Bali Kino

Bali Kino Berlin

 

 

 

 


 Bali Kino
 Teltower Damm 33
 14169 Berlin
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Unser Monatsprogramm und Veranstaltungsflyer zum Ausdrucken.

Programmänderungen vorbehalten. Angaben ohne Gewähr.



02_Monatsprogramm_Februar_2018.pdf
03_Monatsprogramm_Maerz_2018.pdf
03-KONZERT-Django-Reinhardt-23-03-2018.pdf
03-Kindertheater-2018.pdf


Die kleine Hexe

Die kleine Hexe hat ein großes Problem: Sie ist erst 127 Jahre alt und damit viel zu jung, um mit den anderen Hexen in der Walpurgisnacht zu tanzen. Deshalb schleicht sie sich heimlich auf das wichtigste aller Hexenfeste – und fliegt auf! Zur Strafe muss sie innerhalb eines Jahres alle Zaubersprüche aus dem großen magischen Buch auswendig lernen und allen zeigen, dass sie eine gute Hexe ist. Doch Fleiß und Ehrgeiz sind nicht wirklich ihre Stärken und obendrein versucht die böse Hexe Rumpumpel mit allen Mitteln zu verhindern, dass sie es schafft. Zusammen mit ihrem sprechenden Raben Abraxas macht sich die kleine Hexe deshalb auf, um die wahre Bedeutung einer guten Hexe herauszufinden. Und stellt damit die gesamte Hexenwelt auf die Probe…

 

Seit ihrem Erscheinen vor 60 Jahren begeistert Otfried Preußlers „Die kleine Hexe“ Generationen von Kindern. In der ersten Realverfilmung des gleichnamigen Kinderbuchklassikers erweckt Karoline Herfurth nun eine der populärsten Literaturfiguren zu neuem Leben.

 

Regie Michael Schaerer
Deutschland
2018
103 Minuten
ohne FSK
empf. ab 8 Jahren

 

 

Do 22.2. - So 25.2.2018 um 16.00 Uhr

Do 1.3. - So 4.3.2018 um 16.00 Uhr


Das Kongo Tribunal

DAS KONGO TRIBUNAL durchleuchtet anhand eines Tribunals vor Ort im Ostkongo und in Berlin die Gründe und Hintergründe für den seit bald 20 Jahren andauernden Krieg im Gebiet der Großen Seen. Dabei entsteht ein menschlich erschütterndes, analytisch tiefgründiges Tableauder neokolonialen Weltordnung.

 

DAS KONGO TRIBUNAL versammelte die zentralen Akteure und Analytiker des Kongokriegs in Bukavu – der Provinzhauptstadt der vom Krieg am direktesten betroffenen Provinz Süd-Kivu – und wenig später in Berlin, zu einem großen zivilen Volkstribunal, das als Reaktion auf die Passivität der Internationalen Gemeinschaft der jahrzehntelangen Straflosigkeit in der Region entgegenwirken sollte. Längst geht es nicht mehr um ethnische Gegensätze, sondern vor allem um die Kontrolle über Rohstoffe. Die Toten gehen in die Millionen, die Täter bleiben straffrei. Unter großem Zuspruch der regionalen Bevölkerung entstand ein einzigartiges künstlerisches Großereignis. Inszeniert und doch hyperreal und politisch höchst relevant. Mehr als hundert Journalisten aus der ganzen Welt nahmen an den Tribunalen in Ostafrika und Europa Teil, um über das „größenwahnsinnigste Kunstprojekt unserer Zeit“ (Radio France Internationale – RFI) zu berichten.

 

Der Dokumentarfilm DAS KONGO TRIBUNAL läßt die Ereignisse und Verhandlungstage dieses spektakulären Projektes auf der großen Leinwand lebendig werden.

 

Regie Milo Rau
Deutschland 2017
105 Minuten
FSK ab 12 Jahren

 

 

Do 22.2. - So 25.2.2018 um 18.00 Uhr


Das Milan-Protokoll

DAS MILAN PROTOKOLL von Regisseur Peter Ott ist ein dicht gesponnenes Kammerspiel, das in Köln im Studio und an Originalschauplätzen in Dohuk, Nordirak, gedreht wurde. Erzählt wird die Geschichte der deutschen Ärztin Martina, die in der kurdischen Region im Norden Iraks an der Grenze zum „Islamischen Staat“ für eine deutsche Hilfsorganisation arbeitet. Bei einer Grenzfahrt wird Martina von einer mit dem IS verbundenen sunnitischen Gruppe gekidnappt, weil diese einen Waffentransport vermutet. Diese Geiselnahme entwickelt sich zu einem packenden Wechselspiel, in dem alle Akteure - IS, PKK, die sunnitischen Stämme und die deutschen und türkischen Geheimdienste - ihre eigenen politischen Interessen verfolgen und versuchen irgendwie durchzusetzen. Nach ihrer Befreiung durch Kontakte des BND wird sie von dem deutschen Geheimdienstmitarbeiter Moses über die Zeit in Gefangenschaft befragt, wobei wiederum nicht klar ist, welche Rolle Moses tatsächlich in dieser Geschichte spielt. DAS MILAN PROTOKOLL bietet einen realistischen Einblick in den verworrenen Konflikt im Nordirak, die unterschiedlichen Interessengruppen und Akteure in dieser Region des Nahen Ostens, die wir eigentlich nur aus den Nachrichten kennen.

 

Regie Peter Ott
Deutschland
2018
114 Minuten
FSK ab 12 Jahren

 

 

Mo 26.2. - Mi 25.2.2018 um 18.00 Uhr


The Secret Man

Das ganz aus der Sicht des unter seinem Decknamen „Deep Throat“ bekannt gewordenen US-Beamten erzählte Biopic rekapituliert den politischen Skandal, der zum Rücktritt des US-Präsidenten Richard Nixon führte, als Machtkampf innerhalb des FBI, aber auch als moralischen Konflikt um Machtmissbrauch und Rechtschaffenheit.

 

Regie Peter Landesmann
USA 2017
103 Minuten
FSK ab 0 Jahren
empf. ab 14 Jahren

 

 

Do 22.2. - Mi 28.2.2018 um 20.30 Uhr


Hannah – Ein buddhistischer Weg zur Freiheit

Alles beginnt mit einer großen Liebe in den 60er-Jahren: Hannah und Ole Nydahl fühlen sich eng verbunden in ihrer Sehnsucht nach geistiger Freiheit, in der Suche nach etwas ‚Besserem‘. 1968 folgen sie frisch verheiratet dem Hippie Trail von Kopenhagen nach Kathmandu. Nepals Hauptstadt zieht in dieser Zeit magisch Rucksacktouristen aus ganz Europa an, die auf der Suche nach spiritueller Erfahrung oder zumindest nach dem Rausch von Drogen und freier Liebe sind. Aber für Hannah und Ole wird diese Reise wesentlich mehr als ein Hippie-Abenteuer. Sie begegnen dort jenem Mann, der ihr Leben für immer verändern sollte, dem 16. Karmapa, geistiges Oberhaupt der Karma-Kagyü-Linie des tibetischen Buddhismus, auch ,König der Yogis‘ genannt.

 

Die Nydahls werden die ersten westlichen Schüler des Karmapa und machen fortan die weltweite Vermittlung der buddhistischen Lehren zu ihrem gemeinsamen Lebensprojekt. In den nächsten 35 Jahren sind sie unermüdlich auf den Straßen zwischen den Kontinenten unterwegs und eröffnen weltweit hunderte buddhistische Zentren. Bis Hannah 2007 unerwartet an Krebs stirbt.

 

Das preisgekrönte Filmporträt „Hannah – Ein buddhistischer Weg zur Freiheit“ erzählt, wie die Dänin Hannah Nydahl in den wilden 60er-Jahren vom Hippie zur Pionierin des Buddhismus im Westen wurde. Erstmals setzt ein Dokumentarfilm dieser außergewöhnlichen Frau, die auch liebevoll ,Mutter des Buddhismus‘ genannt wird, ein eindrucksvolles Denkmal.

 

Regie Marta György-Kessler, Adam Penny
Vereinigtes Königreich 2014
89 Minuten
FSK ab 12 Jahren

 

 

Do 1.3. - Mi 7.3.2018 um 18.00 Uhr


Anne Clark - I'll Walk Out Into Tomorrow

Anne Clark, Ikone der Musikgeschichte und grandiose Pionierin der Spoken Word-Kunst, steht seit mehr als 30 Jahren auf der Bühne. Sie verwandelt Sprache in einzigartige Musik. Seit Beginn der 80er Jahre sorgten New Wave Klassiker wie OUR DARKNESS und SLEEPER IN METROPOLIS für einen Rausch der Begeisterung, der Generationen von Musikern inspirierte. Ihre analogen Synthesizer-Sounds machten die düstere Poetin zu einer Wegbereiterin des Techno. Nach einschneidenden Konfrontationen mit ihrer Plattenfirma verschwand sie von der musikalischen Bildfläche und erfand sich in der stillen Einsamkeit Norwegens neu. Regisseur Claus Withopf begleitete Anne Clark fast ein Jahrzehnt lang und porträtiert eine so gesellschaftskritische wie überwältigende Ausnahmekünstlerin – eine musikalische Rebellin, die sich jenseits des kommerziellen Mainstreams auf ihrer eigenen Tonspur bewegt. Mit existentiellen Lyrics, handfester Poesie und akustischen Experimenten schuf Anne Clark ein Repertoire feinster elektronischer Musik. Nicht nur sich selbst, sondern auch ihr Publikum stellte sie unermüdlich vor neue Herausforderungen. Ihren Stil wechselte Anne Clark unentwegt, einzig ihrer Identität blieb sie dabei stets treu – bis heute mit einer Virtuosität, die ihresgleichen sucht.

 

ANNE CLARK – I‘LL WALK OUT INTO TOMORROW ist das fesselnde Porträt einer unverwechselbaren Künstlerin, die mit der Kraft ihrer sensationellen Poesie und explosiven Sounds die Musikwelt auf den Kopf gestellt hat. Was bleibt, ist ein sagenhaft künstlerisches Talent, das zur Kultfigur im kulturellen Musikgedächtnis einer Generation wurde.

 

Regie Claus Withopf
Deutschland 2018
80
Minuten
FSK ab 0 Jahren
empf. ab 14 Jahren

 

 

Do 1.3. - Mi 7.3.2018 um 20.30 Uhr


Der Geheimbund von Suppenstadt

Die clevere und phantasievolle Mari lebt in Suppenstadt einem Stadtteil von Tartu in Estland. Da ihre Eltern Tag und Nacht arbeiten, verbringt sie viel Zeit mit ihrem Großvater Peeter, einem Professor der Universität Tartu. Mari liebt ihren Großvater. Denn der denkt sich die ausgeklügelsten Schatzsuchen für sie und ihre drei Freunde aus. Gerade haben sie den magischen „Schmuck der Vorfahren“ gefunden und beschlossen, einen Geheimbund zu gründen, da müssen sie sich einem echten Abenteuer stellen. Ein merkwürdiges Elixier lässt die Erwachsenen zu albernen Kindern werden! Mari und ihre drei Freunde begeben sich auf die abenteuerliche Suche nach dem Gegenmittel.

 

Regie Margus Paju
Estland/Finnland 2016
105 Minuten
FSK ab 0 Jahren
empf. ab 8 Jahren

 

 

Do 8.3. - So 11.3.2018 um 16.00 Uhr


Die dunkelste Stunde

Mai 1940: Das anfängliche Kriegsglück der Nazis stürzt die britische Regierung in eine existenzielle Krise. Premierminister Chamberlain tritt zurück. Nur dem reichlich unpopulären Winston Churchill traut man zu, die scheinbar ausweglose Lage in den Griff zu bekommen. Er übernimmt das Amt, sieht sich aber bald von Öffentlichkeit und Regierungsmitgliedern bedrängt, mit den scheinbar unaufhaltsamen Nazis über einen Friedensvertrag zu verhandeln. Doch durch seine außerordentliche Weltsicht und Integrität gelingt es Churchill dennoch, an seiner Überzeugung festzuhalten und für die Freiheit seiner Nation zu kämpfen.

 

Als die Luftschlacht um England entbrennt und die deutsche Invasion droht, wenden sich das überrumpelte britische Volk, der skeptische König und sogar seine eigene Partei von Churchill ab. Wie soll es ihm in dieser prekären Situation seiner Karriere gelingen, das Land zu einen und den Lauf der Weltgeschichte zu änderb?

 

Anthony McCarten schrieb das Drehbuch zu diesem dramatischen Geschichtspanorama, das Joe Wright inszeniert. Mit der überragend interpretierten Titelrolle setzt  Gary Oldman einen weiteren Meilenstein seiner Karriere. 

 

Regie Joe Wright
Vereinigtes Königreich 2018
126 Minuten
FSK ab 6 Jahren
empf. ab 14 Jahren

 

 

Do 8.3. - So 11.3.2018 um 18.00 Uhr

Di 13.3. - Mi. 14.3.2018 um 18.00 Uhr


DER SEIDENE FADEN

Niemand kann Reynolds Woodstock in Sachen Mode und Schneiderkunst das Wasser reichen. Unterstützt von seiner Schwester Chrill kleidet er Adlige, Filmstars, Erbinnen, Damen aus der Society und Debütantinnen im London der Nachkriegsjahre ein. Alle reißen sich um die unverwechselbaren Modelle des „House of Woodcock“. Frauen kommen und gehen im Leben des Modemachers, dienen dem überzeugten Junggesellen als Inspiration und leisten ihm Gesellschaft. Bis er Alma kennenlernt. Eine junge, natürliche und unbefangene Frau mit starkem Willen. Bald schon ist sie aus seinem Leben nicht mehr wegzudenken. Als Muse. Als Geliebte. Uns sein maßgeschneidertes Leben , kontrolliert und planvoll, beginnt sich an dem Säumen aufzulösen. 

 

Paul Thomas Andersons achte Regiearbeit erzählt die Geschichte eines Künstlers auf seiner kreativen Reise. Ein Geschichte vom Streben nach Schönheit und Perfektion und von den Frauen, die dafür sorgen, dass seine Welt sich immer weiter dreht.

 

Regie Paul Thomas Anderson
USA 2017
131 Minuten
FSK ab 6 Jahren
empf. ab 14 Jahren

 

 

Do 8.3. - Mi 14.3.2018 um 20.30 Uhr


Hilfe, ich hab meine Eltern geschrumpft

Es spukt wieder in der Schule von Felix. Diesmal treibt aber nicht der wohlwollende Schulgründer Otto Leonhard sein Unwesen, sondern die verhasste und vor langer Zeit verstorbene Direktorin Hulda Stechbarth. Ein Zufall lässt den seinerzeit geschrumpften und skelettierten Schülerschreck wieder auferstehen. Derweil ist Felix genervt von seinen Eltern. Denn kaum läuft es für ihn am Otto-Leonhard-Gymnasium unter der Leitung von Schuldirektorin Dr. Schmitt-Gössenwein so richtig gut, wollen seine Eltern mit ihm nach Dubai umziehen, weil sein Vater dort einen neuen Job annehmen möchte. Felix ist dagegen und wünscht sich, dass seine Eltern auch mal gezwungen sein sollten, das zu tun, was er will. Dieser Wunsch geht schneller in Erfüllung als Felix es erwartet hat, denn nach einem unfreiwilligen Aufeinandertreffen mit Hulda werden seine Eltern geschrumpft. Mitten in der Nacht stehen sie plötzlich völlig erschöpft und hilfesuchend neben seinem Bett, nachdem sie sich auf abenteuerliche Weise nach Hause gekämpft haben. Auf einmal ist Felix derjenige, der sich um seine Eltern kümmern muss, was gar nicht so einfach ist. Gemeinsam mit seinen Freunden schmiedet er einen Plan, wie er seine Eltern wieder groß machen und die Schule vor Hulda retten kann, die „Schmitti“ gefangen hält und versucht, die Macht an sich zu reißen.

 

Regie Tim Trageser
Deutschland 2018
98 Minuten
FSK ab 0 Jahren
empf. ab 8 Jahren

 

 

Do 15.3. - So 18.3.2018 um 16.00 Uhr


Licht

Wien 1777. Die früh erblindete 18jährige Maria Theresia „Resi“ Paradis ist als Klavier-Wunderkind in der Wiener Gesellschaft bekannt. Nach zahllosen medizinischen Fehlbehandlungen wird sie von ihren ehrgeizigen Eltern dem wegen seiner neuartigen Methoden umstrittenen Arzt Franz Anton Mesmer anvertraut. Langsam beginnt Resi in dem offenen Haus der Mesmers, zwischen Rokoko und Aufklärung, im Kreise wundersamer Patienten und dem Stubenmädchen Agnes, das erste Mal in ihrem Leben Freiheit zu spüren. Als Resi in Folge der Behandlung erste Bilder wahrzunehmen beginnt, bemerkt sie mit Schrecken, dass ihre musikalische Virtuosität verloren geht...

 

Regie Barbara Albert
Österreich, Deutschland 2017
97 Minuten
FSK ab 6 Jahren
empf. ab 14 Jahren
FBW Prädikat besonders wertvoll

 

 

Do 15.3. - Sa 17.3.2018 um 18.00 Uhr

Mo 19.3. - Mi 21.3.2018 um 18.00 Uhr


LEANING INTO THE WIND - Andy Goldsworthy

Vor 16 Jahren faszinierte Thomas Riedelsheimers vielfach preisgekrönter Sensationserfolg „Rivers and Tides – Andy Goldsworthy working with time“ das Kinopublikum weltweit. Nachdem sie sich 10 Jahre nicht gesehen hatten, trafen Riedelsheimer und Goldsworthy sich 2011 in Schottland wieder – und beschlossen, sich an einen neuen Film zu wagen.

 

LEANING INTO THE WIND – Andy Goldsworthy folgt dem Künstler über mehrere Jahre bei seiner Arbeit, nach Brasilien, in die USA, nach Gabun, Frankreich, Spanien, England und Schottland. Wieder gelingt es Thomas Riedelsheimer, das faszinierende Universum Andy Goldsworthys und seine Kunst in hinreißende Bilder und Töne zu fassen. Goldsworthys Kunstwerke sind unverwechselbar überraschend geblieben und haben sich dennoch verändert, sie sind brüchiger, ernster, rauer geworden. Immer wieder setzt Andy Goldsworthy seinen eigenen Körper ein, er arbeitet in der Landschaft ebenso wie in der Stadt, allein, zusammen mit seiner Tochter Holly, mit großen Teams und dem Einsatz schwerer Maschinen – ein immer Lernender und Suchender, voller Aufmerksamkeit, Spannung und Geduld. Regelmäßig kehrt er zurück zu einer umgestürzten Ulme an einem Bach im schottischen Dumfriesshire, wo er seit vielen Jahren immer wieder neue Ansätze für seine Arbeit findet und Kunstwerke von berückender, ephemerer Schönheit geschaffen hat.

 

LEANING INTO THE WIND inspiriert dazu, die Schönheit in einem einfachen Windstoß zu entdecken und zu staunen, wie Natur sich selbst und uns permanent neu ordnet: Eine faszinierende Erinnerung daran, daß es Kunst gibt, die nicht dazu gemacht wurde, in Besitz genommen zu werden.

 

Regie Thomas Riedelsheimer
Deutschland 2017
97 Minuten
FSK ab 0 Jahren
empf. ab 14 Jahren

 

 

Do 15.3. - Mi 21.3.2018 um 20.30 Uhr


Wunder

August „Auggie“ Pullmann ist zehn Jahre alt. Er ist witzig, klug und großzügig. Er hat humorvolle Eltern und eine phantastische große Schwester. Doch Auggie ist Außenseiter: Ein seltener Gendefekt hat sein Gesicht entstellt. „Was immer Ihr Euch vorstellt – es ist schlimmer“, notiert er in sein Tagebuch. Bisher wurde er zuhause unterrichtet und versteckte sein Gesicht am liebsten unter einem Astronautenhelm, doch nun soll er eine reguläre Schulklasse besuchen. Nach anfänglicher Skepsis nimmt Auggie all seinen Mut zusammen und beschließt, sich den Abenteuern zu stellen, die das Leben für einen so außergewöhnlichen Jungen wie ihn bereithält…

 

Basierend auf R.J. Palacios hochgelobtem und preisgekröntem Debütroman, erzählt WUNDER eine berührende Geschichte über Freundschaft, Mut und Selbstvertrauen.

 

Regie Stephen Chbosky
USA 2018
113 Minuten
FSK ab 0 Jahren
empf. ab 10 Jahren

 

 

Do 22.3. - So 25.3.2018 um 16.00 Uhr


Django - Ein Leben für die Musik

Frankreich, 1943. Der begnadete Jazzgitarrist Django Reinhardt ist auf dem Gipfel seines Erfolges. Abend für Abend spielt er in ausverkauften Sälen und begeistert das Publikum mit seinem Gypsy-Swing, einer Musik voller Lebenslust und Witz, der sich auch die deutschen Besatzer nicht entziehen können. Während andere Sinti in ganz Europa verfolgt werden, kann sich Django aufgrund seiner Popularität in Sicherheit wiegen – bis ihn die Nationalsozialisten auf Tournee nach Deutschland schicken wollen. Django weigert sich. Seine Pariser Geliebte hilft ihm, mit seiner schwangeren Frau und seiner Mutter an der Schweizer Grenze unterzutauchen. Hier trifft er auf Mitglieder seiner weitverzweigten Familie, die ebenfalls auf der Flucht sind. Über den Genfer See will er in die Schweiz gelangen, doch die Nazis sind ihm dicht auf den Fersen.

 

In seinem Regiedebüt porträtiert Étienne Comar einen unkonventionellen Künstler und Freigeist, dessen Leben so improvisiert war wie seine Musik. Vor die Frage gestellt, ob er seine Kunst politisch missbrauchen lässt, muss er eine existenzielle Entscheidung treffen. Reda Kateb brilliert in der Rolle des Ausnahme-Künstlers an der Seite von César-Gewinnerin Cécile de France.

 

Regie Étienne Comar
Frankreich 2017
117 Minuten
FSK ab 12 Jahren
empf. ab 14 Jahren

 

 

Fr 23.3. - Mi 28.3.2018 um 18.00 Uhr


Kaffee mit Milch und Stress

Früher war die Welt für den Alten in Ordnung. Da baute der Mann ein Haus, die Frau kümmerte sich um die Kinder, Banker waren ehrlich und Autos für die Ewigkeit gebaut. Man arbeitete hart, kam gemeinsam in die Jahre und war am Ende seines Lebens füreinander da. Gute alte Zeit.

 

Nun aber besucht der Alte seine Frau jeden Tag im Krankenhaus und sein roter Ford Escort (Baujahr 72) ist alles, was ihm geblieben ist. Als er eines Tages stürzt und kaum noch gehen kann, wird er zu seinem Sohn und dessen Frau Miniä in die Stadt verfrachtet. Und dort treffen Welten aufeinander. Dass er nicht mit Mikrowelle und Smartphone klarkommt: geschenkt. Dass sein Sohn aber so ein Weichei ist und total unter der Fuchtel seiner Frau steht, die das Geld nach Hause bringt und noch dazu im Auto am Steuer sitzt, macht dem Alten so richtig schlechte Laune. Und wenn er die hat, dann ist nicht nur sein Tag ruiniert.

 

So wird jedes Gespräch zum Schlachtfeld, wie ein Orkan zieht er eine Schneise der Verwüstung durch das geordnete Leben der „Kinder“. Und die sind kurz davor, bei den prähistorischen Ansichten des Alten an die Decke zu gehen. Nicht lange und die Zwangsgemeinschaft steht vor dem Kollaps. Doch hinter dem wütenden alten Herrn steckt mehr, als die Jungen dachten. Und auch der Alte beginnt zu spüren, dass er noch eine ganze Menge lernen kann …

 

Regie Dome Karukoski
Finnland 2017
103 Minuten
FSK ab 0 Jahren
empf. ab 14 Jahren

 

 

Do 22.3.2018 um 20.30 Uhr

Sa 24.3. - Mi 28.3.2018 um 20.30 Uhr