Bali Kino

Bali Kino Berlin

 

 

 

 


 Bali Kino
 Teltower Damm 33
 14169 Berlin
 Tel.: 030 / 811 46 78
 Fax: 030 / 812 99 538

 

Unser Monatsprogramm und Veranstaltungsflyer zum Ausdrucken.

Programmänderungen vorbehalten. Angaben ohne Gewähr.



09_Monatsprogramm_September_2017.pdf
09-Luther-Woche_21-27-09.2017.pdf


Storm und der verbotene Brief

Im mittelalterlichen Antwerpen zur Zeit der Reformation wird der 12-jährige Storm in ein aufregendes Abenteuer verwickelt, als sein Vater Klaas den Auftrag erhält, in seiner Druckerei einen Brief von Martin Luther zu drucken. Es dauert nicht lange, da wird Klaas auf frischer Tat ertappt und Storms Leben wird über Nacht auf den Kopf gestellt. Storm gerät zwischen die Fronten und flieht mit der Druckplatte des verbotenen Briefs. In einer schier ausweglosen Situation trifft er auf das Waisenmädchen Marieke, die in den Katakomben der Stadt lebt. In einer abenteuerlichen Reise gegen die Zeit versuchen sie gemeinsam Storms Vater vor dem Scheiterhaufen zu bewahren. Aber wem kann Storm überhaupt noch trauen? Was als abenteuerliche Flucht beginnt, wird zu einem tapferen Kampf um die Freiheit.

 

Regie Dennis Bots
Niederlande 2017
105 Minuten
FSK ab 6 Jahren
empf. ab 8 Jahren

 

 

Do. 21.9. - So. 24.9.2017 um 16.00 Uhr


SING IT LOUD – LUTHERS ERBEN IN TANSANIA

Seit über 60 Jahren findet in dem afrikanischen Staat Tansania ein großer Chorwettbewerb statt, der von der evangelisch-lutherischen Kirche abgehalten wird und an dem mehr als 1500 Chöre aus dem ganzen Land teilnehmen. Um bei dem Wettbewerb mitmachen zu dürfen, muss in diesem Jahr der von Martin Luther komponierte Choral „Verleih uns Frieden gnädiglich“ sowie eine Eigenkomposition vorgetragen werden.

 

In ihrem Dokumentarfilm „Sing It Loud - Luthers Erben in Tansania” begleitet die Regisseurin Julia Irene Peters sechs Menschen aus Tansania, die in drei verschiedenen dieser Chöre singen: Martha und Simon arbeiten als Kleinbauern in der Nähe des Dorfes Monduli und singen im Neema-Chor. Maria und Evarest sind verheiratet und haben eine Autowerkstatt in der tansanischen Großstadt Arusha und singen nebenher im Cantate-Chor. Und dann sind da noch die beiden Jugendlichen Kelvin und Nuru vom Kanaani-Jugendchor.

 

Regie Julia Irene Peters, Jutta Feit
Deutschland 2017
99 Minuten
FSK ab 0 Jahren
empf. ab 14 Jahren

 

 

Fr. 22.9.2017 um 18.00 Uhr

So. 24.9. - Mo. 25.9.2017 um 18.00 Uhr

Di. 26.9.2017 um 20.30 Uhr


Glaubenskrieg und Zeitenwende: 500 JAHRE REFORMATION - Kurzfilmprogramm der DEFA

MIT DEM BLICK DES KÜNSTLERS ALBRECHT DÜRER 1471-1528 - Dokumentarische Übersicht über die Renaissance in Deutschland mit Albrecht Dürer als prägender künstlerischer Erscheinung seiner Zeit.

 

Regie Gerhard Jentsch
DDR 1971
14 Minuten 

 

 

DIE GEFLÜGELTE SCHLANGE - Einblicke in Leben und Werk von Lucas Cranach d. Ä., der als Signatur eine geflügelte Schlange verwendete. Neben ökonomischen Aspekten seines Arbeitens wird der humanistische Gehalt seiner Gemälde herausgestellt.

 

Regie Lothar Barke
DDR 1971
17 Minuten
 

 

 

SCHLACHT AM BILD - 14 x 123 Meter, 3000 Figuren, zwölf Jahre Vorbereitungs- und Arbeitszeit: Der Maler Werner Tübke erschafft in Bad Frankenhausen ein riesiges Panoramagemälde über die frühbürgerliche Revolution und den Bauernkrieg.

 

Regie Ted Tetzke
DDR 1988
21 Minuten
   

 

 

Montag, 25.9.2017 um 20.30 Uhr


Glaubenskrieg und Zeitenwende: 500 JAHRE REFORMATION - Kurzfilmprogramm der DEFA

MÜNTZER UND DER BAUERNKRIEG - Müntzer als Schlüsselfigur der frühbürgerlichen Revolution: Der Film erzählt sein Leben anhand seiner Wirkungsstätten und präsentiert parallel dazu „Müntzer-Pflege in der DDR mit ihren Querbezügen zu geschichtlichen Ereignissen. 

 

Regie Klaus Schulze
DDR 1988
30 Minuten 

 

 

DASS IHNEN DER ARME MANN FEIND WIRD - Ein Blick auf den Bauernkrieg und die führende Rolle Thomas Müntzers, der nicht nur die Kirche reformieren, sondern die weltliche Ordnung verändern wollte. 

 

Regie Wolfgang Bartsch
DDR 1975
17 Minuten 

 

 

COPYRIGHT BY LUTHER - Spielerisch-ironische Collage aus Trick- und verfremdeten Realfilmelementen: Luther als Bibelübersetzer und der Buchdruck als aufstrebendes Massenmedium, das die Verbreitung neuartiger Ideen ermöglicht.

 

Regie Lew Hohmann
DDR 1983
16 Minuten

 

 

Mittwoch, 27.9.2017 um 21.00 Uhr


Luther

Martin Luther wird an einem stürmischen Herbstabend bei Stotternheim beinahe von einem Blitz getroffen und gelobt in seiner Not der Heiligen Anna, er wolle Mönch werden, wenn sie ihn nur aus diesem bedrohlichen Unwetter sicher errettet. Von nun an fühlt er sich verpflichtet, sein Gelübde einzulösen, auch gegen den Willen seines Vaters. Er geht in das Augustinerkloster in Erfurt.  Erst als Priester erkennt er die Ungerechtigkeit, die den Menschen angetan wird.  Die römisch - katholische Kirche betreibt auf Geheiß des Papstes Leo X. einen regen Handel mit Ablassbriefen. Durch diesen Ablasshandel und weitere Abgaben, die die Kirche verlangt, wird viel Geld aus der Bevölkerung des Heiligen Römischen Reichs gepresst. In Wittenberg proklamiert Luther seine 95 Thesen gegen die Missstände in der Kirche. Er schafft sich dadurch Feinde, unter anderem Johann Tetzel, den berühmt - berüchtigten Ablassprediger. Auch ignoriert er die Exkommunikation durch die Kirche und setzt seinen Kampf unermüdlich ohne Zweifel fort. Dies führt dazu, dass Luther, als Junker Jörg getarnt, auf der Wartburg in Sicherheit gebracht werden muss.

Schließlich gelingt es Luther, mit Unterstützung seiner Freunde und seiner Ehefrau Katharina von Bora, seiner Bewegung die Anerkennung als Religionsgemeinschaft zu verschaffen. 

 

Regie Eric Till
Deutschland 2003
123 Minuten
FSK ab 12 Jahren

 

 

Do. 21.9.2017 um 20.30 Uhr

Sa. 23.9.2017 um 18.00 Uhr und 20.30 Uhr

So. 24.9.2017 um 20.30 Uhr

Di. 26.9. - Mi. 27.9.2017 um 18.00 Uhr


Ostwind – Aufbruch nach Ora

Noch immer hat Mika nicht gefunden, wonach sie im Leben sucht. Kurzentschlossen kehrt sie Gut Kaltenbach den Rücken, um sich mit ihrem Hengst Ostwind in den südlichsten Zipfel von Spanien durchzuschlagen, nach Andalusien. Dort will sie den sagenumwobenen Ort Ora finden, den sie in ihren Träumen sieht und wo Ostwind seine Wurzeln hat: einen Ort, an dem Pferde wirklich frei sein können, wild und glücklich. Auf einer einsamen Hacienda in der Mitte von Nirgendwo lernt Mika die selbstbewusste Sam kennen. Sie hilft ihrem Vater Pedro dabei, den Pferdehof am Laufen zu halten – mehr schlecht als recht. Seit Jahren liegt Pedro im erbitterten Streit mit seiner Schwester Tara, die nichts davon hält, Pferde einzuzäunen und in Boxen zu halten, sondern lieber mit ihnen zusammen in Freiheit lebt. Mika ist beeindruckt von Tara, die Pferde noch besser zu verstehen scheint als sie selbst. Als ein Konzern droht, die unberührte Natur mit der wichtigsten Wasserquelle für den Lebensraum der Wildpferde platt zu walzen, hat Mika die zündende Idee in der Not. Ein uraltes und fast vergessenes Pferderennen soll die legendäre Quelle von Ora retten. Die Zeit drängt, doch die größte Herausforderung steht Mika und Ostwind erst noch bevor...

 

Regie Katja von Garnier
Deutschland 2017
110 Minuten
FSK ab 0 Jahren
empf. ab 8 Jahren

 

 

Do. 28.9. - So. 1.10.2017 um 16.00 Uhr


Die göttliche Ordnung

Schweiz, 1971: Nora ist eine junge Hausfrau und Mutter, die mit ihrem Mann, den zwei Söhnen und dem missmutigen Schwiegervater in einem beschaulichen Dorf im Appenzell lebt. Hier ist wenig von den gesellschaftlichen Umwälzungen der 68er-Bewegung zu spüren. Die Dorf- und Familienordnung gerät jedoch gehörig ins Wanken, als Nora beginnt, sich für das Frauenwahlrecht einzusetzen, über dessen Einführung die Männer abstimmen sollen. Von ihren politischen Ambitionen werden auch die anderen Frauen angesteckt und proben gemeinsam den Aufstand. Beherzt kämpfen die züchtigen Dorfdamen bald nicht nur für ihre gesellschaftliche Gleichberechtigung, sondern auch gegen eine verstaubte Sexualmoral. Doch in der aufgeladenen Stimmung drohen Noras Familie und die ganze Gemeinschaft zu zerbrechen. 

 

In ihrer warmherzigen und bis in die Nebenrollen überzeugend besetzten Komödie lässt Regisseurin Petra Volpe chauvinistische Vorurteile und echte Frauen-Solidarität aufeinander treffen. Dem Film gelang in seinem Heimatland Schweiz ein sensationeller Kinostart, der ihn schon jetzt zu einem der erfolgreichsten Schweizer Filme aller Zeiten macht!

 

Regie Petra Biondina Volpe
CH 2017
96 Minuten
FSK ab 6 Jahren
empf. ab 14 Jahren

 

 

Do. 28.9. - Mi. 4.10.2017 um 18.00 Uhr


Tulpenfieber

Das Amsterdam des Goldenen Zeitalters ist besessen von einer botanischen Sensation: der Tulpe. An den Grachten floriert der Handel mit den kostbaren Zwiebeln, die schon bald mehr wert sind als Diamanten. Die Spekulanten an der Börse bieten horrende Summen für Exemplare, die sie noch nie zu Gesicht bekommen haben. Allerorten lässt eine fiebrige Goldgräberstimmung die Gefühle hochkochen. In diesen hitzigen Zeiten verliebt sich der Maler Jan van Loos in Sophia, die bildschöne Frau seines reichen Auftraggebers Cornelis Sandvoort. 

 

Schon bei ihrer ersten Begegnung ist es um Jan und Sophie geschehen, die sich immer mehr in eine leidenschaftliche Affäre verstricken. Um gemeinsam in ein neues Leben aufzubrechen, schmieden sie mit Hilfe von Sophias Magd Maria einen überaus riskanten Plan. Neben einem bestechlichen Arzt fehlen nur noch die nötigen Gulden für die Überfahrt in die neue Welt. Am Ende hängt alles von einem kühnen Geschäft an der Tulpenbörse ab. Mit der teuersten Zwiebel überhaupt – der Admiral Maria...

 

Regie Justin Chadwick
Großbritannien, USA 2017
107 Minuten
FSK ab 6 Jahren
empf. ab 14 Jahren

 

 

Do. 28.9. - Mi. 4.10.2017 um 20.30 Uhr


Hilfe, unser Lehrer ist ein Frosch!

Lehrer Franz übt seinen Beruf mit Freude und Leidenschaft aus und ist deshalb bei seinen Schülern überaus beliebt. Als die kleine Sita entdeckt, dass Franz sich manchmal in einen Frosch verwandelt, setzt sie gemeinsam mit den anderen Kindern der Klasse alles daran, ihrem Lehrer zu helfen, Fliegen für ihn zu fangen und ihn vor gefährlichen Tieren - wie Störchen – zu schützen. Aber dann übernimmt ein neuer Direktor die Schule und die Lage spitzt sich zu. Der Schulleiter schätzt Franz' liberale Metho-den gar nicht. Außerdem hat er selbst ein dunkles Geheimnis…

 

Regie Anna van der Heide
Niederlande 2017
90 Minuten
FSK ab 6 Jahren
empf. ab 7 Jahren

 

 

Do. 5.10. - So. 8.10.2017 um 16.00 Uhr


Der Ornithologe

Ein Ornithologe gerät auf der Suche nach seltenen Schwarzstörchen mit seinem Kajak in gefährliche Stromschnellen. Nach seiner Rettung durch zwei chinesische Pilgerinnen kommt er immer mehr vom Weg ab und erlebt bizarre Begegnungen, die ihn zu einem anderen Menschen werden lassen. Der portugiesische Filmemacher João Pedro Rodrigues variiert die Legende des heiligen Antonius in Form eines surrealen Stationendramas mit queeren Motiven. Der lustvoll fabulierende Film mixt Märtyrer-, Auferstehungs- und Doppelgänger-Motive mit zärtlich-blasphemischen Gesten und feiert die wundersamen Kräfte der Transformation. (Sehenswert - Filmdienst)

 

Regie João Pedro Rodrigues
Portugal/Frankreich/Brasilien 2017
118 Minuten
FSK ab 16 Jahren

 

 

Do. 5.10.2017 um 18.00 Uhr
Sa. 7.10. - Mi. 11.10.2017 um 18.00 Uhr


Der Stern von Indien

1947 kommen Lord Mountbatten und seine Frau Edwina nach Delhi. Als Vizekönig soll Mountbatten die britische Kronkolonie in die Unabhängigkeit entlassen. In seinem Palast arbeiten nicht weniger als 500 indische Bedienstete, darunter der junge Hindu Jeet, der hier unverhofft seine einstige Flamme wiedertrifft, die schöne Muslima Aalia. Es ist eine verbotene Liebe, denn eine Verbindung zwischen Angehörigen der verfeindeten Religionen kommt nicht in Frage. Als Mountbatten die neuen Staaten Indien und Pakistan gründet, brechen schwere Unruhen aus. Jeet verliert seine Familie und die geliebte Aalia... 

 

In opulenten Bildern erzählt DER STERN VON INDIEN die Geschichte einer (fast) unmöglichen Liebe. Die indisch-britische Regisseurin Gurinder Chadha schildert mit viel Feingefühl die dramatischen Umstände der Teilung Indiens nach dem Zweiten Weltkrieg. 

 

Regie Gurinder Chadha
Großbritannien/Indien 2017
107 Minuten
FSK ab 6 Jahren
empf. ab 14 Jahren

 

 

Do. 5.10. - Mi. 11.10.2017 um 20.30 Uhr

Do. 12.10. - So. 15.10.2017 um 18.00 Uhr
Di. 17.10. - Mi. 11.10.2017 um 18.00 Uhr


Pünktchen und Anton

Pünktchen liebt Anton und Anton liebt Pünktchen. Das ist nun einmal so, da dürfen andere Kinder ruhig spotten. Und da macht es auch gar nichts, dass Pünktchens Vater ein reicher Strumpffabrikant ist und Anton sehr arm. Die beiden halten zusammen. In Not besonders, und Anton ist in Not. Einen Vater hat er nicht mehr, und seine Mutter ist krank geworden. Nun muss er das Geld verdienen, nachmittags und abends, in dem Wirtshaus, in dem seine Mutter sonst kellnert. Nur damit sie den Job nicht verliert. Da kann er Pünktchens Hilfe schon gebrauchen. Irgend jemand muss dem Lehrer ja schließlich erklären, warum Anton im Geschichtsunterricht immer einschläft. Wenn Pünktchen es allerdings nicht übertriebe mit der guten Absicht! Abends nämlich, wenn ihre Erzieherin Fräulein Andacht sich vom Ganoven Robert schöne Augen machen lässt, stiehlt sie sich aus dem Haus und verkauft Streichhölzer. Damit Antons Mutter zur Erholung in die Berge fahren kann. Klar, dass das nicht unbemerkt bleibt. Und gut, dass Anton aufpasst, als Robert dem Fräulein Andacht die Schlüssel zur Strumpffabrikantenvilla stibizt. So kann er den Einbruch verhindern, und bei der Gelegenheit gleich Pünktchens Eltern kennenlernen…

 

Regie Thomas Engel

Deutschland/Österreich 1953

91 Minuten

empf. ab 6 Jahren

 

 

Do. 12.10. - So. 15.10.2017 um 16.00 Uhr


Wszystko, co kocham – Alles, was ich liebe

Eine kleine Stadt an der Ostsee. Aufbruch im Frühling 1981: Janek gründet mit einigen Kumpels eine Punkrock-Band, sie hoffen auf  den großen Durchbruch als Band. Janek ist gebannt von Basia, hat kaum Blicke für das  die politischen Konflikte um ihn herum, Musik und Basia reichen schon…    

 

Der Film erzählt in schwungvoller Weise vom Irrwitz, der durch das Aufeinanderprallen von Jugendsehnsüchten und sozialistischer Tristesse und Gewalt entsteht. Er zeigt die anarchistische Kraft von Musik und den unbändigen Willen zur Freiheit, der angehalten, aber nicht gebrochen werden kann.

 

Regie  Jacek Borcuch
Polen 2009 
95 Minuten
FSK k.A. - ab 18 Jahren
polnisch Original mit deutschen Untertiteln

 

 

Mo. 16.10.2017 um 18.00 Uhr - KINO DER NACHBARN


Die Erfindung der Wahrheit

In Washington, wo politische Einflussnahme hinter den Kulissen ein lukratives Geschäft ist, ist Elizabeth Sloane (Jessica Chastain) der Star der Branche. Die brillante, selbstsichere und völlig skrupellose Lobbyistin der alteingesessenen Kanzlei George Dupont ist berüchtigt für ihr einzigartiges Talent, ihre Rücksichtslosigkeit und ihre zahllosen Erfolge. Um ans Ziel zu kommen, tut sie alles. Für die mächtige Waffenlobby ist sie die Frau der Stunde, um ein neues unliebsames Waffengesetz zu verhindern. Doch Sloane verfolgt ihre eigenen Ziele und wechselt nach einem Streit mit Dupont überraschend die Seiten. Die Waffenlobby sieht sich plötzlich einer unberechenbaren Gegnerin gegenüber. Sloane nimmt den härtesten Kampf ihrer Karriere in Angriff und beginnt zu ahnen, dass der Preis für den Erfolg etwas zu hoch sein könnte…

 

Die Erfindung der Wahrheit ist ein raffinierter Thriller, der atemloser kaum sein könnte. Im Zentrum, der von Männern beherrschten Welt des Lobbyismus, glänzt Jessica Chastain als Elizabeth Sloane, eine skrupellose, brillante Lobbyistin, die nur eins kennt: Erfolg um jeden Preis. Altmeister John Madden inszeniert einen grandiosen Thriller und führt mitten hinein in die Machenschaften, Intrigen und Machtpoker von Washington D.C.

 

Regie John Madden
USA/Frankreich 2017
133 Minuten
FSK ab 12 Jahren 

 

 

Do. 12.10. - Mi. 18.10.2017 um 20.30 Uhr


Nur ein Tag

Wären Wildschwein und Fuchs doch bloß schnell abgehauen, statt der Eintagsfliege beim Schlüpfen zuzusehen. Jetzt müssen sie feststellen, dass die junge Fliege geradezu bezaubernd ist. Aber wer bringt ihr nun bei, dass sie nur diesen einen Tag zu leben hat? Kurzerhand behaupten die beiden, der Fuchs sei der Todgeweihte. Und siehe da: Die frisch Geschlüpfte beschließt voller Mitgefühl für ihren neuen Freund, dass jetzt eben das ganze Leben in einen Tag muss – ein ganzes Leben inklusive dem ganz großen Glück!

 

„Nur ein Tag“ ist eine witzige und tiefgründige Fabel über den Sinn des Lebens und das kostbare Geschenk der Freundschaft. Der preisgekrönte Kinderbuchautor Martin Baltscheit hat sein erfolgreiches Theaterstück und Hörspiel selbst verfilmt und lässt die Tiere von Schauspielern darstellen. Keine Tricks, keine Masken – reine Poesie! Entstanden ist ein entzückender Film für Kinder ab 5 Jahren, der mit seiner Botschaft, das Glück im Hier und Jetzt zu suchen, auch das erwachsene Publikum anspricht.

 

Regie Martin Baltscheit
Deutschland 2017
76 Minuten
ohne FSK
empf. ab 5 Jahren

 

 

Do. 19.10. - So. 22.10.2017 um 16.00 Uhr


Geschichten aus Teheran

Epsiodenfilm über die Schwierigkeiten und das Leid von Menschen in der iranischen Gesellschaft: Ein Dokumentarfilmer produziert einen Film über Arbeitnehmer, die von kapitalistischen Unternehmen mit Füßen getreten werden. Er spricht unter anderem mit Abbas, der auf seinen Job als Taxifahrer angwiesen ist und zusätzliche Nachtschichten schieben muss, um seine Familie zu ernähren und aus seinen finanziellen Schwierigkeiten herauszukommen. Im Taxi trifft er seine alte Freundin Masoomeh aus Kindertagen, die sich für ihr krankes Kind prostituiert. Die in die Jahre gekommene Touba kämpft darum, ihren Sohn nach einer politisch motivierten Festnahme aus dem Gefängnis herauszubekommen. Der Analphabetismus von Fabrikarbeiter Reza wird zu einer Quelle ungestümer Eifersucht, als seine Frau Nobar einen Brief von ihrem Ex-Mann erhält...

 

Regie Rakhshan Bani-Etemad
Iran 2016
92 Minunten
FSK ab 12 Jahren

 

 

Do. 19.10.2017 um 18.00 Uhr

Sa. 21.10.2017 um 18.00 Uhr

Mi. 25.10.2017 um 18.00 Uhr

INTERKULTURELLE THEMENWOCHE


Raving Iran

Die Techno-DJs Anoosh und Arash leiden darunter, dass elektronische Musik in ihrer Heimat Iran verboten ist. Jeder ihrer illegalen Auftritte kann mit einer Verhaftung enden. Der Dokumentarfilm begleitet die beiden Musiker bei einem schwierigen Entscheidungsprozess bis ins Schweizer Exil. Er zeigt auf, wie junge Menschen im Iran zwischen staatlichen Restriktionen und der Sehnsucht nach individueller Entfaltung nach Wegen suchen. Die mit versteckten Kameras aufgenommenen Szenen vermitteln hautnahe Einblicke in den Alltag eines repressiven Regimes. Das intime Porträt der Musiker belegt so aber auch die Doppelmoral einer Welt, in der bestimmte Phänomene wie etwa Techno verboten sind, unter der Hand aber gleichzeitig geduldet werden. - Sehenswert

 

Regie Susanne Regina Meures
Schweiz 2016
90 Minuten
FSK ab 6 Jahren
empf. ab 14 Jahren

 

 

Fr. 20.10.2017 um 18.00 Uhr

Di. 24.10.2017 um 18.00 Uhr

INTERKULTURELLE THEMENWOCHE


Sonita

Dokumentarfilm über eine 18-jährige Afghanin, die von einer großen Karriere als Rapperin träumt. Doch ihre Familie hat andere Pläne: Die selbstbewusste Tochter soll bald verkauft werden, an einen Mann, den sie nicht kennt. Auf vielschichtige Weise beschreibt der Film, wie Mütter zu Komplizinnen einer unbarmherzigen Tradition werden, obwohl sie selbst Opfer dieses Systems sind. Seine unermüdliche Hauptfigur schenkt dem Film viele hoffnungsvolle Momente, der zugleich doch auch ein tief trauriges Werk über eine Gesellschaft ist, in der Menschenhandel Tradition hat. - Sehenswert

 

Regie  Rokhsareh Ghaem Maghami
Iran/Deutschland/Schweiz
91 Minuten
FSK ab 6 Jahren
empf. ab 14 Jahren

 

 

So. 22.10. - Mo, 23.10.2017 um 18.00 Uhr

INTERKULTURELLE THEMENWOCHE


Final Portrait

Während einer Parisreise im Jahr 1964 wird der junge Schriftsteller und Kunstliebhaber James Lord von seinem Freund gefragt, ob er ihm für ein Porträt Modell sitzen würde. Geschmeichelt und fasziniert sagt er zu, denn es handelt sich dabei um niemand geringeren als Alberto Giacometti.

 

Doch Lord hat keine Ahnung, worauf er sich da eingelassen hat. Schon bald erhält der junge Amerikaner Einblicke in den faszinierenden, intensiven, wunderschönen und stellenweise völlig chaotischen und irritierenden Schaffensprozess des weltbekannten Künstlers.

 

Das Bild will nicht fertig werden, und aus Tagen werden Wochen. Termine werden verschoben, weil der Meister gerade nicht in Stimmung ist, oder lieber bei Rotwein im Bistro sitzt, als seiner Kunst nachzugehen. Weil er ganze Gesichtszüge wieder übermalt oder gar absolut an seinem Werk zweifelt. Oder erst einmal Konflikte zwischen Ehefrau und Geliebter gelöst werden müssen…

 

Regie Stanley Tucci
Frankreich/Großbritannien 2017
90 Minuten
FSK ab 0 Jahren
empf. ab 14 Jahren

 

 

Do. 19.10. - Mi. 25.10.2017 um 20.30 Uhr


Ein Sack voll Murmeln

Paris, 1941. Weil es in der besetzten Hauptstadt zu gefährlich geworden ist, plant die jüdische Familie Joffo die Flucht nach Südfrankreich, das noch nicht in deutscher Hand ist. Eine gemeinsame Reise wäre zu auffällig, daher schicken die Eltern den zehnjährigen Joseph und seinen älteren Bruder Maurice allein auf den Weg. Ein gefährliches Abenteuer erwartet die Jungen, denn niemand darf erfahren, dass sie Juden sind. Doch dank ihres Mutes und Einfallsreichtums schaffen sie es immer wieder, den Besatzern zu entkommen. Wird es ihnen gelingen, ihre Familie in Freiheit wiederzusehen?

 

Die berührende Verfilmung des auf der Lebensgeschichte von Joseph Joffo basierenden Bestsellers erzählt in großen Bildern von zwei Brüdern, die auf ihrem Weg in die Freiheit allen Widerständen trotzen. 

 

Regie Christian Duguay
Frankreich/Kanada/Tschechische Republik 2017
94 Minuten
FSK ab 12 Jahren

 

 

Do. 26.10. - So. 29.10.2017 um 16.00 Uhr


August Rodin

Paris, 1880. Der ebenso skandalträchtige wie erfolgreiche Bildhauer Auguste Rodin wähnt sich am Ziel seiner Träume. Mit 40 Jahren erhält er seinen ersten Staatsauftrag: „Das Höllentor“ – inspiriert von Dantes „Göttlicher Komödie“ – soll als Bronzeportal den Eingang des neuen Kunstgewerbemuseums im Pariser Louvre schmücken. Sechs Meter hoch und vier Meter breit, setzt sich das gigantische Hochrelief aus später so berühmten Einzelskulpturen wie „Der Denker“ und „Der Kuss“ zusammen – eine alles verschlingende Arbeit, die zu Rodins Lebenswerk wird. Eine Phase manischen Schaffens beginnt, die durch Rodins Begegnung mit der hochtalentierten, 24 Jahre jüngeren Camille Claudel noch intensiver wird. Mehr als ein Jahrzehnt lang ist seine Schülerin auch seine Geliebte, eine Beziehung zwischen zwei Genies, die ebenso leidenschaftlich wie turbulent verläuft. Denn Camille ist eine emanzipierte Frau, Rodin handwerklich absolut ebenbürtig und – genau wie Rodin – ihrer Zeit weit voraus. Anerkennung für diese Qualitäten verwehrt das Genie ihr aber zeit seines Lebens. Dass sie ihn nicht nur mit seiner Lebensgefährtin, der Bauerntochter Rose Beuret, teilen muss, sondern auch mit zahlreichen anderen Affären, führt schließlich zum Bruch. Inspiriert von der Modernität seiner Geliebten stürzt sich Rodin mit noch größerer Besessenheit in seine Arbeit, erlebt Triumphe und Niederlagen – und gilt mit 60 Jahren schließlich als wohl größter Bildhauer aller Zeiten, vergleichbar nur mit Michelangelo…

 

Regie Jacques Doillon
Frankreich 2017
119 Minuten
FSK ab 6 Jahren
empf. ab 14 Jahren

 

 

Do. 26.10. - Mo. 30.10.2017 um 18.00 Uhr


Ich Judas!

Sein Name ist das Sinnbild des Verräters: Judas, der Jünger Jesus, der ihn ans Kreuz geliefert hat. Doch beruht unserer ganzer Blick auf Judas nicht auf einem Irrtum? Ben Becker wird zu Judas und verteidigt sich – mit einem Text von Walter Jens rückt er die Geschichte ins rechte Licht und sorgt dafür, dass man über den vermeintlich eindeutigen Fall Judas neu nachdenkt. Er macht deutlich, dass er, Judas, kein Verräter sein kann, weil es keinen Verrat gab. Denn was hat er schon preisgegeben, dass nicht sowieso alle wussten? Dass Jesus behauptet, Gottes Sohn zu sein? Damit hat dieser schließlich selbst nicht hinterm Berg gehalten. Wo er sich aufhielt? Das wussten Tausende ohnehin…

 

Regie Ben Becker/Serdar Dogan
Deutschland 2017
92 Minuten
FSK ab 12 Jahren

 

 

Di. 31.10. - Mi. 1.11.2017 um 18.00 Uhr


Der Wein und der Wind

Spätsommer im Burgund: Es gilt, den Wein zu ernten – und weil sein Vater kurz vorm Tod steht, kehrt der dreißigjährige Jean aufs idyllische Familienweingut zurück, um seinen Geschwistern Juliette und Jérémie zu helfen, zu denen er jahrelang keinen Kontakt hatte. Doch die drei Geschwister merken schnell, dass manche Wunden auch nach Jahren noch offen sind. Eine harte Entscheidung steht bevor: Soll die Familientradition fortgesetzt werden – oder sollen Jean, Juliette und Jérémie jeweils ihren eigenen Weg gehen und damit eine Zäsur wagen?

 

Regie Cédric Klapisch
Frankreich 2017
114 Minuten
FSK ab 0 Jahren
empf. ab 14 Jahren

 

 

Do. 26.10. - Mi. 1.11.2017 um 20.30 Uhr