Bali Kino

Bali Kino Berlin

 

 

 

 


 Bali Kino
 Teltower Damm 33
 14169 Berlin
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Unser Monatsprogramm und Veranstaltungsflyer zum Ausdrucken.

Programmänderungen vorbehalten. Angaben ohne Gewähr.



09_Monatsprogramm_September_2018.pdf
09-Woche-zur-Nachhaltigkeit.pdf
10_Monatsprogramm_Oktober_2018.pdf


Vincent van Gogh: Die neue Art des Sehens

Der Dokumentarfilm aus der Exhibition On Screen Reihe zeigt das Werk des Ausnahmekünstlers Vincent van Gogh. Van Goghs Kunst eröffnete eine ganz neue Art des Sehens. Die Dokumentation gewährt einen Einblick in das Van Gogh Museum in Amsterdam und zeigt die Sammlung des Hauses im 125. Todesjahr des Künstlers.

 

Regie David Bickerstaff, Phil Grabsky
GB 2018
93 Minuten

FSK ab 0 Jahren
empf.
ab 12 Jahren

 

 

Do. 20.9. - Mi. 26.9.2018 um 18.00 Uhr


Endless Poetry

Santiago de Chile in den 40er und 50er Jahren. Der zwanzigjährige „Alejandrito“ Jodorowsky entscheidet gegen den Willen seiner Familie Poet zu werden. Er wird in den inneren Kreis der künstlerischen und intellektuellen Avantgarde aufgenommen und trifft auf Enrique Lihn, Stella Diaz, Nicanor Parra und viele andere talentierte junge Schriftsteller. Komplett von einer Welt poetischer Experimente aufgesogen, leben sie wie nur wenige vor ihnen es wagten: sinnlich, authentisch, frei und verrückt.

 

Regie Alejandro Jodorowsky
Frankreich/Chile/Großbritannien 2018
128 Minuten
FSK ohne Angabe
empf. ab 16 Jahren

 

 

Do. 20.9. - Mi. 26.9.2018 um 20.30 Uhr

So. 16.9.2018 um 11.00 Uhr - FRÜHSTÜCKSKINO


Das doppelte Lottchen

Als Lotte und Luise sich in einem Ferienheim am Wolfgangsee zum ersten Mal treffen, stellen sie schnell fest, dass sie Zwillinge sein müssen. Zwar könnten die beiden vom Charakter nicht unterschiedlicher sein – Lotte ist schüchtern und verschlossen, Luise temperamentvoll und aufmüpfig – doch die beiden gleichen sich bis aufs Haar. Um den jeweils anderen Elternteil kennenzulernen und die Familie wiederzuvereinen, beschließen sie, die Rollen zu tauschen: Lotte, die bislang bei der Mutter der Zwillinge Charlize in Frankfurt lebte, zieht zu ihrem Vater Jan nach Salzburg, während Luise, die bislang in Salzburg wohnte, nach Frankfurt umsiedelt. Zuerst merken die Eltern nichts von dem Tausch und wundern sich lediglich über das veränderte Wesen ihrer Kinder – doch dann kommt ihnen ihre Mutter auf die Schliche…

 

Regie Lancelot von Naso
Deutschland 2018
94 Minuten
empf. ab 8 Jahren

 

 

Do. 27.9. - So. 30.9.2018 um 16.00 Uhr


Guardians of the Earth

GUARDIANS OF THE EARTH ist ein aufrüttelnder Dokumentarfilm über den Klimawandel und die Rettung unserer Spezies. Regisseur Filip Antoni Malinowski macht aus der revolutionären Weltklimakonferenz 2015 (COP 21) von Paris einen elektrisierenden Polit-Thriller. Was sind das für Menschen, die über die Zukunft unseres Planeten entscheiden? Wer ist Superheld und wer Superschurke? Die nächste Runde in diesem Konflikt ist die Weltklimakonferenz im Dezember 2018 im polnischen Kattowitz. Dieser Film ist ein wichtiges Zeitdokument und liefert entscheidende Impulse zur Diskussion.

 

Regie Filip Antoni Malinowski
Deutschland/Österreich 2018
89 Minuten
FSK ab 0 Jahren
empf. ab 12 Jahren

 

 

Do. 27.9. - Sa. 29.9.2018 um 18.00 Uhr


Die grüne Lüge

Umweltschonende Elektroautos, nachhaltig produzierte Lebensmittel, faire Produktion: Hurra! Wenn wir den Konzernen Glauben schenken, können wir mit Kaufentscheidungen die Welt retten. Aber das ist eine populäre und gefährliche Lüge. Gemeinsam mit der Greenwashing-Expertin Kathrin Hartmann zeigt Werner Boote in seinem neuen Dokumentarfilm, wie wir uns dagegen wehren können. SCHLUSS MIT DEN GRÜNEN LÜGEN!

 

Regie Werner Boote
Österreich 2018
93 Minuten
FSK ab 0 Jahren
empf. ab 12 Jahren

 

 

Mo. 1.10. - Mi. 3.10.2018 um 18.00 Uhr


Ein Dorf zieht blank

Bürgermeister Georges Balbuzard ist mit seinem Latein am Ende. Die Landwirtschaftskrise hat auch die Bauern in seinem beschaulichen Dorf Mèle-sur-Sarthe in der Normandie erreicht. Doch ihre zahlreichen Proteste erwecken weder das Interesse der Verantwortlichen in Rouen noch in Paris. Also beschließt Balbuzard die Sache selbst in die Hand zu nehmen. Er weiß nur noch nicht so recht, wie. Als zufällig der berühmte Fotokünstler Blake Newman nach Mèle-sur-Sarthe kommt, scheinen alle Probleme gelöst und die nötige Aufmerksamkeit garantiert. Denn Newman möchte ausgerechnet hier sein neues spektakuläres Fotoprojekt realisieren und sogar die Bauern mit einbeziehen. Wäre da nicht noch eine Kleinigkeit, von der Bürgermeister Balbuzard noch alle überzeugen muss: Die Bauern sollen sich für das Foto ausziehen…

 

Regie Philippe Le Guay
Frankreich 2018
110 Minuten

FBW Prädikat besonders wertvoll
FSK ab 6 Jahren
empf. ab 12 Jahren

 

 

Do. 27.9. - So. 30.9.2018 um 20.30 Uhr


Das grüne Gold

Ackerland – das neue grüne Gold. Weltweit wächst die kommerzielle Nachfrage nach Anbauflächen für den globalen Markt, eine der lukrativsten neuen Spielflächen ist Äthiopien. In der Hoffnung auf große Exporteinnahmen verpachtet die äthiopische Regierung Millionen Hektar Land an ausländische Investoren. Der Traum von Wohlstand hat jedoch seine dunklen Seiten: es folgen Zwangsumsiedlungen riesigen Ausmaßes, über 1 Millionen Kleinbauern verlieren ihre Lebensgrundlage, die Böden werden überfordert – die Antwort ist eine Spirale der Gewalt im Angesicht einer paradoxen Umweltzerstörung. Denn zu dieser Entwicklung tragen auch Milliarden Dollar Entwicklungshilfe von Institutionen wie der EU und Weltbank bei. Und wer sich in den Weg stellt, erfährt die harte Hand der Regierung. Dies muss auch der junge äthiopische Umweltjournalist Argaw lernen, der seine Stimme erhebt – und sich damit selbst in Gefahr bringt.

 

Transnationale Landinvestitionen als Konjunkturmaschine oder Ausverkauf des eigenen Landes. Die einen hoffen auf große Gewinne und Fortschritt, die anderen verlieren Existenz und Zuhause. Der erschreckenden Wahrheit auf der Spur trifft der schwedische Regisseur Joakim Demmer auf Investoren, Entwicklungsbürokraten, verfolgte Journalisten, kämpfende Umweltaktivisten und vertriebene Bauern. Ein ungeheuerlicher Real-Thriller, der von den scheinbar entlegenen Ecken Äthiopiens über die globalen Finanzmetropolen direkt auf unseren Esstisch führt.

 

Regie Joakim Demmer
Schweden/Deutschland/Finnland 2017
82 Minuten
FSK ab 0 Jahren
empf. ab 14 Jahren

 

 

Mo. 1.10. - Mi. 3.10.2018 um 20.30 Uhr


Bamse – Der liebste und stärkste Bär der Welt

Dank des Honigs, den seine Oma zubereitet, kann der freundliche Bär Bamse sehr stark werden. Das lockt den listigen Fuchs auf den Plan, der alle ehemaligen Verbrecher der Stadt um sich schart und Bamses Oma entführt. Der ruhig erzählte Animationsfilm richtet sich vor allem an ein sehr junges Publikum und zeichnet sich durch eine klar strukturierte Geschichte und die altersangemessene Inszenierung aus.

 

Regie Christian Ryltenius
Schweden 2014
66 Minuten
ohne FSK
empf. ab 6 Jahren

 

 

Do. 4.10. - So. 7.10.2018 um 16.00 Uhr


Familie Brasch

In den Jahren nach 1945 sind die Braschs eine perfekte Funktionärsfamilie, die in der sowjetisch besetzten Zone den deutschen Traum vom Sozialismus lebt: Horst Brasch, ein leidenschaftlicher Antifaschist und jüdischer Katholik, baut die DDR mit auf, obwohl seine Frau Gerda darin nie heimisch wird. Sohn Thomas wird zum Literaturstar, er träumt wie sein Vater von einer gerechteren Welt, steht aber wie seine jüngeren Brüder Peter und Klaus dem real existierenden Sozialismus kritisch gegenüber. 1968 bricht in der DDR wie überall der Generationenkonflikt auf. Vater Brasch liefert den rebellierenden Sohn Thomas an die Behörden aus - und leitet damit auch das Ende der eigenen Karriere ein. Nach 1989 sind sozialistische Träume, egal welcher Art, nichts mehr wert.

 

Regisseurin Annekatrin Hendel porträtiert in ihrem neuen Film drei Generationen Brasch, die die Spannungen der Geschichte innerhalb der eigenen Familie austragen - zwischen Ost und West, Kunst und Politik, Kommunismus und Religion, Liebe und Verrat, Utopie und Selbstzerstörung.

 

Regie Annekatrin Hendel
Deutschland 2018
103 Minuten
FSK ab 6 Jahren
empf. ab 14 Jahren 

 

 

Do. 4.10.2018 um 18.00 Uhr

Sa. 6.10. - Mi. 10.10.2018 um 18.00 Uhr


Mamma Mia! Here We Go Again

Seit den Ereignissen von Mamma Mia! sind einige Jahre vergangen, als Sophie feststellt, dass sie ein Baby erwartet. Sie vertraut sich den besten Freundinnen ihrer Mutter Rosie und Tanya an. Die beiden erzählen Sophie, wie ihre Mutter Donna damals Sam, Harry und Bill unter der Sonne Griechenlands kennen und lieben lernte – und wie sie, schwanger und mutig, ihr Leben selbst in die Hand nahm. Zehn Jahre nach dem großen Erfolg des Films Mamma Mia! lädt ein brandneues Musical ein, zurück nach Kalokari zu kehren...

 

Regie Ol Parker
GB/USA 2018
114 Minuten
FSK ab 0 Jahren
empf. ab 14 Jahren

 

 

Do. 4.10. - Mi. 10.10.2018 um 20.30 Uhr


Pettersson und Findus - Findus zieht um

Findus hüpft Tag und Nacht auf seiner neuen Matratze herum, der genervte Pettersson aber möchte seine Ruhe haben. Die Lösung: ein eigenes Spiel- und Hüpf-Haus für Findus, das Pettersson ihm gleich nebenan baut! Der Kater aber findet solchen Gefallen daran, selbständig zu sein und alleine zu wohnen, dass er nicht nur zum Spielen, sondern gleich ganz und gar ins Häuschen umzieht. So hat Pettersson sich das allerdings nicht vorgestellt! Muss er sein Leben jetzt etwa ohne seinen kleinen fröhlichen Gefährten führen? Findus muss sich etwas einfallen lassen, um den alten Pettersson wieder aufzumuntern…

 

Regie Ali Samadi Ahadi
Deutschland 2018
82 Minuten
FSK ab 0 Jahren
empf. ab 6 Jahren

 

 

Do. 11.10. - Mi. 24.10.2018 um 16.00 Uhr


SYMPHONY OF NOW

Ein filmischer Liebesbrief, eine geheimnisvolle Perspektive auf Berlin bei Nacht. Verschiedene Künstler kommen zusammen und zeigen ihre Liebe zu dieser Stadt und ihrer Zeit. Eine Vision bemerkenswerter Filmemacher und bekannter Musiker aus der Electronic Music Szene.

 

Der Film ist eine filmischen Ode an die Großstadt, in der der Regisseur Johannes Schaff Fragmente seiner persönlichen Geschichten mit Szenen vom nächtlichen Berlin vermischt. Die Filmmusik wurde von Frank Wiedemann kuratiert und bringt Berliner Musiker generationsübergreifend zusammen. SYMPHONY OF NOW ist Inspiriert von dem Filmklassiker „Berlin – Die Sinfonie der Großstadt“ von 1927.

 

Regie Johannes Schaff
Deutschland 2018
65 Minuten
FSK ab 0 Jahren
empf. ab 12 Jahren

 

 

Do. 11.10. - Sa. 13.10.2018 um 18.00 Uhr

Di. 16.10. - Mi. 17.10.2018 um 18.00 Uhr


CIALO

Ein Dieb findet versehentlich einen Toten Mann im Zug. Da er nicht die Polizei rufen möchte, muss er einen Weg finden, die Leiche selbst zu entsorgen…

 

Regie Tomasz Konecki
Polen 2003
94 Minuten
Poln. Original mit engl. Untertiteln  

 

 

Mo. 15.10.2018 um 18.00 Uhr - KINO DER NACHBARN


Candelaia – Ein kubanischer Sommer

Kuba in den 90ern: Das Land ist geprägt von Armut, Zigarren und Rum. Die 75jährige Candelaria und ihr ein Jahr älterer Mann Victor Hugo sind nur noch aus Bequemlichkeit zusammen, doch als sie eine Videokamera finden, verändert sich ihr Leben für immer und ihre Liebe entflammt ein zweites Mal.

 

Regie Jhonny Hendrix Hinestroza
Kolumbien/Kuba/D/N 2018
89 Minuten
FSK ab 6 Jahren
empf. ab 12 Jahren

 

 

Do. 11.10. - Sa. 13.10.2018 um 20.30 Uhr

KUBA FILM-WOCHE


Una Noche – Eine Nacht in Havanna

Havanna heute. Lila und Zwillingsbruder Elio träumen von einem anderen Leben. Zwar ist da die karibische Stadt, die sie packt und fasziniert, gleichzeitig wissen sie, dass es andere Möglichkeiten gibt und dass ihr Leben oft genug am Rand steht. Raúl wird mit ihnen das Weite suchen. Ein Film voller Energie über eine Insel, auf der man bleiben möchte und doch abhaut.

 

Nur neunzig Meilen trennen die karibische Insel Kuba von Florida. Wie viele Kubanerinnen und Kubaner wollen auch Lilas Zwillingsbruder Elio und sein Freund Raúl weg aus Havanna. Zwar lieben sie ihre Heimatstadt und all die Reize, die sie einzigartig machen. Aber sie haben genug davon, eingesperrt zu sein in ihrem vermeintlichen Paradies. Sie wählen den gefährlichen Weg übers Meer, den während Jahren ungezählte gewählt haben, die sich absetzen wollten. Aus ein paar Brettern und zwei Autoreifen wird ein Floss gebastelt, und damit wollen Elio und Raúl die Flucht wagen. Lila fährt mit.

 

Regisseurin Lucy Mulloy zeigt in ihrem packenden Spielfilmdebüt die faszinierenden Seiten Havannas, das Magische und einzigartige der kubanischen Hauptstadt. Aber sie spart auch die Schattenseiten eines überholten politischen Systems nicht aus und erzeugt damit jene Atmosphäre, in der die Jugendlichen zwischen Bleiben und Abhauen zerrissen sind. Gelingt den Dreien die Flucht? Ein spannungsvoll inszeniertes und visuell faszinierendes Abenteuer beginnt, Grossstadtfilm und Meeresabenteuer in einem.

 

Regie Lucy Mulloy
Kuba 2012
90 Minuten
FSK ab 12 Jahren

 

 

So. 14.10. - Mo. 15.10.2018 um 20.30 Uhr

KUBA FILM-WOCHE


Buana Vista Social Club

Wim Wenders' Oscar-nominierte Hommage an die legendären kubanischen Soneros um Ibrahim Ferrer und Compay Segundo begeisterte Film- und Musikliebhaber gleichermaßen. Eine mitreißende Dokumentation, die wie das Album "Buena Vista Social Club" die Welt im Sturm eroberte.

 

Auf Empfehlung des renommierten Musikers und Komponisten Ry Cooder reiste Wim Wenders im März 1998 mit einem kleinen Filmteam nach Kuba, um in Havanna die Aufnahmesessions legendärer Soneros wie Compay Segundo oder Ibrahim Ferrer zu beobachten. Heraus kam nicht nur eine liebenswerte Hommage an die kubanische Son-Musik, sondern auch das pulsierende Porträt eines einzigartigen Landes und seiner Bewohner.

 

Regie Wim Wenders
Deutschland/USA/GB/Frankreich/Kuba 1999
101 Minuten
FSK ab 0 Jahren
empf. ab 14  Jahren

 

 

Di. 16.10. - Mi. 17.10.2018 um 20.30 Uhr

KUBA FILM-WOCHE


Das Prinzip Montessori – Die Lust am selber-lernen

DAS PRINZIP MONTESSORI – DIE LUST AM SELBER-LERNEN taucht ein in die magische Welt der geistigen Autonomie des Menschen, die Maria Montessori vor 100 Jahren erstmals ausformulierte.

 

Als der Filmemacher Alexandre Mourot zum ersten Mal Vater wird, kommen eine ganze Menge neuer Fragen auf ihn zu. Sobald sie laufen kann, möchte seine Tochter alles entdecken und vor allem – auf eigene Faust und ohne Hilfe. Dabei gibt es allerlei Gefahren, die jedem Erwachsenen den Angstschweiß auf die Stirn treiben: an der Kante kann man stolpern, von der Leiter lässt es sich gut fallen oder von dieser Treppe schön herunterpurzeln. Alexandre Mourot fragt sich, was treibt meine Tochter eigentlich an und wie soll ich mich dazu verhalten? Als er feststellt, wie groß die Fortschritte seiner Tochter sind, wenn er sie einfach gewähren lässt und ihre eigenen Energien respektiert, beginnt er sich für die Montessori-Pädagogik zu interessieren. Ausgerüstet mit seiner Kamera besucht er Frankreichs ältestes Montessori-Kinderhaus. Hier trifft er auf glückliche Kinder, die die Vorteile ihrer Freiheit genießen und doch sehr diszipliniert ihren „Aufgaben“ nachgehen. Ob lesen, Brot backen, rechnen lernen, schlafen oder spielen – die Erzieher bleiben sehr diskret und im Hintergrund. Es sind die Kinder, die dem Regisseur durch ihre Entwicklung eine ganz eigene Dramaturgie vorgeben und so zu den eigentlichen Erzählern ihrer Geschichte werden.

 

Alexandre Mourots Dokumentarfilm ist ein ehrlicher und intimer Einblick in die bezaubernde Magie des Lernens. Auf den Spuren der Montessori-Pädagogik zeigt der Film in so bewegenden wie charmanten Beobachtungen, welcher Schatz sich in unseren Kindern verbergen kann.

 

Regie Alexandre Mourot
Frankreich 2018
105 Minuten
FSK ab 0 Jahren
empf. ab 12 Jahren

 

 

Do. 18.10. - So. 21.10.2018 um 18.00 Uhr


Schule, Schule – Die Zeit nach Berg Fidel

Der Dokumentarfilm „SCHULE, SCHULE – die Zeit nach Berg Fidel“ zeigt ein Schuljahr im Leben von vier Teenagern, die sich nach ihrer gemeinsamen Zeit auf der inklusiven Grundschule „Berg Fidel“ trennen mussten, um auf unterschiedlichen Schulen weiter zu lernen.

 

Es geht um das Erreichen von Noten und Abschlüssen und die Suche nach Anerkennung, aber auch um die persönlichen Wünsche und Sorgen der Protagonisten, die mitten in der Pubertät stehen.

 

Regie Hella Wenders
Deutschland 2017
98 Minuten
FSK ab 0 Jahren
empf. ab 8 Jahren

 

 

Mo. 22.10. - Mi. 24.10.2018 um 18.00 Uhr


Glücklich wie Lazzaro

Inviolata, ein abgeschiedenes Landgut im italienischen Nirgendwo. Hier herrscht die Marquesa Alfonsina de Luna mit harter Hand über ihre Landarbeiter. Lazzaro ist einer von ihnen, ein junger Mann, so gutmütig, duldsam und unschuldig, dass man ihn für einfältig halten könnte. Eines Tages kommt Tancredi nach Inviolata, Sohn der Marquesa, der an seiner Mutter so sehr leidet wie am Landleben. Zwischen Tancredi und Lazzaro entwickelt sich eine seltsame, ungleiche Freundschaft, die erste in Lazzaros Leben. Anfangs noch zart und unbeholfen, wird sie die Zeit überdauern, auch die alles auseinander sprengenden Folgen des „Großen Betrugs“, die Lazzaro auf der Suche nach Tancredi in die große Stadt führen wird.

 

Glücklich wie Lazzaro ist die Geschichte eines unscheinbaren Heiligen, der keine Wunder vollbringt, der über keine besonderen Fähigkeiten verfügt, keine magischen Kräfte besitzt, eine Geschichte ohne Special Effects. Ein Heiliger, der in dieser Welt lebt und von niemandem etwas Böses denkt, der immer an die Menschen glaubt.

 

Regie Alice Rohrwacher
Italien/Frankreich/Schweiz/Deutschland 2018
127 Minuten
FSK ab 12 Jahren

 

 

Do. 18.10. - Mi. 24.10.2018 um 20.30 Uhr

Do. 25.10. - Mi. 31.10.2018 um 18.00 Uhr


Elias – Das kleine Rettungsboot

Elias ist ein fröhliches junges Rettungsboot, das in einem kleinen Hafen an der Küste Norwegens wohnt und Schiffen in Seenot beisteht. Gemeinsam mit seinen Freunden erlebt Elias große Abenteuer und sorgt dafür, dass das Polarlicht weiter über Norwegens Küste leuchtet.

 

ELIAS – DAS KLEINE RETTUNGSBOOT erzählt eine spannende, vergnügte Geschichte mit der universellen Botschaft: Gemeinsam sind wir stark.

 

Regie Simen Alsvik, Will Ashurst
Norwegen 2018
73 Minuten
FSK ab
0 Jahren
empf. ab 6 Jahren

 

 

Do. 25.10. - So. 28.10.2018 um 16.00 Uhr


Grüner wird’s nicht sagte der Gärtner und flog davon

Schorsch ist Gärtner in einer bayerischen Kleinstadt und schuftet täglich in seinem Betrieb, der kurz vor der Pleite steht. Er redet nicht gern und auch nicht viel. Hat er nie. Die Ehe mit seiner Frau ist längst entzaubert und zu allem Überfluss möchte seine Tochter jetzt auch noch an die Kunstakademie. „Ein solcher Schmarrn!“ ist alles, was Schorsch dazu einfällt. Nur über den Wolken, in seinem klapprigen Propeller-Flugzeug, einer alten Kiebitz, fühlt sich Schorsch wirklich frei.

 

Doch dann missfällt dem Chef des lokalen Golfplatzes, den Schorsch angelegt hat, der Grünton des Rasens und Schorsch bleibt auf seiner Rechnung sitzen. Als der Gerichtsvollzieher kurz darauf sein geliebtes Flugzeug pfänden will, setzt sich Schorsch in die Kiebitz, packt den Steuerknüppel und fliegt einfach davon. Ohne zu wissen, wohin.

 

Es beginnt eine Reise, die ihn an ungekannte Orte führt, voller skurriler und besonderer Begegnungen – und mit jedem Start und jeder Landung öffnet der Gärtner ganz langsam sein Herz wieder für das, was man eine Ahnung von Glück nennt...

 

Regie Florian Gallenberger
Deutschland 2018
116 Minuten
FSK ab 0 Jahren
empf. ab 14 Jahren

 

 

Do. 25.10. - Mi. 31.10.2018 um 20.30 Uhr