Bali Kino

Bali Kino Berlin

 

 

 

 


 Bali Kino
 Teltower Damm 33
 14169 Berlin
 Tel.: 030 / 811 46 78
 Fax: 030 / 812 99 538

 

Alle Vormittags‐Vorstellungen nur nach vorheriger telefonischer Bestellung.




KINDERFILM DES MONATS September/Oktober




 

WILLI UND DIE WUNDERKRÖTE - Willi hat schon viele Reisen unternommen, aber wohl kaum eine mit einem so schillernden Ziel wie bei dieser: Er will eintauchen in die vielgestaltige, farbige und faszinierende Welt der Amphibien, eine Welt, in der es Frösche gibt, die knallbunt oder durchsichtig sind, solche, die fliegen können, ihren Artgenossen Winkzeichen geben, ihre Jungen im Maul großziehen, oder selbst die Sonnencreme produzieren, mit der sie sich dann einreiben…

 

Angestiftet haben ihn zu dieser Reise die 11-jährige Luna und deren Oma, eine geheimnisvolle alte Dame und Amphibienforscherin. In deren mit alten Folianten und ausgestopften Tieren vollgestelltem Büro im Naturkundemuseum hat er auch von der Wunderkröte „Bufo Magicus“ gelesen, die uralt und weise ist, ein Tier, das Lunas Oma irgendwie ähnlich sieht.

Während Willi unterwegs ist, spielt sich im Dorf, in dem die beiden leben, ein Drama ab: der Huber-Bauer hat den kleinen Teich, in dem Luna ein Froschbiotop aufgebaut hat, einfach zugeschüttet. Die Frösche konnte Luna retten, aber nun weiß sie nicht, wohin mit ihnen. Luna und Willi fassen den Plan, die Dorfgemeinschaft davon zu überzeugen, dass die Frösche ein Zuhause brauchen.

 

Willis Forschungsreise bekommt nun eine ganz neue Dringlichkeit: mit seinen Bildern und Geschichten soll er Luna helfen, die Menschen vom Wert der kleinen Tiere zu überzeugen, die weltweit um ihr Überleben kämpfen.

 

Regie Markus Dietrich
Deutschland 2021
90 Minuten
FSK 0, empf. ab 7 Jahren

 

 

 

Mittwoch, 12.10.2022 um 10.30 Uhr

Mittwoch, 12.10.2022 um 15.00 Uhr

 

 

Infos und zentrale Voranmeldung unter Telefon 030 - 23 55 62 51

 

Mehr Informationen hierzu finden Sie auch unter www.kinderkinobuero.de

 

Der Eintritt für Kinder beim Kinderfilm des Monats beträgt höchstens 4,00 €.
Gruppen ab 4 Personen zahlen nur 3,50 € pro Person.




Kinderfilm des Monats Oktober Special




 

MEIN FREUND DER PIRAT - Der friedliche Alltag im beschaulichen Küstenort Sandberg wird plötzlich umgekrempelt, als die Piratenfamilie Donnermann mit ihrem Schiff vor Anker geht. Seit genau 12 Jahren, 7 Monaten und 3 Tagen sind Hector, seine Frau Betsie, Sohn Billy und der Großvater gemeinsam mit ihrem Octopus Freddy und dem Hai Roy auf der Flucht vor ihrem Erzrivalen Krillis. Als Billy auf die Welt kam, wollte Hector seiner Familie ein Leben in Frieden ermöglichen und sesshaft werden. Doch Krillis spürte sie immer wieder auf und die Donnermanns mussten erneut in See stechen. In Sandberg würden sie endlich eine neue Heimat finden – da ist sich Hector sicher.

 

Fernab von Raubzügen, den schnaps-durchtränkten Nächten und wilden Abenteuern stellt sich das allerdings für die Piraten in dieser behüteten Umgebung als schwieriges Unterfangen dar. Während sich die gleichaltrigen Nachbarskinder Michael und Elizabeth sofort mit Billy anfreunden und von ihm beim Schwertkampf- und Weitspuck-Training alles über das Piratenleben lernen, fragen sich einige besorgte Bürger, ob sich die wilden Piraten an die Grundsätze des nachbarschaftlichen Zusammenlebens – „Ruhe, Sauberkeit, Regelmäßigkeit“ – halten werden.

 

Tatsächlich geht es bei den Donnermanns etwas anders zu als bei den meisten Menschen: Der Piraten-Großvater mit dem Holzbein trinkt Rum zum Frühstück. Gäste werden aufgefordert beim Essen zu rülpsen, die Nachspeise wird zuerst serviert und den Fisch gibt es roh. Es dauert daher nicht lange und eine Gruppe von Anwohnern verlangt, die Donnermanns sollen aus dem Ort verschwinden. Als der durchtriebene Krillis auftaucht und die Schatzkiste der Familie stiehlt, spitzt sich die Lage zu. Der Versuch, ehrliches Geld zu verdienen, misslingt. Diese Chance nutzt Krillis, um die Piratenfamilie wieder auf das Meer zu locken. Doch Michael und Elizabeth lassen ihren neuen Freund nicht so einfach davonziehen…

 

Der witzige und oft actionreiche Abenteuerfilm, basierend auf einer niederländischen Kinderbuchreihe von Reggie Naus, verhandelt den Umgang mit Anderssein. Der Kontrast zwischen dem aufgeräumten, spießigen Sandberg mit seinen grauen Reihenhäusern und eingezäunten Vorgärten und dem anarchisch-bunten Piratenschiff der Donnermanns wird visuell mit viel Witz und Liebe zum Detail in Szene gesetzt. Auch wenn der Film sich mit seinem epischen Soundtrack, Spezialeffekten und klamaukigen Piratenfiguren an Hollywood-Vorbildern wie „Fluch der Karibik“ (2003-2017) orientiert, werden Parallelen zu Flucht, Migration und Integration sensibel verhandelt. Eine vorgespielte Toleranz – die Piraten sind willkommen, solange sie sich bloß nicht zu laut, wild und eben „piratig“ verhalten – nimmt der Film genauso auf die Schippe wie die Vorurteile und Proteste derjenigen, die die Familie direkt wieder aus dem Dorf werfen wollen. Stattdessen spricht sich „Mein Freund, der Pirat“ für eine echte Wertschätzung von Verschiedenheit und ein Zusammenleben in Vielfalt aus. Roberta Huldisch, kinofenster.de

 

Der Film, den Regisseur van Hoeve nach einem Kinderbuch von Reggie Naus adaptierte, bietet aber mehr als nur Unterhaltung für die Kleinen. Den Erwachsenen gibt er einiges zum Nachdenken mit auf den Nachhauseweg. Denn unter der an der Oberfläche erzählten Geschichte von einer Piratenfamilie, die unfreiwillig an einen fremden Ort verschlagen wird und dort nicht nur auf Willkommensgesten, sondern auch auf Ablehnung stößt, liegt selbstredend ein Subtext, der von Flucht und dem Umgang einer Gesellschaft mit Geflüchteten handelt. Wie van Hoeve unserer westlichen Gesellschaft den Spiegel vorhält und Rassismus wie Heuchelei gleichermaßen entlarvt, ist für die Kleinen wie die Großen ein großer Spaß. Falk Straub, spielfilm.de

 

Regie Pim van Hoeve
Niederlande 2022

94 Minuten
FSK ab 6 Jahren
empf. ab 8 Jahren

 

 

 

Mittwoch, 19.10.2022 um 10.30 Uhr

Mittwoch, 19.10.2022 um 15.00 Uhr

 

 

 

Infos und zentrale Voranmeldung unter Telefon 030 - 23 55 62 51

 

Mehr Informationen hierzu finden Sie auch unter www.kinderkinobuero.de

 

Der Eintritt für Kinder beim Kinderfilm des Monats beträgt höchstens 4,00 €.
Gruppen ab 4 Personen zahlen nur 3,50 € pro Person.




SchulKinoWochen Berlin 2022



 

Der Besuch der SchulKinoWochen Berlin ist von der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie als Unterrichtszeit anerkannt. Alle Veranstaltungen finden nur nach Voranmeldung statt. Bitte melden Sie sich ausschließlich im Projektbüro an und nicht im Kino. Sie werden innerhalb eines Tages benachrichtigt, falls die gewünschte Buchung nicht möglich ist. Ansonsten erhalten Sie rechtzeitig eine Anmeldebestätigung.

 

 

Die Filme im BALI Kino

 

 

Geschichten vom Franz - Spielfilm nach der Kinderbuchreihe von Christine Nöstlinger

 

Der neunjährige Franz Fröstl hat drei Probleme: Erstens ist er immer noch der Kleinste in seiner Klasse, zweitens wird er hin und wieder für ein Mädchen gehalten und drittens wird seine Stimme ganz piepsig, wenn er aufgeregt ist. Das soll sich ändern, und zwar mit Hilfe von Videotutorials eines „Alphamannes“. Mit Unterstützung seiner Freund*innen Eberhard und Gabi geht Franz das Umwandlungsprogramm an – doch zum Glück können wir am Ende mit Gabi feststellen: Er franzt noch immer so gut wie kein zweiter.

 

Franz‘ Weg führt ihn und seine besten Freund*innen Gabi und Eberhard über eine Muckibude und den größten Schrecken des eigenen Wohnhauses, den Keller, hin zu einem Auftritt vor der blasierten Klassenclique, die Franz regelmäßig hänselt, und schließlich vor den strengen Mathelehrer, genannt Zickzack. Franz ringt mit seiner Redeangst, ein Problem, das viele Schulkinder kennen. Die sympathisch entspannte Botschaft des Franz dabei lautet: Man kann auch mit Problemen und Schwächen gut leben. Sehr klar zeigt der Film, was Freund*innen von Cliquenmitgliedern unterscheidet, was gute im Gegensatz zu schlechten Mutproben auszeichnet und wie Vorformen von Mobbing funktionieren. GESCHICHTEN VOM FRANZ ist mit seinen Wortwitzen und Dialogen, wie auch in seiner Filmsprache genauso witzig wie tiefgründig. Die Übergänge zwischen Traum, Tagtraum und Dahindämmern in der Schule sind gleitend gestaltet. Wenn Franz in Aufregung und Angst gerät, setzt die Wackelkamera ein. Für das Filmpublikum ändert sich dadurch die Wahrnehmung ebenso wie für Franz.

 

Regie Johannes Schmid
Österreich/Deutschland 2022
79 Minuten
Spielfilm
ab 3. Klasse

 

Montag, 10.10.2022 um 10.30 Uhr

 

 

 

 

 

Das Licht, aus dem die Träume sind - Ein poetischer und humorvoller Film über das Kino als Ort der Utopie

 

Das Kino ist Samays große, verbotene Leidenschaft. Sein Vater, ein Brahmane, hält nicht viel von den flackernden Bildern. Doch seit er für einen religiösen Film eine Ausnahme machte, ist Samay vom Kino wie elektrisiert. Eigentlich soll er nach der Schule seinem Vater an der kleinen Teestation am nahegelegenen Bahnhof helfen und die vorbeifahrenden Zuggäste bewirten. Doch meist stiehlt sich Samay schon vormittags in das einzige Lichtspielhaus der Gegend, um sich dem Zauber der Leinwand hinzugeben. Zu seinem besten Freund wird bald der Filmvorführer Fazal, der ihn – gegen das leckere Essen von Samays Mutter – umsonst Filme sehen lässt und in die technischen Geheimnisse des Mediums einweist. Der Junge lernt, wie ein Filmprojektor funktioniert, und macht sich mit seinen Freund*innen und einfachsten Mitteln an den Nachbau. Sein unbekümmerter Diebstahl von Filmmaterial bringt ihn sogar in Konflikt mit der Polizei. Die größere Gefahr droht jedoch durch den unaufhaltsamen Fortschritt: Fazals Kino wird digitalisiert und Samay muss neue Wege finden, um seinen Kinotraum wahr zu machen.

 

Der lebendig erzählte Film ist eine farbenprächtige Hommage an das (analoge) Kino und zugleich eine berührende Coming-of-Age-Geschichte. Jede Scherbe dient Samay zum Studium der Lichteffekte, aus einem abgedunkelten Zugabteil macht er eine Camera Obscura und bei einer selbst organisierten Filmvorführung im Dorf wird eine Nähmaschine zum Projektor. Regisseur Pan Nalin feiert die Magie des Kinos, liefert aber immer wieder auch fast dokumentarische Eindrücke vom Leben auf dem indischen Land. Wie nebenbei kann über die Vorbildwirkung von Filmfiguren nachgedacht und über den durch den digitalen Wandel bedrohten Wert des Kinos als Ort der sozialen Begegnungen diskutiert werden.

 

Regie Pan Nalin
Indien/Frankreich 2021
112 Minuten
Spielfilm
ab 7. Klasse

 

Dienstag, 11.10.2022 um 10.30 Uhr

 

 

 

 

 

Karlchen – Das große Geburtstagsabenteuer - Ein farbenfroher Kinderfilm für die Allerjüngsten

 

Karlchen ist aufgeregt, endlich ist sein Geburtstag. Er will mit seinen Eltern und seiner kleinen Schwester an den See fahren, mit seinen Freund*innen picknicken und ganz viel Geburtstagskuchen essen. Doch dann müssen Mama und Papa ganz plötzlich mit Klara zum Arzt, sie ist krank. Enttäuscht macht sich Karlchen alleine auf den Weg dorthin, wo er immer am allerglücklichsten ist: Zu seiner Oma. Dafür muss er allerdings einmal quer durch den ganzen Wald.  Schon zu Beginn nimmt Karlchen die falsche Abzweigung kommt bei den Fröschen am Teich vorbei, verliert sich in Naturentdeckungen . Als Karlchen in Not gerät, bekommt er unverhofft Hilfe von seinen Freund*innen. Die sind ihm nämlich gefolgt.

 

Wie auch die Bücher rund um Karlchen von Susanne Berner, knüpft der Film direkt an die Lebensrealität von Kindern an und beschreibt alltägliche Erlebnisse aus ihrer Perspektive. Karlchen und seine Freund*innen dürfen sich den Herausforderungen des Tages alleine stellen. Darin steckt die Möglichkeit der Erfahrung von Selbstwirksamkeit, die Kinder ermutigen und stärken kann. Thematisch geht es im Film um die Aufregung, die Kinder um Geburtstagsfeste herum verspüren: Pläne werden gemacht, die Vorfreude ist riesig, damit verbunden die Erwartungen, die dann auch ebenso leicht enttäuscht werden können. Gleichzeitig geht es um Karlchens Beziehung zu seiner kleinen Schwester, die ein Baby ist und demnach viel Aufmerksamkeit der Eltern bekommt, was Karlchen herausfordert. Auf Karlchens abenteuerlichen Reise zu seiner Oma wird der Wald als Lebensraum erfahrbar gemacht. Der Film bietet somit auch Anknüpfungspunkte an verschiedene Sachkundethemen der Grundschule.

 

Regie Michael Ekbladh
Deutschland 2021
75 Minuten
Animationsfilm
ab Vorschule / 1. Klasse

 

Donnerstag, 13.10.2022 um 10.30 Uhr

 

 

 

 

 

Der wilde Wald - Natur Natur sein lassen

 

Entlang der Grenze zu Tschechien bildet der Bayerische Wald zusammen mit dem Nationalpark Sumava den größten Nationalpark Mitteleuropas. 1970 wurde mit dem Experiment begonnen, in diesen Teil des Bayerischen Waldes nicht mehr einzugreifen. Zerstörerische Stürme und der Borkenkäfer, der sich in den 1980er Jahren massiv ausbreitete, schienen den Plan zunächst zum Scheitern zu bringen. Menschen aus der Region protestierten. Sie waren der Meinung, der Borkenkäfer treibe das Waldsterben voran und forderten, den Wald zu retten. Doch wurde nicht eingeschritten und der Wald sich selbst überlassen. Nach und nach zeigte sich, dass der Wald sich selbst regenerieren kann. Inzwischen hat er sich zu einem Urwald von beeindruckender Artenvielfalt entwickelt. Luchse, Wölfe und Elche sind hier (wieder) zu Hause.

 

Wie können wir Wälder in Zeiten des Klimawandels für künftige Generationen bewahren? Warum braucht es mehr wilden Wald? Und was können wir von einer sich selbst regenerierenden Natur lernen? Der Film wechselt zwischen Naturaufnahmen im Stil des Natur- und Tierfilms sowie Interviewpassagen mit Wissenschaftler*innen und Verantwortlichen für den Nationalpark. Sie kommen aus aller Welt auf der Suche nach Antworten. Für die Entomologin Diana Six ist der Bayerische Wald ein Schlaraffenland der Insektenforschung. So gibt es nur hier den Ambrosiuskäfer. Die Philosophin Christina Pinsdorf sieht in diesem Naturraum die Chance, anschaulich über das Verhältnis von Mensch und Wildnis zu reflektieren. Und für den Krankenpfleger und Fotografen Bastian Kalous ist das Durchwandern des Waldes Inbegriff von Freiheit.

 

Regie Lisa Eder
Deutschland 2021
89 Minuten
Dokumentarfilm
ab 6. Klasse

 

Freitag, 14.10.2022 um 10.30 Uhr

 

 

 

 

 

Tagebuch einer Biene - Was erlebt eine Biene im Laufe ihres Lebens?

 

Der Dokumentarfilm TAGEBUCH EINER BIENE zeigt in beeindruckenden Bildern das Leben einer frisch geschlüpften Sommerbiene, die in einer erfahrenen Winterbiene eine sanfte Mentorin findet. So können wir Begleiter*innen aller wichtigen Lebenszyklen der Protagonistin werden: Der erste Flug, das Sammeln von Blütenstaub, die Honigproduktion, die Geburt einer neuen Königin oder der Nestbau in einem alten Baumstamm. Nach den ersten Tagen im Nest lernt die Biene, welche Aufgaben sie im Bienenstaat erfüllen und dass sie sich vor Gefahren in der Außenwelt – wie zum Beispiel vor Hornissen und Regentropfen – in Acht nehmen und schützen muss.

 

Die dokumentarische „Bienenbiografie“ bildet den aktuellen Stand der Wissenschaft ab und porträtiert intensiv einzelne Tiere dreier Generationen eines Bienenstockes. Der Kameramann Brian McClatchy kreierte dafür sehenswerte Makroaufnahmen, die den Tieren besonders nahe kommen und ihre schnellen Bewegungen durch Zeitlupen nachvollziehbar machen. So entsteht eine fast schon persönliche Beziehung zu den porträtierten Bienen, die einerseits eine besondere Spannung generiert und gleichzeitig eine einzigartige Empathie für die Insekten entstehen lässt. Für die Innenaufnahmen des Bienenstocks, wurde für die Realisierung verschiedener Perspektiven ein Set mit mehreren Bienenstöcken errichtet. TAGEBUCH EINER BIENE ist ein mit viel Orchestermusik untermalter, sehr informativer und filmtechnisch beeindruckender Naturfilm. Die Stimmen der Bienen der drei Generationen werden passenderweise von den Schauspielerinnen Thalbach gesprochen: Katharina, Anna und Nellie Thalbach.

 

Regie Dennis Wells
Deutschland/Kanada 2020
92 Minuten
Dokumentarfilm
ab 3. Klasse

 

Dienstag, 18.10.2022 um 10.30 Uhr

 

 

 

 

 

Alfons Zitterbacke – Endlich Klassenfahrt! Mutproben, Verknalltsein, Lagerfeuer und leichtsinnige Wetten

 

Alfons Zitterbacke ist jetzt erwachsen. Er kann alles, ist mutig, hat seine Höhenangst überwunden und ist superstark. Zumindest in seinen neuen Träumen. In Wirklichkeit kämpft der größte Pechvogel aller Zeiten nach wie vor jeden Tag gegen die bittere Realität und seinen Erzfeind Nico an. Immer noch endet alles, was er macht in einem riesigen Chaos. Das mit der neuen Mitschülerin Leoni darf Alfons aber auf keinen Fall vermasseln. In die ist er nämlich bis über beide Ohren verliebt und sie scheint ihn auch zu mögen. Auf der Klassenfahrt will er sie besser kennen lernen. Doch Nico bekommt davon Wind und tut von nun an alles dafür, dass dies gehörig in die Hose geht. Die Reise von Dresden an die Ostsee und dann in den Harz erlebt die Klasse durch Alfons tollpatschige Aktionen als riesengroßes Abenteuer.

 

Der Film setzt, wie auch der in kurzen Rückblenden gewürdigte Vorgänger, abermals auf klar arrangierte, helle Bilder und viel Humor mit Slapstick-Charakter. Alfons kommentiert das episodisch strukturierte Geschehen per Voice Over, wiederholte Musikmontagen und optische Gimmicks wie Zeitraffer sorgen für Kurzweil. Am Ende ist klar: Es ist egal, dass wir manchmal unsicher sind oder auch mal mehr Fehler machen als andere. Das wichtige ist, wie wir damit umgehen. Der Film greift viele typische Themen auf, die im Schulalltag allgegenwärtig sind: Wie soll man sich auf den Unterricht konzentrieren, wenn man frisch verknallt ist? Wie finden wir unseren Platz in der Klassengemeinschaft ohne uns den Lautesten unterzuordnen?

 

Drehbuchautoren John Chambers und Mark Schlichterwerden anwesend sein.

 

Regie Mark Schlichter
Deutschland 2021
91 Minuten
Spielfilm
ab 4. Klasse

 

Donnerstag, 20.10.2022 um 10.30 Uhr

 

 

 

 

 

Gunda - Ein Dokumentarfilm ohne Dialoge und Off-Kommentar lässt in die Welt der Tiere einfühlen

 

Es grunzt, quiekt und raschelt. Die Sau Gunda bringt ein Dutzend Ferkel zur Welt, die sofort um den besten Platz an ihren Zitzen ringen. Eines ist kränklich und kann sich kaum bewegen. Wie entdecken sie die Welt? Und wie verhalten sie sich in der Gruppe? Der experimentelle Dokumentarfilm von Victor Kossakovsky begleitet das Heranwachsen der Ferkel für einige Wochen. Neben Gunda und ihren Ferkeln sind auch Hühner zu sehen, die aus der Massentierhaltung gerettet worden sind oder eine naturnah gehaltene Kuhherde bei ihren täglichen Abläufen. Der Film spart dabei Konkurrenzkämpfe und Härten nicht aus, zeigt aber hauptsächlich die Eigenheiten der einzelnen Tiere. So entstehen unweigerlich Identifikations- und Projektionsflächen, die dazu einladen Dramen des Alltags und kleine Heldenreisen zu erdenken.

 

Ohne ein gesprochenes Wort lädt GUNDA in kontrastreichen Schwarzweißaufnahmen zum Exkurs auf den Bauernhof und zum Einfühlen in die Welt der Tiere ein. Die Menschen bekommen keinen Raum in Kossakovskys Filmstudie. Der Fokus liegt ganz eng auf dem Leben und der Erfahrungswelt der beobachteten Nutztiere. Aufwändige Kamerafahrten und ein ausgeklügeltes Sounddesign machen ihren Mikrokosmos erlebbar und zielen darauf ab, dass das Publikum jedes Tier als ein schützenswertes Individuum erlebt. Wie wollen wir Menschen mit den Nutztieren umgehen? Und was hat das mit unserer Ernährung zu tun? Mit seiner starken Haltung liefert der Film gutes Anschauungsmaterial, um über Tierhaltung, Ernährung und Tierrechtsfragen zu diskutieren. In der Grundschule können Schüler*innen darauf vorbereitet werden, dass Gunda ein krankes Ferkel tötet.

 

Regie Victor Kossakovsky
Norwegen/USA 2020
103 Minuten
Dokumentarfilm
ab 4. Klasse

 

Freitag, 21.10.2022 um 10.30 Uhr

 

 

 

 

 

 

Die Anmeldung läuft über die Anmeldedatenbank https://www.schulkinowochen-berlin.de/anmeldung/ Dort können Sie sich für die Filmvorführungen und Filmgespräche der SchulKinoWochen Berlin 2022 anmelden.

Eintritt  3,50 € pro Schüler*in

pro 10 Schüler*innen hat eine Lehrkraft freien Eintritt

(Ausnahmefälle bei Klassen mit hohem Betreuungsschlüssel)

 

Mehr Informationen zum Organisatorischen finden Sie unter https://www.schulkinowochen-berlin.de/service/




Kindertheater



 

DER GROSSE POPOLINO MACHT MUSIK

 

Es gibt Jongleure, Clowns, Pantomimen, Komiker.
Und einen, der behauptet von sich, er könne alles. 
Und das sogar vor Publikum. 
Na, wenn der sich mal nicht übernimmt. 
Mehr wird jetzt aber nicht verraten.  

 

Ach noch eins: DER GROSSE POPOLINO ist vom Feinsten
auch für die Kleinsten.

 

Ein Kindertheater zum Zuschauenund Mitmachen,
für Kindervon 2,5 bis 8 Jahren mit Jonglage, Clownerie und Publikumsspiel 

 

 

Donnerstag 03.11.2022 um 10.30 Uhr 

Gefördert von der Senatsverwaltung für Kultur und Europa  aus Mitteln des KiA-Programms




Spatzenkino im November



 

Hin und weg   

 

Die Schnecke und der Buckelwal Die kleine Schnecke träumt von einer Reise um die weite Welt. Da kommt der freundliche Buckelwal gerade recht und schon geht die Reise los...

 

Regie Max Lang, Daniel Snaddon
GB/D 2021

3D Animation
26 Minuten

 

 

Die allerlangweiligste Oma der ganzen Welt - Greta findet ihre Oma sterbenslangweilig. Sie redet immer nur von Vergangenem und denkt nicht an Greta. Doch ein Spiel ändert alles.

 

Regie Damaris Zielke
D 2022
Computeranimation
7 Minuten

 

 

 

Dienstag, 08.11.2022 um 10.00 Uhr

 

 

 

Eintritt 2,00 €, Programmlänge ca. 45 Minuten, empf. ab 4 Jahren

Anmeldung für das Spatzenkino unter Telefon 030 - 449 47 50

Mehr Informationen hierzu finden Sie auch unter spatzenkino.de


 

 

 

 

 

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