali Kino

Bali Kino Berlin

 

 

 

 


 Bali Kino
 Teltower Damm 33
 14169 Berlin
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Unser Monatsprogramm und Veranstaltungsflyer zum Ausdrucken.

Programmänderungen vorbehalten. Angaben ohne Gewähr.



07_Monatsprogramm_Juli_2017.pdf
08_Monatsprogramm_August_2017.pdf


Pünktchen und Anton

Pünktchen liebt Anton und Anton liebt Pünktchen. Das ist nun einmal so, da dürfen andere Kinder ruhig spotten. Und da macht es auch gar nichts, dass Pünktchens Vater ein reicher Strumpffabrikant ist und Anton sehr arm. Die beiden halten zusammen. In Not besonders, und Anton ist in Not. Einen Vater hat er nicht mehr, und seine Mutter ist krank geworden. Nun muss er das Geld verdienen, nachmittags und abends, in dem Wirtshaus, in dem seine Mutter sonst kellnert. Nur damit sie den Job nicht verliert. Da kann er Pünktchens Hilfe schon gebrauchen. Irgend jemand muss dem Lehrer ja schließlich erklären, warum Anton im Geschichtsunterricht immer einschläft. Wenn Pünktchen es allerdings nicht übertriebe mit der guten Absicht! Abends nämlich, wenn ihre Erzieherin Fräulein Andacht sich vom Ganoven Robert schöne Augen machen lässt, stiehlt sie sich aus dem Haus und verkauft Streichhölzer. Damit Antons Mutter zur Erholung in die Berge fahren kann. Klar, dass das nicht unbemerkt bleibt. Und gut, dass Anton aufpasst, als Robert dem Fräulein Andacht die Schlüssel zur Strumpffabrikantenvilla stibizt. So kann er den Einbruch verhindern, und bei der Gelegenheit gleich Pünktchens Eltern kennenlernen…

 

Regie Thomas Engel

Deutschland/Österreich 1953

91 Minuten

empf. ab 6 Jahren

 

 

Do. 27.7. - So. 30.7.2017 um 16.00 Uhr


Der Traumhafte Weg

Griechenland im Sommer 1984, die Europawahlen stehen bevor. Kenneth, ein englischer Musiker, und Theres, eine junge Deutsche, sind ein Paar. Sie singen auf der Straße, um sich ihre Ferien zu finanzieren. Als Kenneth die Nachricht erhält, dass seine Mutter verunglückt ist, reist er allein nach England, wo seine Mutter seit ihrem Unfall im Koma liegt. Im Herbst besucht er Theres, die mit ihrer Mutter in einer westdeutschen Kleinstadt lebt. Er verbringt die Nacht mit ihr in einem Hotel. Theres erscheint ihm als Rettung, aber es fehlt ihm die Kraft, sie erneut zu gewinnen. Theres bekommt neun Monate später einen Sohn. Sie lässt das Kind bei ihrer Mutter, um wie geplant mit dem Studium zu beginnen.

 

Vier Jahre später hat Kenneths Mutter das Bewusstsein noch immer nicht wiedererlangt. Kenneth hat sich in einen Zustand zunehmender Verwahrlosung und ins Heroin geflüchtet. Als er nach längerer Abwesenheit wieder zuhause auftaucht, bittet ihn sein Vater, Morphium zu besorgen, um die Mutter sterben zu lassen. Kenneth erfüllt die Bitte seines Vaters. Die Tat und der Tod der Mutter wird für ihn zum Auslöser, England endgültig den Rücken zu kehren. Zur gleichen Zeit beendet Theres ihr Studium und geht mit ihrem Sohn als Lehrerin nach Berlin.

 

Berlin, heute. Ariane, eine 40jährige Fernsehschauspielerin und Mutter einer 10-jährigen Tochter, steht zusehends ratlos vor ihrem eigenen Leben. Aus der Krise und dem Verlangen, ihr Leben zu ändern, wächst die Entscheidung, sich von ihrem Mann, dem erfolgreichen Anthropologen David, zu trennen.

 

David liebt seine Frau. Aus Respekt vor ihrer Entscheidung sucht er sich eine Wohnung. Sie liegt in einem neuen Appartementhaus am Hauptbahnhof. Wenn er aus dem Fenster schaut, sieht er einen Obdachlosen, der sich mit seiner Hündin an der Treppe zur U-Bahn niedergelassen hat. Es ist Kenneth, der nicht weiß, dass auch Theres mit ihrem mittlerweile erwachsenen Sohn in Berlin lebt.

 

Regie Angela Schanelec
Deutschland 2017
81 Minuten
FSK ab 12 Jahren
empf. ab 14 Jahren

 

 

Do. 20.7. - Mi. 26.7.2017 um 18.00 Uhr

Do. 27.7. - Mi. 2.8.2017 um 20.30 Uhr


In Zeiten des abnehmenden Lichts

Ostberlin, im Frühherbst 1989. Wilhelm Powileit, hochdekoriertes SED-Parteimitglied und Patriarch der Familie, wird heute 90 Jahre alt. Für die DDR, in die er 1952 aus dem mexikanischen Exil zurückkehrte und die er aus Überzeugung mit aufbaute, naht der 40. Geburtstag - es wird der letzte sein. Wilhelm und seine Frau Charlotte, einander in inniger Verbitterung verbunden, rüsten sich für Wilhelms Ehrentag. Nachbarn, Genossen und singende Pioniere treten an, um dem Genossen Powileit zu gratulieren, Blumen zu überreichen und ihm einen weiteren Orden zu verleihen. Charlotte hofft auf die Unterstützung der Familie: ihr Sohn Kurt, der 1956 aus den Arbeitslagern der UdSSR nach Ostberlin gekommen ist, und in Ostberlin als Historiker arbeitet, Kurts russische Frau Irina, die er heimlich betrügt, und auch Charlottes erwachsener Enkel Sascha haben ihre festen Plätze im parteikonformen Jubiläumsspektakel. Doch Sascha wird heute nicht wie gewohnt den Tisch fürs kalte Buffet aufbauen. Er ist, nur wenige Tage zuvor, in den Westen abgehauen. Die Nachricht platzt in die Festgesellschaft wie eine Bombe. Während Kurts Schwiegermutter Nadeshda Iwanowna in Wodka geschwängerter Runde ihre russischen Weisen anstimmt, rechnet die verzweifelte Irina mit ihrer Schwiegertochter Melitta und der ganzen Gesellschaft ab. Haushaltshilfe Lisbeth fegt die Scherben zusammen und auch Charlottes Freundin Stine versucht zu retten, was zu retten ist. Doch je weiter das Fest dem Ende zugeht, umso mehr brechen sich Geheimnisse ihre Bahn... Die Veränderung ist nicht mehr aufzuhalten. Es ist die Zeit des abnehmenden Lichts.

 

Regie Matti Geschonneck
Deutschland 2017
101 Minuten
FSK 0, empf. ab 14 Jahren

 

 

Do. 20.7. - Mi. 26.7.2017 um 20.30 Uhr

Do. 27.7. - Mi. 2.8.2017 um 18.00 Uhr


Greg‘s Tagebuch – Böse Falle!

Greg muss mit seiner Familie auf einen Roadtrip quer durch die USA, der mehrere Tage dauern wird. Ziel des Ausflugs ist Oma‘s 90. Geburtstag. Doch was als Inbegriff der Langeweile beginnt, entpuppt sich schnell als perfekte Gelegenheit für einen besonderen Abstecher, denn bei ihrer Reise kommen sie ganz in die Nähe ei¬ner coolen Videospiele-Messe. Greg muss da hin! Und so schummelt er mit seinem Bruder Rodrick kurzer¬hand einen kleinen Umweg in die Reiseroute, der die Familie schnell in das absolute Chaos stürzt… 

 

Regie David Bowers
USA 2017
92 Minuten
FSK ab 0 Jahren
empf. ab 8 Jahren

 

 

Do. 3.8. - So. 6.8.2017 um 16.00 Uhr


Jahrhundertfrauen [20th Century Women]

Kalifornien, Ende der 70er Jahre – eine wilde, inspirierende Zeit der kulturellen Umbrüche, Freiheit liegt in der Luft. Dorothea Fields, eine energische und selbstbewusste Frau Mitte 50, erzieht ihren Sohn Jamie ohne den Vater, holt sich aber Unterstützung von zwei jungen Frauen: Abbie, die freigeistige und kreative Mitbewohnerin, und Jamies beste Freundin Julie, ein gleichermaßen intelligentes wie provokatives Mädchen. So verschieden sie sind, alle vier stehen füreinander ein – und es gelingt ihnen eine Bindung für das ganze Leben zu schaffen.

 

„Jahrhundertfrauen“ ist eine filmische Liebeserklärung an drei sehr unterschiedliche Frauengenerationen. Das neue filmische Meisterwerk von Mike Mills war bei den Golden Globes 2017 in den Kategorien Bester Film und Beste Schauspielerin nominiert und erhielt eine Oscar-Nominierung für das Beste Originaldrehbuch. Der Regisseur ließ sich von seiner Mutter und weiteren Frauen, die sein Leben nachhaltig prägten, zu diesem gefühlvollen Drama voller Witz und Wärme inspirieren. Hauptdarstellerin Annette Bening spielt hier die bislang stärkste und authentischste Rolle ihrer Karriere.

 

Regie Mike Mills
USA 2016
119 Minuten
ohne FSK
empf. ab 16 Jahren
Original mit dt. Untertiteln

 

 

Do. 3.8. - Mi. 9.8.2017 um 18.00 Uhr


Der wunderbare Garten der Bella Brown [This Beautiful Fantastic]

Bella liebt die kleinen Dinge, die ihre Phantasie beflügeln, und träumt davon, Kinderbücher zu schreiben. Im echten Leben und in ihrem Haus aber liebt sie Ordnung über alles. Natur ist ihr ein Graus, bedeutet sie doch Willkür und Chaos. Als sie von ihrem Vermieter gezwungen wird, ihren verwilderten Garten innerhalb eines Monats in einen blühenden zu verwandeln, weil ihr sonst die Kündigung droht, bekommt sie unerwartet Hilfe von ihrem mürrischen Nachbar Alfie Stephenson.

 

Der besitzt nicht nur einen sehr grünen Daumen und eine Menge Lebensweisheit, er beschäftigt auch den überaus begabten Koch Vernon. Doch Vernon ist nicht nur kulinarisch versiert, er hat außerdem ein besonderes Gespür für Menschen. Als er merkt, wie sehr Bellas Herz für den jungen Erfinder Billy schlägt, hilft er dem Glück ein wenig auf die Sprünge.

 

Regie Simon Aboud
Großbritannien, USA 2017
92 Minuten
FSK ab 0, empf. ab 14 Jahren
Original mit dt. Untertiteln

 

 

Do. 3.8. - Mi. 9.8.2017 um 20.30 Uhr


Der kleine Nick macht Ferien

Endlich Ferien! Der kleine nick, seine Eltern und die Oma fahren ans Meer. Am Strand findet Nick sofort neue Freunde: Ben, der gar nicht Urlaub macht, sondern dort lebt und Früchtchen, der den ganzen Tag über isst – sogar Fisch! Rohen Fisch! Jojo hat einen seltsamen Akzent, denn er ist Engländer. Paulchen beschwert sich ständig, und Como nervt, weil er immer Recht haben will. Außerdem lernt Nick Isabelle kennen, ein kleines Mädchen, das ihm bewundernd überall hin folgt. Die Erwachsenen finden es süß, aber Nick bekommt es mit der Angst zu tun. Zum Glück stehen ihm seine Freunde zur Seite und mischen die Szene gehörig auf...

 

Regie Laurent Tirard
Frankreich 214
97 Minuten
FSK o.A., empf. ab 8 Jahren

 

 

Do. 10.8. - So. 13.8.2017 um 16.00 Uhr


A UNITED KINGDOM

Im Jahr 1947 verliebte sich Seretse Khama, König von Botswana, in die Londoner Büroangestellte Ruth Williams. Ihre Heirat wurde nicht nur von ihren beiden Familien, sondern auch von den Regierungen Großbritanniens und Südafrikas abgelehnt. Doch Seretse und Ruth trotzten ihren Familien, der Apartheid und dem Britischen Empire – ihre Liebe war stärker als jedes Hindernis, das sich ihnen in den Weg stellte. Sie veränderte die Geschicke einer Nation und inspirierte die ganze Welt.

 

Zwischen einem London der späten 40er Jahre und den malerischen Weiten Botswanas erzählt Regisseurin Amma Asante mit ihren fantastischen Hauptdarstellern David Oyelowo und Rosamund Pike eine wahre Geschichte, die an Spannung und Romantik unvergleichlich ist. A UNITED KINGDOM basiert auf außergewöhnlichen, wahren Begebenheiten.

 

Regie Amma Asante
GB/Tschechien/USA 2016
111 Minuten
FSK ab 6 Jahren
empf. ab 14 Jahren
Original mit dt. Untertiteln

 

 

Do. 10.8. - Sa. 12.8.2017 um 18.00 Uhr

Mo. 14.8. - Mi. 16.8.2017 um 18.00 Uhr


Begabt - Die Gleichung eines Lebens [Gifted]

Der alleinstehende Frank Adler hat die Vaterrolle für seine aufgeweckte kleine Nichte Mary übernommen und lebt mit ihr in einem Küstenstädtchen in Florida. Mary ist hochbegabt, doch Frank setzt alles daran, ihr ein normales Leben zu ermöglichen. Dennoch bleibt das mathematische Talent der Siebenjährigen nicht unbemerkt, und so taucht eines Tages Franks herrische Mutter Evelyn auf. Die Pläne der wohlhabenden Bostonerin für ihre Enkelin drohen Frank und Mary auseinander zu reißen. Als die familiären Spannungen zunehmen, bekommen Onkel und Nichte jedoch Unterstützung von ihrer resoluten Vermieterin und besten Freundin Roberta - und von Marys Lehrerin Bonnie, die sich in ihrer Fürsorge für ihre hochbegabte Schülerin auch Marys attraktivem Onkel annähert.

 

Regie Marc Webb
USA 2017
101 Minuten
FSK ab 6 Jahren
empf. ab 14 Jahren

Original mit dt. Untertiteln

 

 

Do. 10.8. - Sa. 12.8.2017 um 20.30 Uhr

Mo. 14.8. - Mi. 16.8.2017 um 20.30 Uhr


Krieg der Knöpfe

Weitere Verfilmung des Kinderbuch-Klassikers von Louis Pergaud um die Fehde zwischen den Jungs zweier verfeindeter Dörfer in der französischen Provinz. Ein feinfühlig zwischen Humor und Drama vermittelnder Film, der auf die Sehnsucht der Hauptfigur Lebrac fokussiert, der Bevormundung durch die Erwachsenen zu entkommen.

 

Südfrankreich im März 1944: Seit Generationen ärgern und prügeln sich die Jungen der Nachbardörfer Longeverne und Velrans, wo sie nur können. Als Lebrac, der Anführer der Bande aus Longeverne, einem Gefangenen die Knöpfe seiner Kleidung abschneidet, schwören die Jungen aus Velrans Rache. Aber dann kommt die hübsche Violette nach Longeverne – und der Krieg der Erwachsenen holt den der Kinder ein. Denn in Wahrheit heißt das Mädchen Myriam, ist Jüdin und musste vor den Nationalsozialisten aus Paris fliehen. Ihr droht die Deportation durch Polizisten des Vichy-Regimes, wenn die Jungen nicht zusammenhalten.

 

Regie Yann Samuell
Frankreich 2011
108 Minuten
FSK ab 6 Jahren,
empf. ab 8 Jahren

 

 

Do. 17.8. - So. 20.8.2017 um 16.00 Uhr


Die Verführten [The Beguiled]

Ein verwundeter Nordstaaten-Soldat wird während des US-amerikanischen Bürgerkriegs in einem abgelegenen Internat gepflegt, in dem nur noch zwei Pädagoginnen und fünf heranwachsende Mädchen leben. Ein vorzüglich ausgestattetes, stilistisch exquisit gefilmtes Drama, in dem es weniger um die Macht verdrängter Sexualität als um das im Puritanismus besonders ausgeprägte System repressiver Kontrolle geht. Dabei verschiebt die Roman-Verfilmung den Fokus der früheren Adaption von Don Siegel („Betrogen“, 1970) zugunsten der Frauen, die um die Gunst des Verletzten konkurrieren.

 

Regie Sofia Coppola
USA 2017
93 Minuten
FSK ab 12 Jahren
empf. ab 16 Jahren
Original mit dt. Untertiteln

 

 

Do. 17.8. - Mi. 23.8.2017 um 18.00 Uhr


Victoria – Männer & andere Missgeschicke [Victoria]

Victoria ist Anwältin in Paris, Ende 30, alleinerziehend, hat ein lockeres Sex-Leben und ist charmant-egozentrisch. Bei einer Hochzeit trifft sie ihren guten Freund Vincent sowie Sam, einen Klein-Dealer, den sie vor einiger Zeit verteidigt hat. Tags darauf steht Vincent unter Anklage wegen versuchten Mordes an seiner Freundin. Einziger Zeuge ist der Dalmatiner des Opfers. Widerwillig übernimmt Victoria seine Verteidigung. Als sie dann auch noch Sam als Au-Pair-Boy einstellt, nimmt das Chaos in Victorias Leben seinen Lauf.

 

Frankreichs Darling Virginie Efira spielt in diesem temporeichen, herrlich neurotischen Portrait eine Frau am Rande des Nervenzusammenbruchs. Die unkonventionelle Rom-Com VICTORIA - MÄNNER & ANDERE MISSGESCHICKE von Regisseurin Justine Triet eröffnete in Cannes die Semaine de la Critique und avancierte in Frankreich zum Überraschungshit.

 

Regie Justine Triet
Frankreich 2016
96 Minuten
FSK ab 12 Jahren
empf. ab 14 Jahren
Original mit dt. Untertiteln

 

 

Do. 17.8. - Mi. 23.8.2017 um 20.30 Uhr


Der kleine Prinz

In Der kleine Prinz lebt ein neugieriges Schulmädchen mit seiner Mutter in einer Welt, die vor allem für Erwachsene geschaffen zu sein scheint. Nach einem Umzug freundet sich das Mädchen mit einem alten Nachbar an, der lange Zeit Pilot war. Durch ihn lernt sie die fantastische Geschichte des kleinen Prinzen kennen, den der Aviator einst auf seinen Reisen, nach einem Absturz in der Wüste, getroffen hat. Sie beginnt in ein Universum einzutauchen, in dem alles möglich ist.

 

Regie Mark Osborne
Frankreich 2015
107 Minuten
FSK ab 0 Jahren
empf. ab 7 Jahren

 

 

Do. 24.8. - So. 27.8.2017 um 16.00 Uhr


ELLE

Michèle, Chefin einer erfolgreichen Firma für Videospiele, wirkt wie eine Frau, der nichts etwas anhaben kann. Unnahbar führt sie mit der gleichen Präzision und Kalkül ihre Firma wie ihr Liebesleben. Als Michèle eines Tages in ihrem Haus von einem Unbekannten angegriffen und vergewaltigt wird, scheint sie das Vorgefallene zunächst kalt zu lassen. Doch ihr Leben ist über Nacht ein anderes geworden. Resolut spürt sie den Angreifer auf und verstrickt sich mit ihm in ein gefährliches Spiel aus Neugier, Anziehung und Rache. Es ist ein Spiel, das jederzeit außer Kontrolle geraten kann …

 

Mit Ende Siebzig ist Paul Verhoeven nach mehr als 15 Jahren zum Genrefilm zurückgekehrt – und hat für ELLE die vielleicht besten Kritiken seiner langen Karriere bekommen. Ausgerechnet für einen Rape-Revenge-Thriller, der provokant mit Opfer- und Täterrollen spielt, trotz des Themas erstaunlich humorvoll ist und auf jegliche Moralisierung verzichtet. Das verdankt Verhoeven nicht zuletzt Isabelle Huppert, die einer fast unmöglichen Rolle absolute Glaubwürdigkeit verleiht.

 

ELLE feierte seine umjubelte Weltpremiere auf den Internationalen Filmfestspielen von Cannes 2016 und basiert auf Philippe Djians („Betty Blue“) Roman „Oh…“.

 

Für die Kategorie „Bester fremdsprachiger Film“ wurde ELLE von Frankreich als Oscar-Beitrag 2017 ausgewählt. ELLE von Paul Verhoeven ist neben jeweils zwei weiteren Filmen in den Hauptkategorien „Bester Film“, „Beste Regie“ sowie „Beste Darstellerin“ (Isabelle Huppert) für den 29. Europäischen Filmpreis nominiert.

 

Regie Paul Verhoeven
Frankreich 2016
126 Minuten
FSK ab 16 Jahren
Original mit dt. Untertiteln

 

 

Do. 24.8. - Fr. 25.8.2017 um 18.00 Uhr

ISABELLE HUPPERT - Woche


EIN CHANSON FÜR DICH [Souvenir]

Lilliane war einst unter dem Namen Laura als Chanson-Sängerin bekannt, doch diese glorreichen Tage liegen lange hinter ihr: Mittlerweile arbeitet sie in einer Pastetenfabrik und führt ein einsames, eintöniges Leben. Das alles ändert sich jedoch, als sie den deutlich jüngeren Boxer Jean (Kévin Azaïs) kennenlernt. Jean erkennt in ihr den Star von früher und die beiden verlieben sich ineinander. Schlussendlich überzeugt Jean Lilliane sogar davon, wieder auf die Bühne zurückzukehren...

 

In EIN CHANSON FÜR DICH spielt Isabelle Huppert eine Frau, die ein Comeback wagt - auf der Bühne wie in der Liebe. Die ergreifend-poetische Romanze von Regisseur Bavo Defurne wird stimmungsvoll untermalt mit der Musik von Pink Martini.

 

Regie Bavo Defurne
Frankreich, Belgien, Luxemburg 2017
90 Minuten
FSK ab 6 Jahren
empf. ab 14 Jahren
Original mit dt. Untertiteln

 

 

Sa. 26.8. - Mo. 28.8.2017 um 18.00 Uhr

ISABELLE HUPPERT - Woche


DIE KLAVIERSPIELERIN

Erika Kohut könnte Künstlerin sein. Schubert ist ihre Domäne. Aber sie hat einen 8-Stundenjob: Sie lehrt die Kunst des Klavierspiels. Der Ernst ihrer Aufgabe und ihrer Autorität als Klavierlehrerin sind ihr in jeder Sekunde bewusst. Ihre Schüler mögen begabt sein, Künstler jedoch sind sie nicht. Deshalb ist Erika sehr streng mit ihnen.

 

Abends nach der Arbeit soll die Klavierlehrerin sofort nach Hause gehen. Das erwartet ihre Mutter von ihr. Denn sie will in jeder Sekunde ihres Lebens wissen, wo sich die Tochter aufhält, was sie tut und mit wem sie sich beschäftigt. Es gibt nicht viele Menschen, die ihrer würdig wären. Die beiden Frauen leben zusammen. Sie teilen sich sogar das Bett.

 

Erikas Mutter hat eine enge Beziehung zu ihrer Tochter. Erika ist Mutters Besitz und ihr ganzer Stolz. Die Tochter fühlt sich ihrer Mutter ebenfalls nah. Doch nicht so nah, wie es die Mutter für angemessen hält. Die jüngere Kohut nimmt sich Freiheiten heraus.

 

Regie Michael Haneke
Frankreich 2001
130 Minuten
FSK ab 16 Jahren
Deutsche Fassung

 

 

Di. 29.8. - Mi. 30.8.2017 um 18.00 Uhr

ISABELLE HUPPERT - Woche


Die Schlösser aus Sand [Les Châteaux de sable]

Bretagne, Côtes d‘Armor, Éléonore ist mit ihrem Ex-Freund Samuel in das Haus ihres Vaters am Meer zurückgekehrt, in dem sie beide viele glückliche Sommer verbracht haben. Nach dem Tod ihres Vaters muss Éléonore das Haus verkaufen und Samuel hat ihr angeboten, ihr zu helfen, es für die potentiellen Käufer herzurichten. Eigentlich wissen beide, dass sie noch viel für einander empfinden, aber gemeinsam in schönen Erinnerungen zu schwelgen, dazu kommen sie nicht, denn die Immobilienmaklerin Claire führt einen potentiellen Käufer nach dem anderen durch das Haus und eine Nachbarin, die das Ganze aus der Ferne beobachtet, scheint ihre ganz eigenen Erinnerungen an das Haus und Éléonores Vater zu haben.

 

Auf der 16. Filmkunstmesse Leipzig wurde der tragikomische Liebesfilm DIE SCHLÖSSER AUS SAND mit dem Publikumspreis ausgezeichnet.

 

Regie Olivier Jahan
Frankreich 2015
98 Minuten
FSK ab 12 Jahren
empf. ab 16 Jahren
Original mit dt. Untertiteln

 

 

Do. 24.8. - Mi. 30.8.2017 um 20.30 Uhr