Bali Kino

Bali Kino Berlin

 

 

 

 


 Bali Kino
 Teltower Damm 33
 14169 Berlin
 Tel.: 030 / 811 46 78
 Fax: 030 / 812 99 538

 

Alle Vormittags‐Vorstellungen nur nach vorheriger telefonischer Bestellung.




Spatzenkino im März



 

 

Frühlingswunder 

 

 

Die kleine Raupe Nimmersatt - Eine kleine Raupe hat einen Bärenhunger! Sie frisst sich durch einen Apfel, zwei Birnen, drei Pflaumen ...

 

Zeichentrickfilm
nach dem gleichnamigen Bilderbuch von Eric Carle

1993

 

 

Du Iz tak - Ein Pflänzchen schiebt sich aus der Erde und wächst schnell heran. Sofort wird es von vielen verschiedenen Insekten bevölkert.

 

Regie Galen Fott
USA 2018
10 Minuten
Animation

 

 

Binke kann nicht fliegen - Der kleine Vogel Binke stapft durch den Schnee und übt fliegen. Er möchte unbedingt seinen Eltern entgegenfliegen, wenn sie aus dem Süden zurückkommen.

 

Regie Lennart Gustafson
Schweden 1983
14 Minuten
Zeichentrick

 

 

Dienstag, 10.03.2020 um 10.00 Uhr

 

 

Eintritt 2,00 €, Programmlänge ca. 45 Minuten, empf. ab 4 Jahren

Anmeldung für das Spatzenkino unter Telefon 030 - 449 47 50

Mehr Informationen hierzu finden Sie auch unter spatzenkino.de




Kinderfilm des Monats März




 

DER WEISSE PLANET - Ein Königreich aus Eis  Wenn man aus dem Weltall auf den Nordpol blickt, erscheint er als weißer Planet eingebettet in ein tiefblaues Meer. Klirrende Kälte, endlose Schnee- und Eiswüsten, gewaltige Gletscher und karge Tundren – das ist die Heimat von etwa 75 Säugetierarten, davon allein 16 auf oder unter dem Eis. Wie haben sie sich den extremen Lebensbedingungen angepasst – dem rauen Klima mit seinen stürmischen Winden, dem meterdicken Packeis und dem Nahrungsmangel? 

 

So vielfältig die Lebensformen in der Arktis sind, so unterschiedlich sind auch die Strategien, die den Bewohnern ihr Überleben sichern. Eisbären können durch ihren ausgeprägten Geruchssinn Robben über weite Entfernungen und unter meterdicken Eisschichten hindurch aufspüren. Über 300 Tasthaare an der Schnauze helfen Walrossen, unter Wasser Beute zu finden oder Artgenossen wiederzuerkennen. Ein dichtes Fell schützt die Moschusochsen vor der extremen Kälte und ermöglicht es ihnen als einzige Großsäuger, auch den Winter über in der Tundra zu bleiben. Dort rollen sich Schneehasen zu kleinen Fellkugeln zusammen, um sich zu wärmen.

 

Grönlandwale senden Töne aus und berechnen anhand des Echos die Beschaffenheit und Dicke des Eises und auch Belugawale nutzen die Echoortung zur Orientierung unter dem Eis. Die Narwale werden als „Einhörner der Meere“ bezeichnet, die ihren hochsensiblen Stoßzahn benutzen, um Beute aufzuspüren. Die meisten Nordpol-Bewohner sind abhängig vom Eis, doch der Film stellt ein Tier ins Zentrum der Geschichte, das wie kein anderes die Arktis symbolhaft verkörpert: den Eisbär. Durch die globale Erwärmung und das Schmelzen des Eises wird ihm buchstäblich der Boden unter den Füßen weggezogen.

 

Drei Jahre dauerten die Dreharbeiten für diese bereits 2006 erschienene Dokumentation über den Nordpol, für die fünf Kamerateams über 1000 Stunden Filmmaterial zusammengetragen haben. Die Filmemacher äußerten bereits damals die Befürchtung, dass dieses einzigartige Ökosystem durch die drohende globale Erwärmung vor der Vernichtung steht, noch bevor es vollständig erkundet, erforscht und verstanden werden kann. „Es gibt keinerlei Garantie dafür, dass die Orte, die wir heute gefilmt haben, diese Großartigkeit der unberührten Natur, im nächsten Jahrhundert noch existieren werden“, gaben die Filmemacher als ihre Motivation an.

 

Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) erteilte der außergewöhnlichen Arktis-Dokumentation das Prädikat „Hervorragender Naturfilm“ und integrierte den Film nach seinem Filmstart im Dezember 2006 in seine Klimaschutzkampagnen.

 

Heute – 14 Jahre später – haben sich alle Befürchtungen bestätigt. Die Arktis heizt sich durch den Klimawandel stärker auf als jede andere Region der Erde: Das Eis schmilzt, der Permafrostboden taut. Selbst nahe am Nordpol gibt es inzwischen viele offene Wasserflächen, womit es immer wahrscheinlicher wird, dass es in ein paar Jahrzehnten eisfreie Sommer in der Arktis geben wird. Mit Konsequenzen für das Klima- und Ökosystem und globalen Auswirkungen, die uns alle betreffen...

 

Regie Thierry Ragobert

Kanada, Frankreich 2006

80 Minuten
FSK ab 0 Jahren
empf. ab 8 Jahren
(FBW) Prädikat besonders wertvoll

 

 

Mittwoch 25.03.2020 um 10.30 Uhr

Mittwoch 25.03.2020 um 15.00 Uhr

 

 

 

 

Infos und zentrale Voranmeldung unter Telefon 030 - 23 55 62 51

 

Mehr Informationen hierzu finden Sie auch unter www.kinderkinobuero.de

 

Der Eintritt für Kinder beim Kinderfilm des Monats beträgt höchstens 3,00 €.
Gruppen ab 4 Personen zahlen nur 2,50 € pro Person.