Bali Kino

Bali Kino Berlin

 

 

 

 


 Bali Kino
 Teltower Damm 33
 14169 Berlin
 Tel.: 030 / 811 46 78
 Fax: 030 / 812 99 538

 

Unser Monatsprogramm und Veranstaltungsflyer zum Ausdrucken.

Programmänderungen vorbehalten. Angaben ohne Gewähr.



10_Monatsprogramm_Oktober_2018.pdf
10-Kindertheater-okt-dez-2018.pdf


Pettersson und Findus - Findus zieht um

Findus hüpft Tag und Nacht auf seiner neuen Matratze herum, der genervte Pettersson aber möchte seine Ruhe haben. Die Lösung: ein eigenes Spiel- und Hüpf-Haus für Findus, das Pettersson ihm gleich nebenan baut! Der Kater aber findet solchen Gefallen daran, selbständig zu sein und alleine zu wohnen, dass er nicht nur zum Spielen, sondern gleich ganz und gar ins Häuschen umzieht. So hat Pettersson sich das allerdings nicht vorgestellt! Muss er sein Leben jetzt etwa ohne seinen kleinen fröhlichen Gefährten führen? Findus muss sich etwas einfallen lassen, um den alten Pettersson wieder aufzumuntern…

 

Regie Ali Samadi Ahadi
Deutschland 2018
82 Minuten
FSK ab 0 Jahren
empf. ab 6 Jahren

 

 

Do. 11.10. - Mi. 24.10.2018 um 16.00 Uhr


Das Prinzip Montessori – Die Lust am selber-lernen

DAS PRINZIP MONTESSORI – DIE LUST AM SELBER-LERNEN taucht ein in die magische Welt der geistigen Autonomie des Menschen, die Maria Montessori vor 100 Jahren erstmals ausformulierte.

 

Als der Filmemacher Alexandre Mourot zum ersten Mal Vater wird, kommen eine ganze Menge neuer Fragen auf ihn zu. Sobald sie laufen kann, möchte seine Tochter alles entdecken und vor allem – auf eigene Faust und ohne Hilfe. Dabei gibt es allerlei Gefahren, die jedem Erwachsenen den Angstschweiß auf die Stirn treiben: an der Kante kann man stolpern, von der Leiter lässt es sich gut fallen oder von dieser Treppe schön herunterpurzeln. Alexandre Mourot fragt sich, was treibt meine Tochter eigentlich an und wie soll ich mich dazu verhalten? Als er feststellt, wie groß die Fortschritte seiner Tochter sind, wenn er sie einfach gewähren lässt und ihre eigenen Energien respektiert, beginnt er sich für die Montessori-Pädagogik zu interessieren. Ausgerüstet mit seiner Kamera besucht er Frankreichs ältestes Montessori-Kinderhaus. Hier trifft er auf glückliche Kinder, die die Vorteile ihrer Freiheit genießen und doch sehr diszipliniert ihren „Aufgaben“ nachgehen. Ob lesen, Brot backen, rechnen lernen, schlafen oder spielen – die Erzieher bleiben sehr diskret und im Hintergrund. Es sind die Kinder, die dem Regisseur durch ihre Entwicklung eine ganz eigene Dramaturgie vorgeben und so zu den eigentlichen Erzählern ihrer Geschichte werden.

 

Alexandre Mourots Dokumentarfilm ist ein ehrlicher und intimer Einblick in die bezaubernde Magie des Lernens. Auf den Spuren der Montessori-Pädagogik zeigt der Film in so bewegenden wie charmanten Beobachtungen, welcher Schatz sich in unseren Kindern verbergen kann.

 

Regie Alexandre Mourot
Frankreich 2018
105 Minuten
FSK ab 0 Jahren
empf. ab 12 Jahren

 

 

Do. 18.10. - Sa. 20.10.2018 um 18.00 Uhr


Schule, Schule – Die Zeit nach Berg Fidel

Der Dokumentarfilm „SCHULE, SCHULE – die Zeit nach Berg Fidel“ zeigt ein Schuljahr im Leben von vier Teenagern, die sich nach ihrer gemeinsamen Zeit auf der inklusiven Grundschule „Berg Fidel“ trennen mussten, um auf unterschiedlichen Schulen weiter zu lernen.

 

Es geht um das Erreichen von Noten und Abschlüssen und die Suche nach Anerkennung, aber auch um die persönlichen Wünsche und Sorgen der Protagonisten, die mitten in der Pubertät stehen.

 

Regie Hella Wenders
Deutschland 2017
98 Minuten
FSK ab 0 Jahren
empf. ab 8 Jahren

 

 

Mo. 22.10. - Mi. 24.10.2018 um 18.00 Uhr


Glücklich wie Lazzaro

Inviolata, ein abgeschiedenes Landgut im italienischen Nirgendwo. Hier herrscht die Marquesa Alfonsina de Luna mit harter Hand über ihre Landarbeiter. Lazzaro ist einer von ihnen, ein junger Mann, so gutmütig, duldsam und unschuldig, dass man ihn für einfältig halten könnte. Eines Tages kommt Tancredi nach Inviolata, Sohn der Marquesa, der an seiner Mutter so sehr leidet wie am Landleben. Zwischen Tancredi und Lazzaro entwickelt sich eine seltsame, ungleiche Freundschaft, die erste in Lazzaros Leben. Anfangs noch zart und unbeholfen, wird sie die Zeit überdauern, auch die alles auseinander sprengenden Folgen des „Großen Betrugs“, die Lazzaro auf der Suche nach Tancredi in die große Stadt führen wird.

 

Glücklich wie Lazzaro ist die Geschichte eines unscheinbaren Heiligen, der keine Wunder vollbringt, der über keine besonderen Fähigkeiten verfügt, keine magischen Kräfte besitzt, eine Geschichte ohne Special Effects. Ein Heiliger, der in dieser Welt lebt und von niemandem etwas Böses denkt, der immer an die Menschen glaubt.

 

Regie Alice Rohrwacher
Italien/Frankreich/Schweiz/Deutschland 2018
127 Minuten
FSK ab 12 Jahren

 

 

Do. 18.10. - Mi. 24.10.2018 um 20.30 Uhr

Do. 25.10. - Mi. 31.10.2018 um 18.00 Uhr


Elias – Das kleine Rettungsboot

Elias ist ein fröhliches junges Rettungsboot, das in einem kleinen Hafen an der Küste Norwegens wohnt und Schiffen in Seenot beisteht. Gemeinsam mit seinen Freunden erlebt Elias große Abenteuer und sorgt dafür, dass das Polarlicht weiter über Norwegens Küste leuchtet.

 

ELIAS – DAS KLEINE RETTUNGSBOOT erzählt eine spannende, vergnügte Geschichte mit der universellen Botschaft: Gemeinsam sind wir stark.

 

Regie Simen Alsvik, Will Ashurst
Norwegen 2018
73 Minuten
FSK ab
0 Jahren
empf. ab 6 Jahren

 

 

Do. 25.10. - So. 28.10.2018 um 16.00 Uhr


Grüner wird’s nicht sagte der Gärtner und flog davon

Schorsch ist Gärtner in einer bayerischen Kleinstadt und schuftet täglich in seinem Betrieb, der kurz vor der Pleite steht. Er redet nicht gern und auch nicht viel. Hat er nie. Die Ehe mit seiner Frau ist längst entzaubert und zu allem Überfluss möchte seine Tochter jetzt auch noch an die Kunstakademie. „Ein solcher Schmarrn!“ ist alles, was Schorsch dazu einfällt. Nur über den Wolken, in seinem klapprigen Propeller-Flugzeug, einer alten Kiebitz, fühlt sich Schorsch wirklich frei.

 

Doch dann missfällt dem Chef des lokalen Golfplatzes, den Schorsch angelegt hat, der Grünton des Rasens und Schorsch bleibt auf seiner Rechnung sitzen. Als der Gerichtsvollzieher kurz darauf sein geliebtes Flugzeug pfänden will, setzt sich Schorsch in die Kiebitz, packt den Steuerknüppel und fliegt einfach davon. Ohne zu wissen, wohin.

 

Es beginnt eine Reise, die ihn an ungekannte Orte führt, voller skurriler und besonderer Begegnungen – und mit jedem Start und jeder Landung öffnet der Gärtner ganz langsam sein Herz wieder für das, was man eine Ahnung von Glück nennt...

 

Regie Florian Gallenberger
Deutschland 2018
116 Minuten
FSK ab 0 Jahren
empf. ab 14 Jahren

 

 

Do. 25.10. - Mi. 31.10.2018 um 20.30 Uhr


Gans im Glück

Gerne gibt der junge Gänserich Peng damit an, dass er der beste Flieger ist. Doch dann stürzt er und bricht sich einen Flügel. Was für ein Pech! Wie soll er jetzt ins Winterlager kommen? Statt mit den anderen Gänsen fröhlich zu fliegen, muss Peng sich nun also im Gänsemarsch auf den Weg machen. Bald trifft er auf die beiden Entenküken Lissy und Lucky.

 

Lissy und Lucky geht es kaum besser als Peng. Unterwegs ins „Friedliche Tal“ haben sie ihre Familie verloren und sind nun ganz auf sich allein gestellt. Dort muss man nicht fliegen, weiß Lissy. Aber sie würde es doch so gerne können! Flugkünstler Peng bringt es ihr bei und merkt langsam, dass seine neuen Gefährten nicht nur nervig, sondern sehr nett sind und ihn wirklich mögen. Als Kater Banzou auftaucht und Lucky und Lissy in Gefahr sind, muss Peng sich etwas einfallen lassen, um sie zu retten.

 

Regie Christopher Jenkins
China/USA 2018
91 Minuten
FSK ab 0 Jahren
empf. ab 6 Jahren

 

 

Do. 1.11. - So. 4.11.2018 um 16.00 Uhr


300 Worte Deutsch

Die emanzipierte Deutsch-Türkin Lale Demirkan ist sowohl mit der deutschen als auch mit der türkischen Kultur aufgewachsen. An der Universität studiert sie Germanistik, zuhause ist sie die muslimische Vorzeigetochter. Ihr Vater Cengiz ist zwar liebenswert, aber auch sehr traditionsbewusst. Zwischen Tradition und Moderne hin- und hergerissen, kommt Lale bald in Gewissenskonflikte, denn sie soll die vom Vater nach Deutschland geholten "Import-bräute" vor der Abschiebung in die Türkei bewahren, indem sie den zu verheiratenden Frauen dabei hilft, den dafür notwendigen 300-Worte-Deutschtest zu bestehen. Nur so können sie eine Aufenthaltsgenehmigung bekommen.

 

Regie Züli Alada?
Deutschland 2013
96  Minuten
FSK ab 12 Jahren

 

 

Do. 1.11.2018 um 18.00 Uhr

INTERKULTURELLE THEMENWOCHE


The Poetess

Hissa Hilal war die erste Frau, die an der arabischen TV-Show "Million's Poet" teilnahm. Mit ihren Gedichten griff sie Terrorismus, Extremismus und das Patriarchat an. Nun gibt es eine Dokumentation über die furchtlose Dichterin.

 

Verhüllt in eine Burka nimmt sie in Abu Dhabi am renommierten Wettbewerb "Million's Poet" teil und wird damit auch international bekannt. Sie ist die erste Frau, die in der Reality-TV-Show auftritt. Hilals Gedichte greifen Terrorismus und den fanatischen Islam an. Vor 75 Millionen Zuschauern kritisiert sie die patriarchale arabische Gesellschaft und prangert einen für seine extremistischen Fatwas berüchtigten Geistlichen an.

 

Regie Stefanie Brockhaus, Andreas Wolff
Deutschland
/Saudi-Arabien 2017
89 Minuten
FSK ab 0 Jahren
empf. ab 12 Jahren

 

 

Fr. 2.11.2018 um 18.00 Uhr

INTERKULTURELLE THEMENWOCHE


Teheran Tabu

In der iranischen Hauptstadt Teheran, in der Sex, Drogen und Korruption parallel zu strengen religiösen Gesetzen existieren, kreuzen sich die Wege von drei selbstbewussten Frauen und einem jungen Musiker. Da ist etwa die Prostituierte Pari, deren drogensüchtiger Mann im Gefängnis sitzt. Sie versucht, einen Richter des Islamischen Revolutionsgerichts zu überreden, dass dieser ihr die Scheidung ermöglicht und stimmt dafür überein, seine Geliebte zu werden – schließlich muss sie auch an ihren Sohn Elias denken. Direkt neben Paris neu bezogener Wohnung wohnt die junge Sara mit ihrem Mann Mohsen. Ihr erstes Kind soll bald auf die Welt kommen, doch in ihrer Beziehung kriselt es. Und dann ist es da noch Babak, der in einem Club die hübsche Donya kennenlernt. Doch nachdem sie Sex hatten, müssen sie einen Weg finden, ihre Jungfräulichkeit wiederherzustellen, denn sie soll bald heiraten…

 

Regie Ali Soozandeh
Deutschland/Österreich 2017
96 Minuten
FSK ab 16 Jahren

 

 

Sa. 3.11.2018 um 18.00 Uhr

INTERKULTURELLE THEMENWOCHE


Salami Aleikum

Der Endzwanziger Mohsen wohnt bei seinen aus dem Iran stammenden Eltern in Köln, wo er in der Fleischerei des Vaters Schafe schlachten soll. Allerdings steht Mohsen der Sinn nach anderen Dingen. Als er den erkrankten Vater dennoch vertritt, lässt er sich sogleich übers Ohr hauen und investiert alles Geld in eine polnische Schafherde, die er nun selbst abholen muss. Durch einen Unfall strandet er mitten in der ostdeutschen Provinz in einem nach der Wende verödeten Dorf – und findet in Ana die Liebe seines Lebens.

 

Regie Ali Samadi Ahadi
Deutschland 2009
106 Minuten
FSK ab 0 Jahren,
empf. ab 12 Jahren

 

 

So. 4.11.2018 um 18.00 Uhr

INTERKULTURELLE THEMENWOCHE


Palmyra – Der Essayfilm

Spannender Dokumentarfilm über die antiken Ruinen der syrischen Wüstenstadt Palmyra vor ihrer Zerstörung durch den IS. Der Film entfaltet auch ein historisches Panorama der unter-schiedlichen Bezugnahmen auf die Denkmäler.

 

Regie Hans Puttnies
Deutschland 2018
90 Minuten
FSK ab 0 Jahren
empf. ab 14 Jahren

 

 

Do. 1.11. - So. 4.11.2018 um 20.30 Uhr


Itzhak Perlmann

Itzhak Perlmans Geigenspiel geht weit über eine bloße Darbietung hinaus: Mit seinem Spiel beschwört er die Höhen und Tiefen der menschlichen Erfahrungen herauf. „Mit der Violine beten“, nennt es der berühmte Geigenbauer Amnon Weinstein. Alison Chernicks bezaubernde Dokumentation zeigt uns den Polio-Überlebenden hinter dem großartigen Musiker, dessen Eltern aus Polen nach Israel emigrierten und den jungen Mann, der als Musikstudent so schmerzlich darum kämpfen musste, ernst genommen zu werden, da die Musikhochschulen nur auf seine Behinderung achteten. Itzhak selbst ist witzig, respektlos und selbstironisch und der Film zeigt seine Lebensgeschichte in Gesprächen mit meisterlichen Musikern, mit Familie und Freunden und – besonders reizend – mit seiner hingebungsvollen Frau Toby, mit der er seit 50 Jahren verheiratet ist. Itzhaks und Tobys Leben ist ihrer großen Familie in New York gewidmet und ihrer unermüdlichen Unterstützung von jungen Musikern.

 

So charmant und hinreißend wie der berühmte Geiger ist der Film ITZHAK. Das Porträt eines musikalischen Virtuosen, der von Warmherzigkeit, Humor und – vor allem – Liebe nur so strotzt.

 

Regie Alison Chernick
Israel/USA 2018
82 Minuten
FSK ab o Jahren
empf. ab 14 Jahren

 

 

Mo. 5.11. - Mi. 7.11.2018 um 18.00 Uhr und 20.30 Uhr