Bali Kino

Bali Kino Berlin

 

 

 

 


 Bali Kino
 Teltower Damm 33
 14169 Berlin
 Tel.: 030 / 811 46 78
 Fax: 030 / 812 99 538

 

Unser Monatsprogramm und Veranstaltungsflyer zum Ausdrucken.

Programmänderungen vorbehalten. Angaben ohne Gewähr.



12_Monatsprogramm_Dezember_2018.pdf
12_cinema-italia-Programm-2018.pdf
12_KINO-DER-NACHBARN-10-12-2018.pdf
01_Monatsprogramm_Januar_2019.pdf
01_KINO-DER-NACHBARN-14-01-2019.pdf


Der Klang der Stimme

Der Klang der Stimme erzählt von vier Menschen, die mit Leidenschaft die Grenzen der menschlichen Stimme neu ausloten. Andreas Schaerer experimentiert mit seiner Stimme, um Klänge zu finden, die ihn bei Live Auftritten verwandeln. Die Sopranistin Regula Mühlemann sucht den perfekten 360-Grad-Rundum-Klang, der frei im ganzen Raum schwebt. Matthias Echternach forscht mit ausgeklügelten wissenschaftlichen Methoden nach dem Geheimnis der Stimme. Und Miriam Helle begleitet mit unkonventionellen Klängen Menschen auf dem Weg zu sich selbst. Eine filmische Annäherung an die transzendente Wirkung der menschlichen Stimme.

 

Regie Bernard Weber
Schweiz 2018
82 Minuten
FSK ab 0 Jahren
empf. ab 14 Jahren

 

 

Do. 6.12. - So. 9.12.2018 um 18.00 Uhr

Di. 11.12. - Mi. 12.12.2018 um 18.00 Uhr


COME UN GATTO IN TANGENZIALE [Wie eine Katze auf der Auto-Bahn]

Der feinsinnige Giovanni ist ein Intellektueller und berät die EU bei Projekten zur sozialen Integration. Er wohnt mit seiner 14jährigen Tochter zwischen Bücher und Bildern in einem schönen Apartment in der Innenstadt von Rom. Die prollige Monica lebt in einem heruntergekommen Wohnbunker am Stadtrand und hat die Probleme multikultureller Integration täglich vor der Haustür. Ihre Patchwork-Familie besteht aus einem ebenfalls 14jährigen Sohn und zwei kleptomanischen Halbschwestern. Würden die beiden sich je kennenlernen? Wohl kaum. Doch plötzlich gibt es eine Liebesbeziehung zwischen ihren pubertierenden Kindern. Giovanni und Monica verbindet nur eines: der Wunsch, diese Beziehung zu sabotieren. Doch das ist leichter gesagt als getan…

 

Was passiert, wenn zwei völlig unterschiedliche soziale Welten aufeinanderprallen? Wie kann man überhaupt noch zusammenleben? Diese witzige, turbulente Komödie versucht eine Antwort und wurde in Italien zum großen Publikumserfolg.  Grandios die beiden Hauptdarsteller Antonio Albanese und Paola Cortellesi, zwischen denen die Funken nur so sprühen.

 

Regie Riccardo Milani
Italien 2017
98 Minuten
OmU

 

 

Do. 6.12. - Fr. 7.12.2018 um 20.30 Uhr - CINEMA ITALIA


TUTTO QUELLO CHE VUOI [Alles was du willst]

Alessandro ist 22 und hängt den ganzen Tag mit seinen Freunden aus dem Viertel auf der Piazza rum. Widerwillig nimmt er auf Druck seines Vaters einen Job an. Er soll den 85-jährigen Poeten Giorgio auf Spaziergängen begleiten. Ein Dichter, der von seiner Umwelt längst vergessen worden ist. Die Begegnung mit dem Alten, dem die zunehmende Alzheimer-Krankheit die Klarsicht, aber nicht Würde und Eleganz geraubt hat, verändert Alessandro, ohne dass es ihm und seinen Freunden bewusst wird. Auch nicht, als sie entdecken, dass Giorgio sie zu einem Schatz aus den Zeiten des Zweiten Weltkrieges führen kann, den  US-Soldaten bei Kriegsende in der Toskana versteckt haben sollen.

 

Francesco Bruni, langjähriger erfolgreicher Drehbuchautor, ist mit seinem Regiedebut Scialla – Eine Geschichte aus Rom (Cinema Italia 2012) noch in bester Erinnerung. Sein neuer Film ist eine liebevolle und stimmige Komödie. Wunderbar auch die Wiederbegegnung mit Giuliano Montaldo, einem der großen Altmeister des italienischen Kinos, der  u.a. mit Sacco und Vanzetti Filmgeschichte geschrieben hat. Hier glänzt er in der Rolle des alten Dichters, dessen Wunderlichkeiten eine tiefe Humanität ausstrahlen.

 

Regie Francesco Bruni 
Italien 2017
106 Minuten
OmU

 

 

Sa. 8.12.2018 um 20.30 Uhr - CINEMA ITALIA


FORTUNATA

Fortunata, die Glückliche, so heißt sie – oder nennt sie sich nur so?  Sie zieht alleine die achtjährige Barbara groß, hin und wieder tritt der Vater, ein Polizist, polternd in das Leben der beiden. Fortunata möchte einen Frisiersalon eröffnen, sie möchte das Beste für Barbara, und auf viel leiseren Sohlen schleicht sich deren Therapeut in Fortunatas Herz und ihren Alltag. Das ist gegen die Regeln – wie so vieles von dem, was die Glückliche tut. Aber kann es anders sein, wenn man den eigenen Weg zu zweit gehen will?

 

Zum Ereignis wird der Film aber durch Jasmine Trinca, die hier voll unbändiger Energie eine starke Frauenfigur porträtiert, die sich nie-mals unterkriegen lässt Für ihre fantastische Leistung wurde sie sowohl beim Festival von Cannes als auch bei den italienischen Filmpreisen David di Donatello als beste Darstellerin ausgezeichnet. In einer kleinen Nebenrolle ist Hanna Schygulla zu sehen.

 

Regie Sergio Castellitto
Italien 2017
103 Minuten
OmU

 

 

So. 9.12.2018 um 20.30 Uhr - CINEMA ITALIA


AMMORE E MALAVITA [Love & Crime]

Neapel: Gangsterkönig Don Vincenzo will mit Hilfe seiner Gattin Donna Maria unerkannt aussteigen. Also wird an seiner Statt ein harmloser Schuhmacher zu Grabe getragen. Dummerweise hat die junge Krankenschwester Fatima den quicklebendigen Don Vincenzo gesehen, weshalb die beiden Bodyguards Ciro und Rosario auf sie angesetzt werden. Doch Ciro erkennt in Fatima seine große Jugendliebe wieder. Bald ist das Paar auf der Flucht, mit der gesamten Unterwelt Neapels auf den Fersen.

 

Das gab’s noch nie: ein knallbuntes Mafia-Musical mit jeder Menge schräger Gesangs- und Tanzeinlagen: Da schmettert ein Toter im Sarg, Touristen genießen das Feeling, bei einer Besichtigungstour stilgerecht ausgeraubt zu werden, und die unter Hausarrest stehenden Kleinkriminellen winken im Takt von den Balkonen. Die umwerfende Mischung aus Gangsterfilmparodie, anrührender Liebesgeschichte und neapolitanischem La La Land kam nicht nur beim Festival von Venedig sehr gut an, sondern wurde auch mit zehn italienischen Filmpreisen David di Donatello ausgezeichnet, darunter „Bester Film“, „Beste Regie“ und „Beste Nebendarstellerin“ (Claudia Gerini).

 

Regie Antonio und Marco Manetti 
Italien 2017
134 Minuten
OmU

 

 

Mo. 10.12.2018 um 20.30 Uhr - CINEMA ITALIA


TARANTA ON THE ROAD

Kurz nach dem arabischen Frühling 2011 erreichen Amira und Tarek, zwei tunesische Migranten, die eigentlich nichts gemeinsam haben, die italienische Küste in Apulien. Durch Zufall treffen sie dort auf eine lokale Musikband namens „Die Evangelisten“, die für kleine Gagen von einem Volksfest zum nächsten zieht. Die drei Bandmitglieder halten die beiden Tunesier für ein Paar, das ein Kind erwartet, und entscheiden sich, ihnen zu helfen, Frankreich zu erreichen. Obwohl sie selber genug eigene Probleme haben. Die Reise, die Angst, die Liebe, die unsichere Zukunft und der Wunsch, den eigenen Weg zu finden, verbinden alle in einer Erfahrung, die ihre Leben womöglich für immer verändern wird.

 

Regie Salvatore Allocca
Italien 2017
80 Minuten
OmU

 

 

Di. 11.12.2018 um 20.30 Uhr - CINEMA ITALIA


L’EQUILIBRIO [Im Gleichgewicht]

Giuseppe, ein Priester aus der Region Kampanien, arbeitet in einer Gemeinde in Rom. Nach einer Glaubenskrise bittet er den zuständigen Bischof um Versetzung in eine Gemeinde seiner Heimat. Dort soll er den Pfarrer Don Antonio ersetzen, einen charismatischen und wortgewandten Mann, der von allen geschätzt und geachtet wird. Bevor er geht, führt Don Antonio Giuseppe in die harte Realität des Stadtviertels ein. Als Giuseppe dann auf sich allein gestellt ist, versucht er der Gemeinde auf jede Art zu helfen, stößt aber zunehmend auf den Widerstand der organisierten Kriminalität, die den Ort beherrscht. Dennoch beschließt er, seinen Weg ohne Angst und mit Mut und Hartnäckigkeit weiterzugehen.

 

Regie Vincenzo Marra
Italien 2017
90 Minuten
OmU

 

 

Mi. 12.12.2018 um 20.30 Uhr - CINEMA ITALIA


Lauras Weihnachtsstern

Die siebenjährige Laura, ihre Eltern und Bruder Tommy sind auf dem Weg in die Winterferien. Als sie mit dem Auto auf einer einsamen Straße im Schneetreiben stecken bleiben, hilft ihnen ein alter weißhaariger Mann, der sie in seiner Scheune am Waldrand übernachten lässt. Laura fürchtet sich, doch ihr geliebter Stern ist nicht weit und lässt glitzernde Eissterne regnen. Zusammen mit dem liebenswerten alten Mann und Tommy bricht Laura auf, um die Menschen an Heiligabend mit kristallenen Eissternen zu beschenken.  

 

Regie Thilo Rothkirch und Piet de Rycker
Deutschland 2006
50 Minuten
FSK ab 0 Jahren
empf. ab 6 Jahren

 

 

Do. 13.12. - So. 16.12.2018 um 16.00 Uhr
Le grand bal

Dies ist die Geschichte eines Tanzballes. Eines großen Balles. Jeden Sommer kommen mehr als 2000 Menschen aus ganz Europa in eine kleine Stadt in Frankreich. Sieben Tage und acht Nächte lang tanzen sie ununterbrochen – verlieren das Gefühl für die Zeit, trotzen ihrer Müdigkeit und ihren Körpern. Alle drehen sich, lachen, wirbeln umher, heulen und singen. Und das Leben pulsiert.

 

Ein Film der puren Lebensfreude über und mit Menschen, die sich der Musik und dem Tanz hingeben und über Musiker*innen, die diese Menschen in den Tanz spielen. Seit 30 Jahren treffen sich diese Tanzbegeisterten in Gennetines in der Auvergne und feiern beim Grand Bal ein Fest des Lebendigseins.

 

Der Film zeigt DAS GROßE TANZFEST und stellt dazu persönliche und philosophische Überlegungen zum Tanzen im Allgemeinen an.

 

Regie Laetitia Carton
Frankreich 2018
89 Minuten
FSK k.A.
empf. ab 14 Jahren

 

 

Do. 13.12.2018 um 18.00 Uhr

Sa. 15.11. - Mi. 19.12.2018 um 18.00 Uhr


Auf der Suche nach Ingmar Bergman

Ingmar Bergmans „Das siebente Siegel“ war der Film, der Margarethe von Trotta für das Kino begeisterte und den Wunsch in ihr weckte, selbst Regisseurin zu werden. Jahre später schließt sich der Kreis, als Bergman ausgerechnet von Trottas „Die bleierne Zeit“ als einen der Filme benennt, die ihn am meisten geprägt haben. Anlässlich des 100. Geburtstags des schwedischen Regisseurs folgt von Trotta seinen Spuren und offenbart durch ihren sehr persönlichen Blick auf sein Leben völlig überraschende Seiten der genialen Filmikone.

 

"Auf der Suche nach Ingmar Bergman" ist eine persönliche, emotionale und cineastische Reise durch das faszinierende Universum der Filmlegende. Neben seltenen Archivaufnahmen und Filmausschnitten sind es vor allem Margarethe von Trottas intensive Gespräche mit Bergmans Familie, Schauspielern und Wegbegleitern, die die facettenreiche Persönlichkeit des Meisters beleuchten.

 

Regie Margarethe von Trotta
Deutschland 2018
98 Minuten
FSK ab 12 Jahren
empf. ab 14 Jahren

 

 

Do. 13.12. - Di. 18.12.2018 um 20.30 Uhr


Geister der Weihnacht - Augsburger Puppenkiste

Ebenezer Scrooge ist ein eigenbrötlerischer Geizhals, der Menschen verabscheut, seine Angestellten ausbeutet und Weihnachten über alles hasst. Da erhält er am Abend vor Weihnachten Besuch vom Geist seines verstorbenen Geschäftspartners Jacob Marley, der Scrooge ermahnt, sein Verhalten zu ändern und ihm den Besuch drei weiterer Geister ankündigt. Der erste ist der Geist der vergangenen Weihnacht, der Scrooge die einsamen, traurigen Weihnachtsfeste seiner Kindheit aber auch die wunderbaren, die er dank der Güte seines Lehrherrn erleben durfte, zeigt. Der zweite ist der Geist der gegenwärtigen Weihnacht, der ihm das Leben seines armen Angestellten Bob und dessen schwerkranken Sohnes Timi vor Augen führt. Der dritte Geist zeigt Scrooge schließlich seine eigene, trostlose Zukunft, die er erleiden wird, sollte er sein Verhalten nicht rechtzeitig ändern...

 

Regie Julian Köberer, Judith Gardner
Deutschland 2018
64 Minuten
FSK 0 Jahren
empf. ab 6 Jahren

 

 

Do. 20.12. - So. 23.12.2018 um 16.00 Uhr


NANOUK

Jakutien beherbergt die Eiswüsten des sibirischen Nordens: ein unwirklicher, lebensfeindlicher Ort und gleichzeitig atemberaubend schön. Hier leben wie ihre Vorfahren Sedna und Nanouk, ein in die Jahre gekommenes Inuitpaar. Ihre Jurte besteht aus Rentierfellen und sie versorgen sich mit Jagen und Fischen, in der Wildnis nur begleitet von ihrem Hund. Es ist ein schweigsamer und rauer Alltag, den beide ohne viele Worte verbringen. Und das Überleben wird schwieriger, denn die wenigen Tiere um sie herum verenden an einer mysteriösen Krankheit. Die immer früher einsetzende Schneeschmelze und Stürme bedrohen die schützende Behausung. Ein Besuch unterbricht ihre Routine. Chena, ein junger Mann, ist die einzige Verbindung zur Zivilisation und zu Tochter Ága. Vor langer Zeit hat sie das traditionelle Leben und die Familie verlassen. Nanouk möchte seine Tochter noch einmal wiedersehen. Im Angesicht so vieler Entbehrungen macht er sich schließlich auf den Weg - von der Wildnis in die Stadt und zu Ága.

 

 

Regie Milko Lazarov
Bulgarien/Deutschland/Frankreich 2018
97 Minuten
FSK ab 6 Jahren
empf. ab 14 Jahren

 

 

Do. 20.12.2018 um 18.00 Uhr

Sa. 22.12. - So. 23.12.2018 um 18.00 Uhr

Mi. 26.12.2018 um 18.00 Uhr

Do. 27.12. - So. 30.12.2018 um 20.30 Uhr
Mi. 3.1.2019 um 20.30 Uhr

 

... am 24.12. und 25.12.2018 sowie am 31.12.2018 und 1.1.2019 bleibt das Kino geschlossen...


Der Trafikant

Österreich 1937: Der 17-jährige Franz Huchel verlässt sein Heimatdorf am Attersee, um beim Wiener Trafikanten Otto Trsnjek in die Lehre zu gehen. Zu den Stammkunden des kleinen Tabakladens zählt auch der bereits von fortschreitendem Alter und Krankheit gezeichnete Sigmund Freud, von dem Franz auf Anhieb fasziniert ist. Als der Junge sich unglücklich in die schöne Varietétänzerin Anezka verliebt, sucht er Rat bei Freud, muss aber eststellen, dass dem weltbekannten Psychoanalytiker das weibliche Geschlecht ein mindestens ebenso großes Rätsel ist. Franz ist dennoch fest entschlossen, um seine Liebe zu kämpfen, wird aber in den Strudel der politischen Ereignisse gezogen, als Hitlers Truppen das Kommando übernehmen...

 

DER TRAFIKANT ist die mit Spannung erwartete Verfilmung von Robert Seethalers gleichnamigem Bestseller. Mit viel Gespür für den bittersüßen, poetisch-leichtfüßigen Tonfall des Romans erzählt Regisseur Nikolaus Leytner die anrührende und aufwühlende Coming-of-Age-Geschichte des arglosen und vorurteilsfreien Provinzburschen Franz Huchel, der sich nicht nur mit den Verwirrungen der Liebe herumschlagen, sondern angesichts der dramatischen Ereignisse in Wien nach dem Anschluss Österreichs an das Deutsche Reich auch viel zu schnell erwachsen werden und Zivilcourage beweisen muss.

 

Regie Nikolaus Leytner
Deutschland/Österreich 2018
114 Minuten
FSK ab 12 Jahren
empf. ab 14 Jahren

 

 

Do. 20.12. - So. 23.12.2018 um 20.30 Uhr

Mi. 26.12.2018 um 20.30 Uhr

... am 24.12. und 25.12.2018 bleibt das Kino geschlossen...


WILDHEXE

Die 12-jährige Clara ist wie jedes andere Mädchen. Aber alles ändert sich, als sie eines Tages von einem schwarzen Kater angefallen und gekratzt wird. Clara entdeckt, dass sie plötzlich eine einzigartige Begabung hat: Sie kann mit Tieren sprechen. Schnell findet sie heraus, dass sie eine Wildhexe ist. Noch dazu eine ganz besondere, denn sie ist die neue Wächterin der Wilden Welt. Zusammen mit ihrer Tante Isa, ihren Freunden Oscar und Kahla stellt sie sich ihrem Schicksal: Die Natur und sich selbst retten – doch dafür muss sie gegen die mysteriöse Chimära kämpfen …

 

Lene Kaaberbøls Bestseller Wildhexe begeistert junge Leser weltweit. Nach langem Warten kommt jetzt endlich der spannende Film zum ersten Band der „Wildhexe“- Buchreihe in die Kinos!

 

Regie Kaspar Munk
Dänemark 2018
100 Minuten
FSK ab 6 Jahren
empf. ab 8 Jahren

 

 

Do. 27.12. - So. 30.12.2018 um 16.00 Uhr


Itzhak Perlmann

Itzhak Perlmans Geigenspiel geht weit über eine bloße Darbietung hinaus: Mit seinem Spiel beschwört er die Höhen und Tiefen der menschlichen Erfahrungen herauf. „Mit der Violine beten“, nennt es der berühmte Geigenbauer Amnon Weinstein. Alison Chernicks bezaubernde Dokumentation zeigt uns den Polio-Überlebenden hinter dem großartigen Musiker, dessen Eltern aus Polen nach Israel emigrierten und den jungen Mann, der als Musikstudent so schmerzlich darum kämpfen musste, ernst genommen zu werden, da die Musikhochschulen nur auf seine Behinderung achteten. Itzhak selbst ist witzig, respektlos und selbstironisch und der Film zeigt seine Lebensgeschichte in Gesprächen mit meisterlichen Musikern, mit Familie und Freunden und – besonders reizend – mit seiner hingebungsvollen Frau Toby, mit der er seit 50 Jahren verheiratet ist. Itzhaks und Tobys Leben ist ihrer großen Familie in New York gewidmet und ihrer unermüdlichen Unterstützung von jungen Musikern.

 

So charmant und hinreißend wie der berühmte Geiger ist der Film ITZHAK. Das Porträt eines musikalischen Virtuosen, der von Warmherzigkeit, Humor und – vor allem – Liebe nur so strotzt.

 

Regie Alison Chernick
Israel/USA 2018
82 Minuten
FSK ab o Jahren
empf. ab 14 Jahren

 

 

Do. 27.12. - So. 30.12.2018 um 18.00 Uhr

Mi. 2.1.2019 um 18.00 Uhr

... am 31.12.2018 und 1.1.2019 bleibt das Kino geschlossen...


Tabaluga - Der Film

Der kleine Drache Tabaluga lebt mit seinem besten Freund, dem Glückskäfer Bully, und seinem Ziehvater, dem Raben Kolk, im idyllischen Grünland. Es könnte alles so schön sein, doch Tabaluga will es nicht gelingen, sein Feuer zu entfachen und ohne Feuer fühlt er sich nicht als richtiger Drache. Eines Tages erfährt er, dass der böse Herrscher Arktos im fernen Eisland nicht nur seine Eltern getötet hat, sondern noch dazu dabei ist, Grünland zu vereisen. Tabaluga nimmt seinen ganzen Mut zusammen und bricht gemeinsam mit Bully auf, um diese Bedrohung von seiner Heimat abzuwenden. Dabei lernt er in Eisland den Eisbären Limbo und die schöne Eisprinzessin Lilli kennen. Durch sie entdeckt Tabaluga die Macht der Liebe, die endlich auch sein Feuer zu entzünden vermag. Dank Lilli ist er nun stark genug, sich gegen das Böse zu stellen…

 

Regie Sven Unterwaldt
Deutschland 2018
90 Minuten
FSK ab 0 Jahren
empf. ab 7 Jahren

 

 

Do. 3.1. - So. 6.1.2019 um 16.00 Uhr


Die unglaubliche Reise des Fakirs

Der junge Straßenkünstler Aja verdient sich seinen Lebensunterhalt in den quirligen Gassen Mumbais. Doch eine Frage beschäftigt ihn seit frühester Kindheit: Wer war sein Vater? Erst nach dem Tod seiner Mutter entdeckt er eine Spur, die nach Paris führt. Kurzentschlossen macht Aja sich auf die Reise in die „Stadt der Liebe“, wo er gleich am ersten Tag die bezaubernde Amerikanerin Marie kennenlernt. Bevor Aja jedoch die Chance bekommt, ihr Herz zu erobern, verschlägt es ihn auf eine spektakuläre Reise quer durch Europa, die ihren kuriosen Anfang in einem unscheinbaren Kleiderschrank eines Möbelhauses nimmt. Ajas abenteuerlicher Trip folgt völlig unvorhersehbaren Pfaden, auf denen der optimistische junge Mann die Eigentümlichkeiten des europäischen Kontinents kennenlernt: Er stößt auf Widerstände und Konflikte, erlebt aber auch tiefe Freundschaft und große Herzlichkeit.

 

In der farbenfrohen Feelgood-Komödie und Verfilmung des internationalen Roman-Bestsellers von Romain Puértolas erzählt Regisseur Ken Scott mit überbordender Energie und viel augenzwinkerndem Humor die fesselnde Geschichte von Ajas unglaublicher Reise zu sich selbst –  und zur Liebe seines Lebens.

 

Regie Ken Scott
Frankreich/Belgien/Indien 2018
96 Minuten
FSK ab 6 Jahren
empf. ab 14 Jahren

 

 

Do. 3.1. - Mi. 9.1.2019 um 18.00 Uhr und 20.30 Uhr


Der kleine Maulwurf

Der kleine Maulwurf, die bekannte Zeichentrickfigur aus den Kurzfilmstudios in Prag, erlebt und entdeckt sehr viel. Ob als Maler oder im Karneval...

 

Acht Episoden seiner schönsten Abenteuer als Kinofilm für die ganze Familie.

 

Regie Zdenek Miler
Tschechien 2001
69 Minuten
FSK ohne Altersbeschränkung
empf. ab 6 Jahren

 

 

Do. 10.1. - So. 13.1.2019 um 16.00 Uhr


Alexander McQueen - der Film

Lee Alexander McQueen brachte den Punk zurück in die Modewelt. Ein exzentrischer Designer, der 1993 sein eigenes Label „Alexander McQueen“ gründete und mit seinen opulenten Modeschauen immer für Skandale sorgte. Doch das 2010 verfrüht verstorbene Ausnahmetalent war weit mehr als ein Enfant terrible, das die Öffentlichkeit mit seinen kreativen Ideen provozierte und schockierte. Dem außergewöhnlichen Designer und Menschen gelang es, sein Publikum weit über die Grenzen der Modewelt hinaus mit seiner Arbeit zu berühren.

 

Regie  Ian Bonhôte, Peter Ettedgui
Großbritannien 2018
111 Minuten
FSK ab 12 Jahren
empf. ab 14 Jahren

 

 

Do. 10.1. - So. 13.1.2019 um 18.00 Uhr

Di. 15.1. - Mi. 16.1.2019 um 18.00 Uhr


COLD WAR - DER BREITENGRAD DER LIEBE

Während des polnischen Wiederaufbaus ist der begabte Komponist Wiktor auf der Suche nach traditionellen Melodien für ein neues Tanz- und Musik-Ensemble. Dem Kulturleben seines Landes möchte er so frisches Leben einhauchen. Unter seinen Studentinnen ist auch die Sängerin Zula, gleich im ersten Augenblick elektrisiert sie Wiktor. Schön, hinreißend und energiegeladen ist Zula schon bald der Mittelpunkt des Ensembles und die beiden verlieben sich ineinander. Ihre brennende Leidenschaft scheint keine Grenzen zu kennen. Doch als das Repertoire des Ensembles zunehmend politisiert wird, nutzt Wiktor einen Auftritt in Ostberlin, um in den Westen zu fliehen. Zula bleibt der verabredeten Flucht fern und doch führt das Schicksal die beiden Liebenden Jahre später erneut zueinander. Wiktor begegnet Zula in Paris, nur so flammend ihre Liebe, so zerrissen ist das Paar und Zula muss eine tiefgreifende Entscheidung treffen. Zwischen Heimat und Exil, zwischen Leidenschaft und Verlust sind Frankreich, Jugoslawien und Polen die Schauplätze der fatalen Liebe eines Paares, das vor dem Hintergrund des Kalten Krieges ohne einander nicht leben kann und miteinander fast keinen Frieden findet.

 

In seinem einzigartigen Meisterwerk erzählt der Oscar®-Preisträger Pawel Pawlikowski von der schier unbändigen, zutiefst menschlichen Kraft der Liebe. In so magischen wie sinnlichen Bildern überzeugt COLD WAR – DER BREITENGRAD DER LIEBE mit einer überragend starken Liebesgeschichte, die in ihrer Unerbittlichkeit und brillanten Intensität unendlich lange nachwirkt.

 

Regie Pawel Pawlikowski
Polen/Großbritannien/Frankreich  2018
110 Minuten
FSK ab 12 Jahren
[Do. und Mo. in OmU]

 

 

Mo. 14.1.2019 um 18.00 Uhr - KINO DER NACHBARN

Do. 10.1. - Mi. 16.1.2019 um 20.30 Uhr


Die Melodie des Meeres

Noch immer vermisst der kleine Junge Ben seine Mutter, die vor Jahren von einem auf den anderen Tag ganz plötzlich verschwand und ihn, seinen Vater und seine kleine Schwester Saoirse einfach zurückließ. Ben ist seitdem sehr traurig und denkt viel zurück an die Zeit, als seine Mutter ihm die herrlichsten Geschichten und Märchen erzählte. Märchen von verwunschenen und verzauberten Unterwasserwesen, die sich in der wilden rauen irischen See tummeln. Auch Saoirse hört diese Märchen gern und würde gerne mehr Zeit mit ihrem großen Bruder verbringen. Doch der ist nur genervt. Schließlich kann Saoirse nicht sprechen und auch sonst ist seine kleine Schwester für ihn eher Zeitverschwendung. Doch was er nicht weiß: In Saoirse schlummert ein unglaubliches Geheimnis.

 

Mit DIE MELODIE DES MEERES entführt der irischen Filmemacher Tomm Moore kleine und große Zuschauer in die Welt der Sagen, Mythen und der Magie. Vom ersten Bild an ist man verzaubert. Der Animationsstil ist fantasievoll und hebt sich von bekannten Standards ab. Dazu arbeitet die europäische Koproduktion DIE MELODIE DES MEERES mit einer Vielzahl von Farb- und Lichtspielen, die den Zuschauer sofort in ein liebevoll gezeichnetes Universum eintauchen lässt.

 

Regie Tomm Moore
Irland/Dänemark/Belgien/Luxemburg/Frankreich 2015
93 Minuten
FSK ab 6 Jahren

 

 

Do. 17.1. - So. 20.1.2019 um 16.00 Uhr


Die Poesie der Liebe

Was wie eine biedere Arthouse-Romanze beginnt wird zu einer der frischesten und unterhaltsamsten Liebesgeschichten der letzten Zeit. Die Poesie der Liebe schafft es dabei, immer wieder zu überraschen und Gegensätze in sich zu vereinen, als wäre es das Normalste auf der Welt. Die Geschichte um einen Schriftsteller und die Frau, die mehr als 40 Jahre an seiner Seite war, ist gleichzeitig hässlich und schön, urkomisch und traurig, eine unverschämte Farce, der man alles abnimmt, sogar den Glauben an die große Liebe.

 

Regie Nicolas Bedos
Frankreich 2018
95 Minuten
FSK ab 12 Jahren
empf. ab 16 Jahren

 

 

Do. 17.1. - Mi. 23.1.2019 um 18.00 Uhr


Das krumme Haus

In dieser klassischen Detektivgeschichte kehrt der ehemalige Diplomat Charles Hayward von Kairo nach London zurück, wo er eine Karriere als Privatdetektiv beginnt.  Als Aristide Leonides, ein reicher und skrupelloser Tycoon, in seinem Bett vergiftet aufgefunden wird, wird Detective Hayward in das Haus der Familie eingeladen, um den Fall aufzuklären. Im Zuge der voranschreitenden Ermittlungen muss er der schockierenden Erkenntnis ins Auge sehen, dass eine der Hauptverdächtigen Aristides hübsche Enkelin ist, seine Auftraggeberin und ehemalige Geliebte, Sophia. 

 

Hayward hatte eine leidenschaftliche Affaire mit ihr in Kairo, bevor sie eines Tages, ohne ein Wort zu verlieren, verschwand. Er muss nun seine Gefühle überwinden und einen klaren Kopf behalten, um die temperamentvolle Sophia und den Rest ihrer feindseligen Familie in den Griff zu bekommen, damit das Verbrechen aufgeklärt wird.

 

Regie Gilles Paquet-Brenner
GB 2018
116 Minuten
FSK ab 12 Jahren
empf. ab 14 Jahren 

 

 

Do. 17.1. - Mi. 23.1.2019 um 20.30 Uhr


Der kleine Spirou

Auch große Helden wie der in Pagen-Uniform gekleidete Spirou waren einmal Kinder. Aber wie waren sie damals? War schon erkennbar, was später einmal aus ihnen werden würde? Nun wirft Nicolas Bary in DER KLEINE SPIROU einen Blick zurück in die Kindheit des späteren Abenteurers, der seit den 1930er-Jahren vor allem in Frankreich als Comicheld berühmt wurde, und erzählt dessen Vorgeschichte.

 

Die Handlung setzt just an dem Punkt ein, an dem sich die Zukunft des Zwölfjährigen entscheidet. Denn wenn es nach seiner Familie geht, dann soll auch er einmal Hotelpage werden. Aber Spirou ist davon überhaupt nicht begeistert und hat eigene Pläne...

 

Regie Nicolas Bary
Frankreich 2018
86 Minuten
FSK ab
0 Jahren
empf. ab 8 Jahren

 

 

Do. 24.1. - So. 27.1.2019 um 16.00 Uhr


Der marktgerechte Patient

Seit der Umstellung der Krankenhausfinanzierung auf sogenannte Fallpauschalen steht für deutsche Klinken nicht mehr der kranke Mensch, sondern der Erlös aus seiner Behandlung im Vordergrund. Der Film deckt die gefährlichen Auswirkungen dieser Ökonomisierung auf Patienten und Klinikbeschäftigte auf.

 

Regie Leslie Franke, Herdolor Lorenz
Deutschland 2018
83 Minuten
FSK ab 12 Jahren
empf. ab 14 Jahren
Dokumentation

 

 

Do. 24.1. - Mi. 30.1.2019 um 18.00 Uhr


Mary Shelley

Sie ist jung, rebellisch und bereit, alle Zwänge und Konventionen ihrer Zeit zu überwinden: Das Schicksal führt die 16-jährige Mary 1814 mit dem berühmten romantischen Dichter Percy Shelley zusammen, der wie Mary selbst sein Leben der Literatur verschrieben hat. Doch die leidenschaftliche Liebe des jungen Paares wird trotz aller Offenheit und Toleranz immer wieder auf eine harte Probe gestellt. Als der Poet Lord Byron Mary Shelley zu einem literarischen Wettbewerb herausfordert, erfindet sie das wohl berühmteste Geschöpf der Weltgeschichte: Frankensteins Monster…

 

Regie Haifaa Al Mansour
Großbritannien/Irland/Luxemburg 2018
120 Minuten
empf. ab 14 Jahren

 

 

Do. 24.1. - Mi. 30.1.2019 um 20.30 Uhr