Bali Kino

Bali Kino Berlin

 

 

 

 


 Bali Kino
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BERLINALE - AUSLESE 2019




 

BIS DANN, MEIN SOHN - Der vielfach preisgekrönte chinesische Regisseur Wang Xiaoshuai erzählt die Geschichte zweier Familien vor dem Hintergrund der politischen und sozialen Umwälzungen in China. BIS DANN, MEIN SOHN ist meisterhaftes Kino, ein zutiefst berührendes Familien-Epos über Freundschaft und Veränderung, Verlust, Trauer und neue Hoffnung – und nicht zuletzt die Geschichte einer lebenslangen Liebe, die das Versprechen von den guten und den schlechten Tagen auf trotz allem beglückende Weise einlöst.

 

Eine Stadt im Norden Chinas, im ausgehenden 20. Jahrhundert. Liyun und Yaojun sind ein glückliches Paar. Sie leben mit ihrem Sohn Xingxing im Wohnheim der Metallfabrik, in der sie arbeiten, Wand an Wand mit ihren Freunden Haiyan und Yingming, deren Sohn Hao-hao am gleichen Tag geboren ist wie Xing. Als Xing eines Tages bei einem Unfall ums Leben kommt, trennen sich ihre Wege. Yaojun und Liyun ziehen in die Provinz Fujian im Süden des Landes. Doch die Familien bleiben durch die Tragödie und die Suche nach Wahrheit und Versöhnung untrennbar miteinander verbunden. Mehr Informationen zum Film finden Sie unter bis-dann-mein-sohn.de

 

Regie WANG Xiaoshuai
China 2019
185 Minuten
empf. ab 14 Jahren

BERLINALE 2019 - Silberner Bär für Beste Darstellerin

 

 

Do. 20.02.2020 um 18.00 Uhr

Sa. 22.02.2020 um 18.00 Uhr




BERLINALE AUSLESE - 2019




 

SYNONYMES - Yoav hat keinen guten Start in Paris. Die Wohnung, an deren Tür er klopft, ist leer. Als er dort ein Bad nimmt, werden seine Sachen gestohlen. Dabei ist der junge Israeli mit höchsten Erwartungen hierher gekommen. Er will so schnell wie möglich seine Nationalität loswerden. Israeli zu sein, ist für ihn eine Belastung, seine Landsleute nerven ihn ebenso wie die Besuche auf der israelischen Botschaft. Franzose zu werden hingegen bedeutet für ihn die Erlösung. Um seine Herkunft auszulöschen, versucht Yoav die Sprache zu ersetzen. Kein hebräisches Wort soll mehr über seine Lippen kommen, stattdessen setzt er alles daran, sein Französisch zu vervollkommnen. Das Wörterbuch wird zum ständigen Begleiter auf seinen ziellosen Streifzügen durch Paris. Halt findet er scheinbar bei Caroline und Emile, einem jungen französischen Paar, mit dem er sich anfreundet. Doch ihr Interesse an seiner Person scheint nicht ganz selbstlos zu sein...

 

Basierend auf eigenen Erfahrungen erzählt Nadav Lapid hintergründig und mit trockenem Humor von der Schwierigkeit, neue Wurzeln zu bilden. Der Versuch, zu sich selbst zu finden, weckt die bösen Geister der Vergangenheit und existenzielle Abgründe tun sich auf. Eine tragikomische Hommage an die Nouvelle Vague, ein rauschhafter Trip durch das Paris von heute, eine unsentimentale Geschichte über den Versuch, in einem neuen Leben anzukommen. Mehr Informationen zum Film finden Sie auch unter grandfilm.de/synonymes/

 

Regie Nadav Lapid
F/D/Israel 2019
123 Minuten
BERLINALE 2019 Goldener Bär Bester Film

 

 

Fr. 21.02.2020 um 20.30 Uhr

So. 23.02.2020 - Mo. 24.02.2020 um 20.30 Uhr




BERLINALE - AUSLESE 2019




 

THE FAREWELL - Als die in New York aufgewachsene Billi von ihren Eltern erfährt, dass ihre geliebte Großmutter Nai Nai in China nur noch kurz zu leben hat, steht ihr Leben Kopf. Die Familie beschließt, Nai Nai im Ungewissen zu lassen und ihr die tödliche Krankheit zu verschweigen. Um die plötzliche Anwesenheit der ganzen Familie plausibel zu erklären, wird kurzerhand eine Spontan-Hochzeit organisiert…

 

Während Billi versucht, die Lüge aufrecht zu erhalten, stößt sie auf Dinge, die ihr eigenes Leben verändern. Es ist die Chance, sowohl das Land ihrer Eltern als auch den wundersamen Geist ihrer Großmutter wieder zu entdecken. 

 

Für viele ist THE FAREWELL der schönste und auch lustigste Film des Jahres. Hauptdarstellerin Awkwafina  – auch als Rapperin bekannt – brachte weltweit das Publikum schon in „Crazy Rich Asians“ zum Lachen. Mehr Informationen zum Film finden Sie auch unter dcmworld.com/portfolio/the-farewell/

 

Regie Lulu Wang
USA/China 2019
100 Minuten
empf. ab 14 Jahren

BERLINALE 2019

 

 

So. 23.02.2020 - Mi. 26.02.2020 um 18.00 Uhr




BERLINALE - AUSLESE 2019




 

PFERDE STEHLEN - Die Erinnerung als Naturgewalt - Hans Petter Molands PFERDE STEHLEN ist eine Vater-Sohn-Geschichte, eine Kriegsgeschichte, eine Saga über Schuld und Vergebung. Von der Wucht der Erinnerung.

 

Die Schönheit Norwegens kann manchmal schmerzen. Dabei sucht Trond nur die Einsamkeit, als er in das kleine Dorf im Wald zieht. In dieser Idylle erkennt er in seinem Nachbarn einen alten Bekannten aus Jugendtagen wieder. Plötzlich sind da all diese Erinnerungen an jenen Nachkriegssommer, als Trond 15 Jahre alt war und mit seinem Vater mehrere Wochen beim Holzfällen im Wald verbrachte. Ein Sommer, in dem er mit einem Freund Pferde stahl und die Liebe entdeckte. Der Sommer, in dem auch ein Kind starb, der Freund verschwand und Geheimnisse seines Vaters ans Licht kamen. Und der Sommer, in dem er seinen Vater das letzte Mal sehen sollte. Mehr Informationen zum Film finden Sie auch unter www.mfa-film.de/kino/id/pferde-stehlen/

 

Regie Hans Petter Moland
Norwegen/Schweden/Dänemark 2019
122 Minuten
empf. ab 14 Jahren

BERLINALE 2019 Silberne Bär
Herausragende Künstlerische Leistung
(Kamera)

 

 

Di. 25.02.2020 - Mi. 26.02.2020 um 20.30 Uhr






 

DER KLEINE RABE SOCKE - SUCHE NACH DEM VERLORENEN SCHATZ - Der kleine Rabe Socke ist von Frau Dachs zum Dachbodenaufräumen verdonnert worden, nachdem ihm mal wieder ein Malheur passiert ist und er ganz aus Versehen das alljährliche Waldfest ruiniert hat. Während er noch über die Ungerechtigkeit mault, macht er eine Riesenentdeckung: In einem geheimen Zimmer findet er eine waschechte Schatzkarte! Gezeichnet hat sie Opa Dachs, bevor er spurlos verschwunden ist. Um den verschollenen Schatz rankt sich eine geheimnisvolle Legende: Wer es schafft, bis zu ihm vorzudringen und alle Gefahren und Rätsel auf dem Weg besteht, der wird König des Waldes! Und König wollte Socke immer schon sein. Dann wären die anderen auch nicht mehr sauer auf ihn, glaubt er.

 

Zusammen mit seinem besten Freund Eddi-Bär bricht Socke auf zum großen Schatzsucher-Abenteuer. Dabei heftet sich der Kleine Dachs, der endlich einmal beweisen will, dass viel mehr in ihm steckt als die anderen ahnen, an ihre Fersen. Auch Bibermädchen Fritzi gesellt sich zu dem Entdecker-Trupp, der die Freunde über Schluchten und Hängebrücken hoch hinauf auf den majestätischen Nebelberg und schließlich tief hinein in eine geheimnisvolle Höhle führt. Ihnen dicht auf den Fersen sind die Biberjungs Henry und Arthur, die ebenfalls Wind von der Sache bekommen haben und kurzerhand den Kleinen Dachs entführen, um den Freunden die Schatzkarte und damit den Schatz abzujagen.

 

Socke muss sich entscheiden: Soll er seinen Freund retten oder den Schatz als erster finden und König werden? Während er noch grübelt, machen die Freunde eine aufregende Entdeckung, die das Leben der Waldbewohner gehörig durcheinander wirbelt...

 

Regie Verena Fels, Sandor Jesse
Deutschland 2019
73 Minuten
FSK 0, empf. ab 6 Jahren
FBW Prädikat besonders wertvoll

 

 

Do. 20.02.2020 - So. 23.02.2020 um 16.00 Uhr




... KURZFILM DES MONATS

 

 

100 JAHRE KINO

  

Eine Fliege setzt ein Praxinoskop in Bewegung.
Der darin abgebildete Mann beginnt eine Reise
durch ausgewählte Stationen der Filmgeschichte.

 

Regie Heinrich Sabl
Deutschland 1994
2.
32 Minuten
Film im Film